Freitag, 28. Februar 2014

Outfit of the day - Lederpuschen

Das heutige Outfit zeige ich Euch genau aus einem einzigen Grund: Ich möchte angeben! Und zwar mit Theos tollen neuen Lederpuschen! Aber seht selbst:


Sind die nicht süüüüß?
Und hier noch einmal einzeln:


Ich bin ganz verliebt und es sind die ersten Lederpuschen, die wirklich bombenfest sitzen! 
Da wir im Erdgeschoss wohnen, ist es bei uns immer sehr fußkalt und da Theo die meiste Zeit des Tages "rumsteht", sei es am Hochstuhl, am Sofa oder am Couchtisch, war bisher die einzige Alternative eine extra Schicht Socken. Doch in denen rutscht er immer weg und so ist, wie Ihr ja wisst, schon der ein oder andere blaue Fleck entstanden. In den Puschen hat er nun einen sehr guten Halt und schick sind sie noch dazu! Auch außerhalb unserer vier Wände hat er sie schon getragen, bei den frühlingshaften Temperaturen ja vertretbar.

Gekauft habe ich die Puschen, wie könnte es anders sein, bei Dawanda. Und zwar in diesem süßen Shop. Da gibt es die Schühchen in den unterschiedlichsten Designs, mit Namen, ohne Namen, mit Applikation oder ohne. Ich habe mich für ein relativ schlichtes Modell in grau/grün entschieden. Das Leder ist wirklich butterweich und 20 Euro finde ich für diese Qualität durchaus gerechtfertigt!

Die restlichen Outfitdetails dürfen natürlich nicht fehlen:

Oberteil: Frollein-Punkt
Hose: Made by me 
Schnitt: Wendehose Wilma
Roboterstoff : Kathi Kunterbunt

Wie gefallen Euch die Puschen?

Und mit diesem Post wünsche ich Euch ein sonniges und erholsames Wochenende!

Donnerstag, 27. Februar 2014

Hilfe, mein Baby versteht mich nicht!

Zumindest glaube ich das manchmal. Denn nur in ungefähr 2 von 10 Fällen, in denen ich laut und deutlich seinen Namen rufe, dreht er sich auch tatsächlich um! Zufall oder weiß er wirklich noch nicht, wer gemeint ist? Ich bilde mir ein mal gelesen zu haben, dass Babys um den 5. Monat herum ihren Namen verstehen und auf dessