Sonntag, 21. Dezember 2014

Ich bin dann mal weg...

Also nicht ganz natürlich. Nur untergetaucht. Denn ich liebe die Weihnachtszeit, gerade jetzt mit meiner eigenen kleinen Familie ist sie mir absolut heilig! In 3 Tagen besucht uns schon das Christkind, wir haben also fleißig geschmückt, gebacken, den Baum aufgestellt (den wir übrigens dieses Jahr mal ganz todesmutig blind bei einem großen Online-Händler bestellt haben und wir wurden nicht enttäuscht!!), hören (Kinder-) Weihnachtslieder und kuscheln gemütlich auf dem Sofa. Der Mann hat die nächsten zwei Wochen frei, wir bekommen ganz viel Besuch von der Familie und freuen uns einfach tierisch auf die strahlenden Augen des kleinen Gurkenhalses. Von uns bekommt er zu Weihnachten übrigens nur Kleinigkeiten, einmal die Arche Noah von Playmobil 123 und dazu noch ein Buch, nämlich Bobo Siebenschläfer. Wir finden, das reicht in dem Alter vollkommen aus und von den Verwandten wird er sowieso noch genug mit Geschenken überhäuft. So gibt es beispielsweise vom Opa eine Kinderküche! Genau das richtige für meinen kleinen Koch, der einfach zu gerne in unseren Töpfen rührt.

Silvester verbringen wir dann, wie eigentlich jedes Jahr, zu Hause ganz gemütlich mit Freunden. Wir sind die absoluten Silvestermuffel und Knallergedöns und den ganzen Kram kann ich so gar nicht ab. Dann lieber ein leckeres Raclette und Tischfeuerwerk. Letztes Jahr hat Theo Silvester noch komplett verschlafen, dieses Jahr habe ich wenig Hoffnung. Ich sehe ihn schon "ooooh" und "uiiii" rufend auf dem Fensterbrett stehen. Und dann wird es auch schon wieder Zeit für Vorsätze. Die macht man sich ja eigentlich jedes Jahr nur, um sie dann sowieso nicht einzuhalten. Aber irgendwie finde ich es doch wichtig, seine Wünsche und Ziele ein wenig festzuhalten, damit man sie nicht ganz aus den Augen verliert. Also hier meine (wenigen) 

Vorsätze für 2015:

  • eine gesunde Tochter zur Welt bringen
  • weniger quatschen, mehr machen!
  • weniger verunsichern lassen, mehr auf den Instinkt vertrauen
  • die Ansprüche an mich selbst ein wenig zurück schrauben, ich kann nicht immer perfekt sein
  • das Studium endlich beenden
  • ganz viel Zeit mit meinen Kindern und meinem Mann verbringen
  • Nähen! 
  • Fotoalben von den Kindern erstellen
  • mehr bloggen, und vor allem erfolgreicher bloggen
  • gesünder essen und ein paar Kilos von der Schwangerschaft wieder ablegen

Ich denke das reicht auch erst mal *lach*. Die Hälfte davon bleibt sowieso auf der Strecke, aber vielleicht drucke ich mir die Liste einfach aus und hänge sie an den Kühlschrank.

Zu guter letzt schulde ich euch natürlich noch die Gewinner von meinem kleinen Gewinnspiel! Danke an alle, die kommentiert haben! Ich freue mich wirklich über jeden Leser hier:)

Die Wicky-Hose geht an: margareteaudrey
Die Rentier-Leggings geht an: FriDa

Herzlichen Glückwunsch!

Bitte lasst mir doch so schnell wie möglich eure Adresse an familiegurkenhals@gmail.com zukommen. Dann kann ich die Post morgen noch rausschicken und ihr habt ein erstes Geschenk unter dem Baum liegen.

In diesem Sinne: Besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2015!

Wir lesen im Januar wieder!

Eure Frau Gurkenhals


Freitag, 5. Dezember 2014

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh!

Kinderfüße- und Schuhe sind ja auch mal wieder ein Thema für sich. Im Prinzip beschäftigt man sich das ganze erste Lebensjahr mit dem möglichen Schuhwerk für den Nachwuchs und wenn es dann so weit ist und das erste Paar Schuhe einziehen soll, ist man trotzdem total überfordert. Hinzu kommt, dass in unserer Stadt die Auswahl an guten Schuhläden sehr begrenzt ist, in den meisten ist Beratung ein Fremdwort und man geht nicht schlauer hinaus, als man hinein gekommen ist. Umso glücklicher war ich, als ein Arbeitskollege meines Mannes uns ein Fachbuch zum Thema vorbei brachte und wir ausgiebig darin schmökern konnten.



"Kinderfüße-Kinderschuhe" von Wieland Kinz kann ich allen Eltern von Laufanfänger uneingeschränkt empfehlen. Es wird wunderbar erklärt, welchen Einfluss Schuhe auf eine gesunde Fußentwicklung haben, wie wichtig die Wahl der richtigen Schuhgröße ist und wie man generell gesunde Kinderfüße unterstützen kann (viiiiel barfuß laufen!!). Jedenfalls waren wir nach dieser Lektüre um einiges schlauer und entschieden uns zum Wohle unseres Kindes, in ein gutes Paar Lauflernschuhe zu investieren. Welches das genau war, könnt ihr hier nachlesen.

Das war Anfang August. In der Zwischenzeit sind noch weitere Paar Schuhe bei uns eingezogen und ich dachte mir, ich nehme euch einfach mal mit auf eine Reise durch das unübersichtliche und vor allem teure Land der Kinderschuhe!

Wenn man vom durchschnittlichen Fußwachstum eines 1-2 Jährigen Kleinkindes ausgeht, passen Schuhe im Schnitt drei bis max. vier Monate. Und genau so war es auch bei uns. Bis Oktober konnte Theo seine Schuhe tragen, dann war Sense. Nun feierten wir ja im Oktober diesen Jahres bekanntlich einen verspäteten Hochsommer und für dick gefütterte Winterschuhe war es einfach zu früh. Im November rechneten wir aber mit dem ersten Schnee...also was tun? Übergangsschuhe mussten her. Nach Adam Riese konnte ich mir nun ausrechnen, dass Theo diese nur maximal zwei Monate tragen würde, denn im Frühjahr bräuchten wir bereits eine neue Größe. Für 2-Monats-Schuhe wollte ich ungern Unsummen an Geld ausgeben aber zu Kompromissen war ich ebenfalls nicht bereit.

Ich suchte mir im Netz die Finger wund nach guten aber bezahlbaren Schuhen und landete schließlich durch Zufall beim Bummeln in einer Reno-Filiale. Ich muss zugeben, ich habe noch nie bei Reno Schuhe gekauft. Kannte demzufolge auch deren Sortiment an Kinderschuhen nicht. Und um ehrlich zu sein, waren meine Erwartungen auch gering. Eine freundliche Verkäuferin empfing uns und drückte mir zuerst eine sehr informative Broschüre zum Thema Kinderfüße in die Hand. Ein ganz großer Pluspunkt für mich, beim großen D hatte ich solch eine Information beispielsweise noch nie gesehen.



Wir sprachen ein wenig darüber, was mir bei Schuhen für meinen Sohn besonders wichtig ist. Dazu gehören:


  • natürlich die richtige Passform / Größe
  • eine weiche und flexible Sohle
  • möglichst echtes Leder und kein Textil (Garant für Schweißfüße)
  • möglichst zum Schnüren, da die Schuhe sich so besser an den Kinderfuß anpassen (leider dürfen die Kinder in unserer Kita nur Schuhe mit Klettverschluss tragen, aber dazu später)
  • der Jahreszeit angepasst, als in unserem Fall mit einer leichten Fütterung
  • Sohle mit Profil (besonders im Winter)
  • und natürlich sollte der Gurkenhals gut darin laufen können.
Die Dame vermaß also seine Füße und stellte, Überraschung!, fest, dass seine jetzigen Schuhe zu klein sind. Bis dato trug Theo Größe 20, jetzt musste also eine 21 her. Bei den Schuhpreisen ist Frau ja immer dazu geneigt, direkt zwei Größen größer zu kaufen, aber bei der Anprobe zeigte sich schnell, dass dies einfach keinen Sinn ergibt und die Schuhe wirklich optimal passen sollten. Geworden ist es letztendlich dieses leicht gefütterte Paar Schuhe von Woodstone:


Die Schuhe lassen sich gut zerknautschen, halten die Füße warm ohne gleich dick gefüttert zu sein und Theo läuft darin wunderbar. Leider keine Schnürer, da diese ja bei uns in der Kita nicht gerne gesehen werden.

Auch für das nasskalte Herbstwetter mussten wir uns noch rüsten, dafür wünschte man sich in der Kita Gummistiefel. Mit diesem Schuhwerk tat ich mich aber besonders schwer, denn natürlich lassen sich Gummistiefel in keinster Weise mit guten Lauflernschuhe vergleichen. Und wie oft sah ich andere Kinder in viel zu großen und unflexiblen Gummistiefeln durch die Gegend stolpern. Das Modell für 9,95 Euro aus dem Discounter kam also keineswegs in Frage. Ich recherchierte also wieder im Netz und befragte andere Muttis und fand diese tollen Gummistiefel bei Jako-O. Schon die Beschreibung begeisterte mich total, denn die Gummistiefel sind mit Woll-Plüsch gefüttert, was gerade im kalten Sandkasten ein riesen Pluspunkt ist, sie haben einen extra kurzen Schaft für kurze Kinderbeine, einen besonders hohen Anteil an Naturkautschuk (flexibel) und lassen sich durch einen Gummizug luftdicht verschließen. Und wir wurden wirklich nicht enttäuscht. Die Schuhe hielten Theos Füße immer schön warm und er lief darin wunderbar. So bekamen wir sie dann vergangene Woche wieder mit nach Hause, nach dem die Gummistiefel-Saison gelaufen war:

Sandkastenerprobt!

Da dieses Paar Gummistiefel immer in der Kita blieb, besorgte ich noch ein Paar für zu Hause, denn am Wochenende regnet es bekanntlich ja auch mal gerne. Hier entschied ich mich für ein Modell von Aigle (Baby Flac) ohne Fütterung, aber wieder mit niedrigem Schaft und aus sehr flexiblem Material:


Ich gebe zu, hier spielte auch der optische Faktor eine kleine Rolle, denn ich liebe einfach diesen klassischen Gummistiefel. Auch darin konnte Theo wunderbar durch die Pfützen toben und ich wette, auch die kleine Schwester findet noch Gefallen an diesen Stiefeln.

Jetzt haben wir ja bekanntlich schon Dezember und bei uns schneite es Anfang der Woche das erste Mal. Und wieder ging Mutti auf Schuhsuche. Merkt ihr was? Alle drei Monate neue Schuhe finden ist echt eine mühsame Angelegenheit. Dieses Mal kam mir eine Aktion von Limango gerade recht, denn dort waren Winterstiefel von Ricosta im Angebot. Da musste ich natürlich zuschlagen. Die Marke Ricosta dürfte ja allen erfahrenen Mamis bekannt sein und steht vor allem für Qualität und eine gute Passform. Entschieden habe ich mich letztendlich für zwei Modelle, eins mit Schnürung und ein Paar mit Klett, für die Kita. Da gefütterte Schuhe laut Empfehlung eine Nummer größer gekauft werden sollten, sind wir jetzt schon bei Größe 22 angelangt. 
Modell 1:

Ricosta Pepino Boots "Dalu"

Modell 2:

Ricosta Pepino Boots "Franz"

Beide Paare sind aus Leder, beide haben eine profilierte und sehr weiche Sohle, beide sind mit Lammwolle gefüttert und beide Paare sind aus Sympatex, also absolut wasserdicht. Ich bin wirklich begeistert, sowohl von der Verarbeitung als auch von der Optik der Schuhe. Theo ist bereits beide Probe gelaufen und ich glaube ihm gefielen seine neuen Schuhe.

Wenn ich jetzt einmal drei Monate weiter denke und davon ausgehe, dass Ende Februar die Größe 22 an ihre Grenze stößt...dann haben wir ja immer noch Winter. Und auch im März schneit es ja ganz gerne mal. Aber für so einen kurzen Zeitraum noch ein Paar Winterschuhe anzuschaffen, ist natürlich totaler Blödsinn. So ganz habe ich für dieses Problem noch keine Lösung und kann eigentlich nur hoffen, dass die kleinen Stinkefüße vom Gurkenhals mal einen Wachstumsstopp einlegen, so dass er pünktlich zum Frühling ein Paar neue Übergangsschuhe bekommen kann.

Wie läuft das bei euch? Braucht ihr auch im Schnitt alle drei Monate neue Schuhe und was macht ihr, wenn wenn wie bei uns die entsprechende Jahreszeit noch nicht vorbei ist? Das Problem hatten wir ja schon im Herbst. Und was ist euch bei Kinderschuhen besonders wichtig? Wie viel gebt ihr im Schnitt aus? Ich habe es mal durchgerechnet und alleine für die hier gezeigten Schuhe (plus seine ersten Lauflernschuhe) haben wir knappe 260 Euro ausgegeben. Und da sind noch nicht die Kita-Hausschuhe dabei, die mittlerweile auch zu klein sind...

Und liebe Leser...vergesst mein Gewinnspiel nicht!! Bisher haben noch nicht so viele mitgemacht, so dass ich einfach mal um eine Woche verlänger:) Also HIER entlang bitte und schnell noch ein Los in den Lostopf werfen!

Erbsen-Update: 26. SSW

So, ich dachte mir es wird endlich mal wieder Zeit für ein Schwangerschaftsupdate. Irgendwie läuft die zweite Schwangerschaft mehr so nebenher und ich vergesse sogar total oft, dass ich überhaupt schwanger bin. Gestern stellte ich dann aber mit Entsetzen fest, dass ich in (jetzt) 3 Tagen schon ein UHU bin. Und auch immer wenn ich nach meinem ET gefragt werde heißt es, oh das ist ja gar nicht mehr lange. Stimmt wohl.

Wie weit bin ich: 25+2
VET: 18.03.2015
Baby wiegt: 760g
Größe: circa 35cm

(Die Daten übernehme ich übrigens immer, insofern ich keinen Termin beim FA hatte, aus der App "SSW-Rechner" - die ist echt klasse, um den Überblick zu behalten)

Der beste Moment dieser Woche der letzten Wochen: Ganz klar die Feindiagnostik mit Outing! Aber auch der erste Vorsorge-Termin bei meiner Hebamme war wieder toll und hat mich in meiner Entscheidung, die Vorsorge wieder komplett bei ihr durchführen zu lassen, bestärkt. Naja und dann sowieso jeder Tritt und jede Bewegung der Bauchmaus. 

Das ist diesmal anders: Ich habe eine Vorderwandplazenta und merke sämtliche Bewegungen der Püppi leicht abgefedert. Generell ist die Erbse um einiges ruhiger als Theo, der schon im Bauch auf Krawall gebürstet war. Mein Bauch ist dieses mal auch anders, eher spitz und nach vorne, bei Theo wuchs er einfach rings um mich herum. Was aber immer noch genauso ist, wie damals beim kleinen Gurkenhals: Ich kann ewig meine normalen Hosen anziehen, da der Bauch extrem weit oben ist. Umstandshosen sind noch ganz hinten im Schrank, bisher absolut kein Bedarf.

Schreckmoment: Kein wirklicher Schreckmoment, aber ich habe bereits seit der 20. Woche regelmäßig Übungswehen. Da ich das bei Theo aber auch schon hatte, sehe ich es gelassen. Der Gurkenhals blieb schließlich auch bis zum ET im Bauch.

Ich vermisse: Momentan gar nichts. Ok, außer Mett. Ich liebe es einfach Schwanger zu sein.

Heißhunger auf: Schoki...leider. Und Birne

Wehwehchen: Seit Theo in die Kita geht bin auch ich dauerhaft erkältet. Den Husten und Schnupfen werde ich gar nicht los, zwischendurch gabs auch mal Magen-Darm. Mit der Schwangerschaft hat das aber nichts zu tun. Die bereitet mir bisher keinerlei Probleme, es ist wirklich eine Traumschwangerschaft! Dennoch: Kennt ihr noch ein paar wirksame Hausmittelchen gegen Erkältung und Co.?

Ich freue mich: darüber einen Namen für die Erbsen-Lady gefunden zu haben. Ich brauche das einfach für mich und fürs Gefühl. Es war wie immer nicht einfach, die Geschmäcker vom Herrn Gurkenhals und mir unterscheiden sich da leider arg. Aber letztendlich habe ich mich durchgesetzt *hähä*.

Gekauft: Viele viele Klamotten für die Erbsen-Lady, die ich euch ja hier schon gezeigt habe. Außerdem einiges an Grundausstattung, die ich euch ebenfalls bald zeigen werde!


Erledigt: Sämtliche, nicht mädchen-taugliche Klamotten vom Gurkenhals verkauft und somit vielen anderen Mamis eine Freude gemacht!

Bauchumfang: 95 cm

Bauchbild: reiche ich noch nach!

 Nächster Termin: ist am 18. Dezember bei meiner Hebamme und am 14. Januar zum dritten und letzten Screening.


Dienstag, 2. Dezember 2014

Pink, pink, pink sind alle meine Kleider + Gewinnspiel!

Hallo ihr Lieben,

zunächst einmal muss ich mich bei euch für die vielen lieben Kommentare und Glückwünsche unter meinem letzten Beitrag bedanken. Ich habe es leider immer noch nicht geschafft, allen zu antworten aber ich bin sehr froh, dass ich mich damit nicht unbeliebt gemacht habe und viele es nachvollziehen können, wenn man sich ein bestimmtes Geschlecht fürs Baby wünscht. Natürlich wäre ein zweiter Lausbub genauso willkommen gewesen, aber so geht einfach ein riesiger Herzenswunsch von mir in Erfüllung und ich bekomme das Grinsen seit dem Outing kaum noch aus dem Gesicht:)

Oder wie Herr Gurkenhals gerne auch sagt...bei mir sind sämtliche Sicherungen durchgebrannt. Wie sehr er damit recht hat, zeige ich euch heute einfach mal anhand meiner bisherigen Shopping-Ausbeute für die kleine Erbse. Und das ist wirklich nur ein Bruchteil von dem, was bereits im Kleiderschrank auf seinen Einsatz wartet. Da ich auch auf anderen Blogs super gerne Hauls anschaue und neugierig bin, woher die Sachen stammen, habe ich das ganze mal nach Shops bzw. Marken geordnet. Aber mal vorab eine Frage: Habt ihr auch das Gefühl, dass Mädchenklamotten grundsätzlich irgendwie pink oder rosa sind? Es ist jetzt nicht so, dass ich pink gänzlich abgeneigt bin, aber ein bisschen Abwechslung wäre auch nicht schlecht. Gerade altrosa, grau, rot, wollweiß und generell Naturtöne haben mir es total angetan aber findet das mal...echt schwierig. Aber ich wäre ja nicht die Shoppingqueen höchstpersönlich, wenn ich nicht doch das ein oder andere Lieblingsteil gefunden hätte, aber seht selbst!

Beim Klamottenschweden kaufe ich ja schon seit jeher gerne für den Sohnemann ein, und auch für Mädchen gibt es dort viel Auswahl. Besonders angetan hat es mir aber die Organic Cotton Kollektion, also duften davon einige Teile bei uns einziehen.


Für die kühleren Tage im März und April dieser super süße Overall.


Wickelbodys und passende Strampelhosen.


Und natürlich auch noch die passenden Mützen.


Diese zwei Bodys gefielen mir auf Anhieb so gut, dass ich sie einfach kaufen musste.

Wer bei H&M einkauft, ist oft nicht weit entfernt vom nächsten Zara. Ich muss aber dazu sagen, dass mir die Klamotten dort oft zu teuer sind für die gebotene Qualität. Dennoch konnte ich diesen süßen Teilchen nicht widerstehen:



Socken sind sowieso ein ganz großes Thema, denn irgendwie haben alle Socken, die ich von Theo aufgehoben habe, Autos oder Dinos als Motiv *lach* Aber ich denke, dass wird die Erbse nicht stören.

Neu entdeckt habe ich den Onlineshop von Hema. Leider ist der nächste Laden viel zu weit weg, aber ab 15 Euro entfallen die Versandkosten und so landeten u.a. diese Teile im Einkaufskorb:



Punkte und Sterne finde ich für kleine Mädchen einfach unglaublich niedlich...

Eine meiner absoluten Lieblingsmarken, auch schon für Theo, ist Tutta. Neulich gab es bei der Windelbar eine Aktion und so musste ich einfach zuschlagen.




Waldtiere auf rosa, na wenn das mal nicht zu uns passt:) Und das rote Zitronenshirt ist mal was anderes, als der typische Einheitsbrei!

Auch bei vertbaudet bestelle ich schon immer ziemlich gerne. Auch wenn die Sachen nicht ganz günstig sind, haben sie eine super Qualität und die Auswahl ist einfach riesig.


Diese zwei zuckersüßen Sets musste ich einfach haben. Gestreift geht immer und der rote Strampler ist kuschelig weich und einfach ein Hingucker.


Und auch an diesem Strampler kam ich bei vertbaudet nicht vorbei. Alleine schon wegen der Farbe und den Herzchen *hach*.

Meine letzte Entdeckung ist das Limango Outlet. Der Herr Gurkenhals verleiert schon immer genervt die Augen, wenn mal wieder ein Paket von Limango bei uns ankommt. Aber mal ernsthaft...so viele schöne Sachen und unschlagbare Preise! Da kann doch keiner widerstehen oder? Und obwohl ich nicht nach bestimmten Marken suche, landet fast immer ein Teil von Name it im Korb. Ich gebe zu, ich kannte die Marke vorher gar nicht und bin absolut begeistert von so viel Niedlichkeit. 





Bis auf die rote Leggings (Noppies) sind alle Teile von Name it. Ich kann nur noch mal betonen, wie begeistert ich bin. Das Cupcake Shirt haben wir sogar noch in verschiedenen Farben und Größen. Und wie süß ist bitte das gepunktete Shirt?

Puh, das waren jetzt aber echt viele Bilder und dabei habe ich noch einiges mehr gekauft. Im nächsten Post zeige ich dann mal die etwas andere Babyausbeute, u.a. meine Tragetücher und den Kinderwagen.


*GEWINNSPIEL*

Aber erst einmal möchte ich euch ein wenig an meiner Freude teilhaben lassen und dachte mir, ich verlose mal wieder was auf dem Blog. Und natürlich nix von der Stange, sondern Einzelstücke, die von meiner Nähnadel gehüpft sind. Zum einem diese super süße Wicky-Hose aus dem tollen Zirkusstoff von Lillestoff. Die Hose passt von Größe 62 bis ungefähr 74.


Und passend zu Weihnachten gibt es noch eine super niedliche Rentier-Leggings. Die passt schon so ab 56 bis Größe 68.



Was müsst ihr dafür tun?

1. Hinterlasst einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse und verratet mir euren Wunschgewinn!

2. Seid Leser meines Blogs (über Google Friend Connection oder Bloglovin - siehe die Links in der rechten Sidebar)!

3. Das Teilen des Beitrags bei Facebook ist KEIN muss, gibt aber ein Zusatzlos:) Bitte im Kommentar mit angeben!

Das Gewinnspiel läuft bis zum 14. Dezember, 20:00 Uhr. 

Wichtig ist noch, dass ihr euren Wohnsitz in Deutschland haben solltet und ihr natürlich über 18 seid:)!

Viel Glück!

Montag, 10. November 2014

Meine rosarote Plüschwolke

Früher dachte ich immer, ich bin die perfekte Mädchenmama. Ich liebe Shopping, Make Up, Frisuren, mein Kinderzimmer war 15 Jahre lang ein Mekka für Barbies und Puppen und überhaupt gehören Rosa und Pink zu meinen liebsten Farben. Ich konnte mir also nie etwas anderes vorstellen, als eine kleine Püppi zu bekommen. Dann kam die 21. Schwangerschaftswoche mit Theo und da war es dann wirklich nicht mehr zu übersehen, hier wächst ein kleiner Bub heran. Der Mann freute sich wie Bolle über den Stammhalter und auch ich war komischerweise ziemlich schnell im Jungskram-Modus. Die ersten blauen Strampler wanderten in den Einkaufskorb und ich stellte fest: hey, Jungsmama sein ist gar nicht so blöd. Mittlerweile kaufe ich wie ein Profi Spielzeugautos ein und liebe es für meinen kleinen Gurkenhals schicke Hemdchen und coole Hosen zu kaufen. Ja, ich kann mir sogar schon richtig vorstellen, ihn in 5 oder 6 Jahren bei Minus 10 Grad auf dem Fußballplatz anzufeuern, während ich den anderen Jungsmamas Tee aus der Thermoskanne serviere. Aber so ganz verschwand der Wunsch nach einer kleinen Prinzessin nie. 

Als es dann los ging mit der Hibbelei auf Nummer 2, ja haltet mich für bekloppt, befragte ich Google erst einmal nach Möglichkeiten, die Wahrscheinlichkeit auf ein Mädchen zu erhöhen. Auf die Details möchte ich jetzt nicht eingehen aber wir hielten uns an so einige Ratschläge *lach*. So ganz daran glauben konnte ich aber nicht. Am 22. Oktober lieferte ich den kleinen Gurkenhals in der Kita ab und fuhr so aufgeregt, wie wahrscheinlich zuletzt bei Theos Geburt, zu meinem Frauenarzt. Das zweite große Screening stand an und ich erhoffte mir so sehr ein Outing. Bitte versteht mich nicht falsch, das Wichtigste ist natürlich, dass die kleine Erbse gesund und munter zur Welt kommt, aber man möchte dann eben doch wissen, was da genau in einem heranwächst. Jedenfalls schallte und schallte der liebe Onkel Doktor, erklärte mir dieses und jenes und Mutti hatte schon wieder ihr seeligstes Grinsen aufgelegt. Dann packte der Doktor plötzlich den Schallkopf weg und ich fragte ihn ganz entsetzt "Schauen sie gar nicht nach, was es wird?". Doch doch, er habe es versucht, aber das Baby liegt sehr ungünstig. Ok, für mich wagt er noch einmal einen Versuch. Er sucht und sucht also und gibt schließlich kopfschüttelnd auf. Seine Aussage "Wenn er sich jetzt festlegen müsste, würde er sagen ein Mädchen, ABER da kann sich genauso gut noch was zwischen den zusammengekniffenen Beinen verstecken". Puh...na gut. Also wieder eine Woche warten.

Glaubt mir, diese Woche war Folter pur. Immer wieder redete ich mir ein, ich werde nicht enttäuscht sein, wenn sich doch noch ein Bub versteckt hat. Heimlich plante ich aber schon das rosane Kinderzimmer und und kaufte ein süßes Mädchenoutfit, natürlich legte ich den Kassenzettel in Reichweite. Ich sag ja, total bekloppt. Das müssen die Hormone sein. Eine Woche später machten der Mann und ich uns dann auf zur Feindiagnostik. Wieder wurde ausführlich geschallt, die kleine Erbse ist pumperlgesund, bestens versorgt und winkte uns auch fleißig zu. Und dann war er da, der Moment der Momente, der Arzt bewegte den Schallkopf in Richtung Pops und wagte einen Blick zwischen die Beinchen. Und man sah...nichts. Absolut nichts. Herr und Frau Gurkenhals, Sie bekommen ein Mädchen!

Tja, und dann war bei mir alles vorbei. Die Tränen liefen und liefen, selbst als wir schon längst aus dem Sprechzimmer raus waren und auf unser Bildchen warteten, der Wasserfall war nicht zu stoppen. Die Empfangsdame reichte mir zwinkernd ein Taschentuch, der Mann grinste mich nur dummdämlich an. Die nächsten 20 Minuten verbrachte ich damit, sämtliche Familienmitglieder anzurufen und meine Freunde zu informieren. Und irgendwie wurde mir erst dann bewusst, wie tief dieser Wunsch wirklich in mir verankert war und vor allem, wie stark auch mein Mädchengefühl war. Denn immerhin habe ich schon vor Monaten damit begonnen, Püppistoffe zu horten und nach rosanen Tragetüchern Ausschau zu halten. Vielleicht wusste ich es also die ganze Zeit. 

Jetzt bekommt Theo also eine kleine Schwester und ich schwebe auf einer rosaroten Plüschwolke durchs Leben. Hach...ist die flauschig!

Montag, 29. September 2014

Dem Herbst gehört mein Herz!

Zumindest den weniger schmuddeligen Tagen. Korrekt müsste es also heißen: Dem goldenden Herbst gehört mein Herz. Und von dem haben wir ja gerade jede Menge. Was wirklich praktisch ist. Denn der kleine Gurkenhals ist ein typisches Draußen-Kind. In der Wohnung langweilt er sich trotz tonnenweise Spielzeug zu Tode und ist einfach nicht ausgelastet. Er rennt dann wie wild den Flur auf und ab und macht eigentlich nur Quatsch. Aber wenn es raus geht...da kann der Herr noch so müde oder knatschig sein, zieht Mama ihm seine kleinen Schühchen an, sprintet er zur Tür und kann es kaum abwarten bis diese sich öffnet. Und wehe Mama wagt es, sich selbst noch Schuhe anzuziehen oder gar noch mal das Örtchen aufzusuchen. Dann wird getobt. Sobald wir aber die Straße betreten ist alles vergessen. Sogar Mama. Denn wer braucht schon eine lenkende Hand, wenn man selbst durch die Gegend rennen und springen kann. Das kann manchmal ziemlich gefährlich sein, denn dass auf der Straße Autos fahren und auf dem Gehweg gerne mal Radfahrer entgegen kommen, hat er irgendwie noch nicht ganz verstanden. Also schnappe ich ihn mir am liebsten direkt, packe ihn ins Auto und fahre an einen kindersicheren Ort, also in den Park oder auf den Spielplatz (beides leider nicht in unserer Nähe). 

Am Wochenende haben wir beides gemacht und dabei sind ein paar super schöne Fotos entstanden (sowohl mit meiner Kamera als auch mit dem Handy), die ich euch einfach mal zeige. Denn schließlich gab es lange keine Bilder auf dem Blog. Schade nur, dass ich euch die mit Gesicht nicht zeigen kann, denn sein Grinsen von Ohr zur Ohr ist einfach goldig. Unser Fazit nach zwei Tagen wunderbarem Herbstwetter und einer tollen Zeit als Familie: Wir brauchen dringend ein Haus mit Garten...ja ja, träumen wird man ja wohl noch dürfen.

Spielplatz:

Sand ist eh immer das Größte...

Kleiner Entdecker

Dieses Auto auf dem Spielplatz liebt Theo

Und steigt auch nicht mehr freiwillig aus!

Park:

Andere Kinder beim Kastanien sammeln beobachten

Guck Guck, Papa!

Schau mal Mama, da sind Enten!

Eine besonders schöne Kastanie für den Papa

Meine beiden Männer im Partnerlook

Versteck spielen fetzt!

Donnerstag, 25. September 2014

Erbsen-Update: 13./14./15. SSW

Ihr Lieben,

es tut mir leid aber wir stecken immer noch mitten in der Kita-Eingewöhnung. Es läuft mehr schlecht als recht (darüber gibt es bald einen extra Post), und seit letzter Nacht ist Theo auch noch krank. Ich komme also irgendwie gerade zu gar nichts. Dennoch war gestern wieder FA-Termin und ich fasse einfach mal die letzten drei vergangenen Schwangerschaftswochen zusammen. Die Zeit verfliegt irgendwie nur so und es ist gar nicht mehr so lange hin bis zur Halbzeit. Total krass.

Wie weit bin ich: 15+1
VET: 18.03.2015
Baby wiegt: circa 100g
Größe: circa 11,6 cm (SSL)

Der beste Moment dieser Woche: Eigentlich sollte das der FA-Termin werden. Aber so richtig spannend war es dann doch nicht. Es gab nur einen kurzen Ultraschall, bei dem nach der Herzaktivität geschaut wurde. Dann die üblichen Kontrollen (Blutdruck, Gewicht, Urin) und noch mal kurz Blut abnehmen, und schon war ich wieder draußen. Waren vielleicht 10min. Dabei hatte ich so gehofft, er schaut vielleicht mal nach dem Geschlecht. Aber nö, wieder 4 Wochen warten...Foto gab es übrigens auch keins.

Der beste Moment der letzten 3 Wochen: Endlich der ganzen Familie und all unseren Freunden von der Schwangerschaft berichten. Ich finde es toll, dass sich alle mit uns freuen und obwohl ich dachte, die zweite Schwangerschaft nicken alle nur ab, fiebern doch eine Menge Freunde mit uns mit (Danke dafür!).

Das ist diesmal anders: Meine Haut sieht ganz schlimm aus, so arg hatte ich das bei Theo nicht.

Schreckmoment: /

Ich vermisse: Essen zu können, worauf ich Lust habe.

Heißhunger auf: Puh...so vieles. Hauptsächlich Schokolade, aber auch Rohkostsalat, Hackfleisch, Kiwis...

Wehwehchen: Ab und zu leichter Anflug von Sodbrennen...

Ich freue mich: dass mit der kleinen Erbse alles in Ordnung ist. Denn das ist natürlich das Wichtigste!!

Gekauft: Eine elektrische Wippe (gebraucht) - sowas wollte ich schon bei Theo haben und diesmal erhoffe ich mir, so wenigstens mal 5 Minuten duschen in Ruhe duschen zu können (ja ja ich weiß, schlecht für den Rücken und so, die Erbse soll da drin ja nicht leben sondern nur mal 5 Minuten gespaßt werden). Außerdem ein Stillkissen als Seitenschläferkissen.

Erledigt: Laufgitter abgebaut. Eigentlich wollten wir das direkt für Nummer 2 stehen lassen aber ich habe mich jetzt dagegen entschieden. Irgendwie hat mir das zu sehr was von Knast. Wird also verkauft.

Bauchumfang: Nüscht. Echt jetzt. Gegen Abend wird es mehr aber könnte auch einfach zu viel gefuttert sein. Naja, früher oder später kommt der Bauch schon...

 Nächster Termin: ist am 22. Oktober und am 30.10. zur Feindiagnostik (mit Outing!!!)


Auch gekugelt wird bei Frau Heute und bei der lieben Ka.

Dienstag, 9. September 2014

Mein kleines großes Kita-Kind

Seit Montag ist Theo nun schon ein Kita-Kind. Oh man, was habe ich mir für Gedanken im Vorfeld gemacht. Wird er mit den Erzieherinnen zurecht kommen? Hat er Angst vor den anderen Kindern? Bekommen sie ihn dort zum Schlafen? Was gibt es zu essen? Schmeckt ihm das? Wird er überhaupt alleine da bleiben? Diese Liste lässt sich beliebig lange fortführen. Samstag gingen wir dann alle gemeinsam Theos Hausschuhe für die Kita kaufen, denn von den Erzieherinnen werden feste Schuhe gewünscht, keine Puschen oder Schlappen. Stolz erzählte ich der netten Verkäuferin, dass mein kleiner Gurkenhals ein großer Junge ist und in die Kita geht. Und verdrückte dabei glatt mal ein Tränchen. Ich meine, viel folgt ja dann nicht mehr...Einschulung, Jugendweihe und schwupps...sind sie 18 und wollen ausziehen. Zumindest fast.

Montag um 9:30 Uhr ging es dann los. Die 15 Kinder in Theos Gruppe wurden für die ersten 2 Wochen der Eingewöhnung erst einmal auf je 3 Gruppen à 5 Kinder aufgeteilt. Somit war es nicht allzu wuselig und wir konnten uns in Ruhe alles ansehen. Theo lief sofort begeistert durch die Räumlichkeiten und schaute sich alles neugierig an. Sogar sein eigenes Handtuch hängt schon im Badezimmer und in seinem Bettchen liegt die Decke bereit. Schnell musste ich feststellen, dass Theo von dem ganzen Spielzeug in der Kita total überfordert ist. Meine Güte, das Zimmer könnte aber auch glatt im Toys "R" Us oder Spiele Max stehen. Hunderte von Bausteinen, Lego, Autos, eine Million Puppen und Kuscheltiere, Holzspielzeug ohne Ende, tausende Bücher...wie soll ein Kind sich da entscheiden? Theo flitzte nur so umher, bespielte dort mal was für eine Minute, dann sah er aber schon das nächste Teil und ließ das Andere achtlos stehen. 

Und wie lief es sonst so? Also zumindest gab es keine Tränen. Theo spielte schön, vergewisserte sich aber immer wieder, dass ich auch noch da bin. Zwischendrin kam er an und setzte sich auf meinen Schoss, wir kuschelten kurz und er beobachtete die Situation aus der Distanz. Dann stiefelte er wieder los. Die anderen Kinder waren ihm aber nicht so ganz Geheuer. Ein Junge wollte ihm gerne einen Ball reichen, doch Theo drehte sich nur empört um und haute ab. Ein anderes Mädchen kam freudig auf ihn zu gerannt, das fand er allerdings gar nicht witzig und verkroch sich schnell zu Mama. Ich hoffe er verliert bald seine Scheu und sieht die anderen Kinder als Spielkameraden und nicht als potentielle Angreifer. 

Die Erzieherinnen ignorierte Theo gestern noch komplett, heute nahm er dann doch mal Kontakt zu einer Dame auf, indem er ihr verschiedene Bücher zum Anschauen brachte. Einmal lehnte er sich dabei sogar an sie an. Ich denke das ist ein gutes Zeichen. Die Erzieherinnen in unserer Kita sind fast alle Ü60. Am Anfang hatte ich so meine Probleme damit aber mittlerweile finde ich das gar nicht mehr so schlecht. Sie strahlen viel Ruhe aus und lassen die Kinder auch mal machen. Leider schafft es eine der Damen kaum Theo hoch zunehmen, dabei wiegt er gerade mal 10kg. Und er wird ja nicht leichter. Ich bin mal gespannt, wie das das dann mit dem Wickeln, Anziehen usw. klappt. 

Morgen geht es also in den dritten Tag und soweit ich das verstanden habe, wird diese Woche auch noch nicht getrennt. Erst nächste Woche, wenn die Kinder sich wohler fühlen und eine gewisse Routine entstanden ist. Insgesamt läuft die Eingewöhnung 4 Wochen und ich bin froh, dass sie den Kindern die Zeit geben. Ich denke auch, mein kleiner Gurkenhals braucht diese Zeit. Denn er ist wirklich ein Mama-Söhnchen, durch und durch. Nicht mal auf Toilette gehen kann ich, ohne dass meine kleine Klette hinter mir her läuft. Verschwinde ich mal für ein Stündchen auf einen Shoppingbummel, berichtet der Papa mir jedes mal von vielen Tränen und einem Söhnchen, das immer wieder suchend zur Tür läuft und nach Mama ruft:( Sowas bricht mir echt das Herz und ich kann nur hoffen, dass die Erzieher und nicht zuletzt die vielen Kinder ihn von seinem Kummer ablenken werden.

Ich werde auf jeden Fall berichten wie es weiter geht! 
Mit meinem kleinen großen Kita-Kind.

Donnerstag, 4. September 2014

Erbsen-Update: 12. SSW

Wie weit bin ich: 12+1
VET: 18.03.2015
Baby wiegt: circa 23g
Größe: circa 7,4cm (SSL)

(Die Daten übernehme ich übrigens immer, insofern ich keinen Termin beim FA hatte, aus der App "SSW-Rechner" - die ist echt klasse, um den Überblick zu behalten)

Der beste Moment dieser Woche: Eindeutig die vielen lieben Kommentare unter meinem Stillbeitrag zu lesen. Ihr habt mir wirklich Mut gemacht mit euren Geschichten und jetzt bin ich guter Dinge, dass es diesmal klappt.

Das ist diesmal anders: Ich kann mich erinnern, dass ich bei Theo oft von Unterleibsziehen geplagt war. Dieses mal spüre ich kaum etwas, nur ganz selten zieht und zwackt es mal. Ich nehme an das liegt daran, dass die erste SS noch nicht so lange her ist und noch alles "vorgedehnt" ist.

Schreckmoment: Diesen Schreckmoment gibt es eigentlich fast täglich, nämlich wenn Theo auf meinem Bauch rumturnt. Ich weiß nicht, ob das übertrieben ängstlich ist aber irgendwie möchte ich nicht, dass er zu doll auf mir rumhüpft.

Ich vermisse: Spazieren gehen ohne 5 Verschnaufpausen...jaaa, jetzt schon!

Heißhunger auf: Das ging diese Woche eigentlich. Auf Schokomandeln war ich ziemlich scharf.

Wehwehchen: Müüüüüüde...

Ich freue mich: auf den Kita-Start vom Gurkenhals am Montag. Dann habe ich endlich wieder mehr Zeit für mich und vor allem für das Studium. Denn damit geht es gerade wieder voll los.

Gekauft: Ich war mal ganz optimistisch und habe meinen erste Mädchenstoff gekauft. In knalle pink. Notfalls beglücke ich jemanden mit einem schönen selbst genähten Teilchen.

Erledigt: Beistellbett innerhalb der Familie organisiert 

Bauchumfang: Es geht ja das Gerücht herum, dass der Bauch mit jeder weiteren Schwangerschaft schneller wächst. Bei mir scheint das nicht zu zutreffen. In der Schwangerschaft mit Theo bekam ich sehr spät erst einen sichtbaren Bauch (um die 20. SSW) und auch diesmal sieht man bisher nichts. Ab und zu mal der berühmte Blähbauch am Abend. Aber sonst...flach. Eine Messung des Umfangs lohnt sich also noch nicht.

 Nächster Termin: ist am 24. September


Weitere Kugelbäuche findet ihr übrigens bei Frau Heute und bei der lieben Ka.

Und wie gesagt, schreibt mich unbedingt an, wenn ihr auf eurem Blog auch über eure Schwangerschaft schreibt. Ich möchte das gerne lesen!

Montag, 1. September 2014

Unsere ganz persönliche Stillgeschichte

In letzter Zeit denke ich oft und intensiv über das Stillen nach. Das liegt zum Einem daran, dass eine liebe Freundin von mir gerade ihr Baby bekommen hat und gerade zu Beginn auch Probleme hatte (Huhu Süße, bin stolz auf dich:*), zum Anderen natürlich daran, dass ich selbst schwanger bin und Baby Nummer 2 natürlich versuchen möchte zu Stillen. Warum versuchen? Weil bei Theo leider gar nichts so lief, wie es sollte. Die ganze "Stillerei" war eine einzige Katastrophe und bis heute vermisse ich diese Intimität zwischen Mama und Baby sehr. Ursachenforschung habe ich oft genug betrieben und so weiß ich mittlerweile, was ich bei der Erbse alles anders machen möchte, damit es diesmal klappt. Und um mit der ganzen Sache endgültig abzuschließen, erzähle ich euch heute also mal unsere ganz persönliche Stillgeschichte. Achtung, es wird lang!!

Alles fing eigentlich schon im Kreißsaal an. Die Geburt war sehr anstrengend, sowohl für mich als auch für Theo (nachlesen könnt ihr das hier noch mal) und wurde dann auch recht abrupt beendet. Nach dem Nähen, Vermessen und der ganzen Prozedur, legte meine Hebamme Theo bei mir an. So wirklich Bock hatte der darauf aber nicht und verzog nur leicht angewidert das Gesicht. Nun gut, also ließen wir ihn erst einmal in Ruhe und es ging aufs Zimmer. Da war es schon kurz nach 22.00 Uhr. Ich wollte aber gerne sofort mit dem Stillen beginnen, denn natürlich hatte ich vorher viel gelesen und wusste, dass häufiges und zeitnahes Anlegen enorm wichtig ist für eine intakte Stillbeziehung. Ich klingelte nach der Nachtschwester, die mir eher widerwillig das Kind an die Brust "klemmte" (anders kann man das echt nicht nennen) und wieder verschwand. Es war einfach nur mega unbequem, ich traute mich kaum, mich zu bewegen und fühlte mich unfähig. Theo nuckelte, saugen eher Fehlanzeige. Dass seine Saugunlust hauptsächlich durch die Gelbsucht bedingt war, wussten wir in diesem Moment noch nicht.

Letztendlich legte ich Theo leicht gefrustet wieder in die Arme meines Mannes und die Nachtschwester kündigte bei ihrem nächsten Zimmerbesuch an, morgen einen neuen Versuch zu starten. Wir sollten uns doch erst einmal ausruhen. Der kleine Gurkenhals schrie die ganze Nacht durch das Krankenhaus zusammen, mein Mann lief mit ihm auf und ab, um ihn irgendwie zu beruhigen aber auf die Idee, mir ihn noch einmal an die Brust zu legen, kam niemand. Am nächsten Tag starteten dann erneute Versuche, ihn irgendwie an die Brust zu bekommen, aber mehr als Nuckeln kam dabei nicht raus. Eine etwas engagiertere Schwester zeigte mir verschiedene Stillpositionen aber so wirklich half uns niemand. So langsam wurden auch die Brustwarzen wund und ich immer deprimierter. Irgendwie hatte ich mir das leichter vorgestellt. Theo nahm von Tag zu Tag mehr ab, doch ich wusste ja, dass dies in den ersten Tagen normal ist und machte mir keine großartigen Gedanken darüber. Noch war ich optimistisch, bald reichlich Milch für ihn zu haben. Als am Ende des 3. Abends im Krankenhaus immer noch nichts in Sicht war und von den Schwestern auch weiterhin keine Hilfe zu erwarten war, rief ich bei meiner Hebamme. Sie redete mir gut zu, machte mir Mut und riet mir dazu, bei den Schwestern eine Milchpumpe anzufordern, da Theo einfach nicht kräftig genug saugte. Diese wurde mir dann auch freundlicherweise gebracht, ebenso orderte ich Stillhütchen (im Nachhinein ein großer Fehler), da ich die Schmerzen nicht mehr aushielt (heute weiß ich, dass Theo einfach nicht richtig anlag). 

Ich war also wieder recht guter Dinge, doch dann stürmte gegen 20.00 Uhr die Schwester ins Zimmer und eröffnete mir, dass wir ab jetzt zufüttern MÜSSEN. Theo wäre kurz davor unter die 10% Grenze zu rutschen. Es folgte erst einmal ein Heulkrampf meinerseits, denn wie oft hatte ich gehört "Zufüttern ist der Anfang vom Ende des Stillens". Ich fragte was passiert, wenn ich das Zufüttern ablehne. Dann wird mein Kind auf die Kinderstation verlegt, ohne mich, hieß es. Ich brach in Tränen aus, erbat Bedenkzeit und rief wieder bei meiner Hebamme an. Sie riet mir dann dazu, nachzugeben, um zu verhindern, dass Theo verlegt wird und mich am nächsten morgen mit ihm selbst zu entlassen. Außerdem sollten wir statt der Flasche eine Spritze nutzen, um Theo zu füttern. Wir orderten also eine Spritze, die Schwester hatte mittlerweile viel Verständnis und während der Mann Theo mit der Spritze fütterte, pumpte ich ab. Und oh Wunder, ich konnte es gar nicht glauben, die Milch kam! Ich werde mich wohl nie wieder in meinem Leben so sehr über ein paar Tropfen Milch freuen, die in eine Plastikflasche fließen.

Am nächsten morgen beim Wiegen dann der große Moment. Theo hatte NICHT weiter abgenommen. Wir waren so erleichtert! Eine Stillprobe ergab ebenfalls eine Zunahme von 30g, nicht ideal aber ausreichend. In Gedanken packten wir schon unsere Sachen und marschierten mit Theo zur U2. Und dann kam der nächste Tiefpunkt. Neugeborenen-Gelbsucht. Und zwar so stark, dass wir nicht entlassen werden können. Der Bili-Wert war eindeutig zu hoch. Theo musste zur Lichttherapie. Das hieß, 4 Stunden Bestrahlung von oben und 4 Stunden Bestrahlung von unten, immer im Wechsel. Für die Bestrahlung von oben musste er im Schwesternzimmer bleiben. 4 Stunden von meinem Baby getrennt, für eine frischgebackene Mama die Hölle. Ich fragte, wie ich das nun mit dem Stillen machen sollte. Die Antwort war, es wird doch sowieso nur alle 4 Stunden angelegt. Ich fiel aus allen Wolken! Nur alle 4 Stunden? Wann haben die bitte ihre Ausbildung gemacht? Jeder weiß doch heute, dass Stillen nach Bedarf der richtige Weg ist. Es nützte alles nichts. Ich bekam mein Kind nur alle 4 Stunden zum Stillen gebracht. Während der Bestrahlung von unten lag er in einem extra dafür vorgesehenem Bettchen, wir durften ihn allerdings nicht selbst herausnehmen. Als Theo anfing zu brüllen wie am Spieß, gab es für mich nur eine Erklärung: Der hat Hunger. Also klingelte ich nach der Schwester. Diese erklärte mir dann, dass ich doch erst (erst...vor über 2h) gestillt habe und er sicher keinen Hunger sondern Durst hat. Durst? Aha...und nun? Wir geben ihm Tee. Tee? Seit wann bekommt so ein kleines Baby denn Tee? Und dann kam wieder die altbekannte Drohung: Ich hätte jetzt zwei Möglichkeiten. Entweder wir geben ihm Tee oder er vertrocknet und muss auf die Kinderstation verlegt werden. Ähm, hallo? Letztendlich knickte ich als Neumama auch hier ein und Theo bekam Tee...aus einer Flasche. Bloß gut, dass wir uns die ganze Nacht über die Mühe mit der Spritze gemacht hatten...

Am nächsten Tag durften wir dann endlich nach Hause gehen. Aber es war Hopfen und Malz verloren. Um es kurz zu machen: Theo war an die Flasche gewohnt, aus ihr kam die Milch einfach schneller und leichter raus. An der Brust wurde nur gebrüllt. Ich kämpfte aber trotzdem, hatte keine einzige Flasche im Haus sondern legte immer wieder an. Meine Hebamme kam jeden Tag zum Wiegen vorbei, denn Theo nahm einfach nicht genug zu. Sie blieb dennoch gelassen, wofür ich ihr heute sehr dankbar bin und wir blieben dran. Keine Flasche und kein Zufüttern. Die Stillhütchen waren extrem lästig, doch ich bekam sie einfach nicht los. Ohne sie ging Theo gar nicht an die Brust. Hinzu kamen die schlimmen Koliken. Besonders beim Stillen quälten in die Schmerzen. Er drückte und schrie, ich weinte vor Verzweiflung. Außerdem schlief er dank Gelbsucht immer wieder während des Stillens ein. Wir probierten sämtliche Tricks, hielten ihm am Ende sogar einen kalten Waschlappen in den Nacken, damit er nicht einschlief. Das war wirklich alles andere als schön. Ich suchte mir eine Stillberaterin in der Stadt, die sich leider als Esoterik-Tante entpuppte und nur über die Geburt sprechen wollte. Tipps bekam ich von ihr keine. Dann fuhr meine Hebamme in den Urlaub. Und ich bekam eine Brustentzündung nach der anderen. War die eine weg, ging es an der anderen Seite wieder von vorn los. Es war einfach zum Kotzen. Als ob es uns nicht vergönnt war. Circa 8 Wochen nach Geburt verweigerte Theo die Brust völlig. Ganz plötzlich wollte er nicht mehr ran, wir probierten es die ganze Nacht und noch einen halben Tag. Es war nichts zu machen.

Schlussendlich fuhren wir in die Stadt und kauften Flaschen. Wir hatten bis dato immer noch keine einzige im Haus. Heute weiß ich, dass es vielleicht einfach eine Phase (Stichwort Brustschimpfphase) war, aber nach dem was wir alles durchgemacht hatten, konnte und wollte ich einfach nicht mehr. Gegen Pulvermilch wehrte ich mich aber weiterhin und pumpte ab. Somit war ich jetzt den ganzen Tag damit beschäftigt, Theo entweder zu füttern oder abzupumpen. Ich verließ das Haus gar nicht mehr, denn hätte er unterwegs Hunger bekommen, hätte ich nicht gewusst was zu tun. Dann begann der Rückbildungskurs und ich besorgte doch Pulvermilch, um wenigstens dort Theo füttern zu können. Er trank diese auch ohne Probleme. Ich pumpte und pumpte, doch die Milch wurde immer weniger. Bekam ich Anfangs noch locker 200ml raus, waren es am Ende noch 20ml. Den Rest musste ich zufüttern. Ich gab auf. Ich hatte einfach genug gekämpft. Ich hörte auf zu pumpen und von einem Tag auf den andere war die Milch weg. Ich musste gar nichts dafür tun.

Tja, das ist sie also, unsere Stillgeschichte. Ich gebe dem Krankenhaus eine große Schuld an der Misere. Natürlich spielte auch die Gelbsucht eine wichtige Rolle, die Theo daran hinderte, ordentlich zu saugen. Die schwere Geburt war sicherlich ein Auslöser für den späten Milcheinschuss. Und nicht zuletzt das Kiss-Syndrom, welches eine Saug- und Trinkschwäche mit sich bringt. Es ist wohl also den Umständen geschuldet, dass ich Theo nur 3 Monate mit Muttermilch ernähren konnte. Dennoch habe ich Fehler gemacht, seien es die Stillhütchen oder auch das fehlende Durchsetzungsvermögen im Krankenhaus. Daher habe ich mir für die Erbse so einiges vorgenommen:
  • Ich möchte komplett den Druck heraus nehmen. Natürlich möchte ich stillen aber wenn es nicht sein soll, dass ist das auch ok für mich.
  • Ich möchte wieder weder Flaschen (bzw. Sauger in der kleinsten Größe) noch Milchpulver im Haus haben.
  • Mein Ziel ist es, ambulant zu entbinden und dann zu Hause unseren eigenen Rhythmus zu finden.
  • Sollten wir  dennoch im Krankenhaus bleiben müssen, werde ich nach Bedarf stillen und mir von keiner Schwester reinreden lassen.
  • Klappt das Stillen nicht so, wie es sollte, fordere ich mir den Besuch einer Stillberaterin ein. Es gibt sogar 2 davon im KH, nur habe ich nie eine davon zu Gesicht bekommen.
  • Es wird auf keinen Fall zugefüttert, bevor die 10% nicht wirklich erreicht sind.
  • Ich möchte schon im Kreißsaal anlegen.
  • Bereits jetzt schaue ich nach kompetenten Stillberaterinnen in unserer Nähe und werde deren Dienste in Anspruch nehmen.
  • Ich möchte eine Stillgruppe besuchen, die mir über schwere Phasen, wie die Brustschimpfphase hinweg helfen kann.
  • Ich möchte es ohne Stillhütchen probieren.
  • Sollte das Stillen diesmal gut klappen, möchte ich gerne 6 Monate voll stillen.
Ganz schön viele Vorsätze aber ich denke sie helfen mir, meine Wünsche auch wirklich umzusetzen und diese Liste werde ich mir definitiv an den Kühlschrank pinnen!

Habt ihr auch etwas ähnliches durchgemacht und hat es dann vielleicht beim zweiten Kind wunderbar geklappt? Ich würde mich sehr über einen Erfahrungsaustausch freuen!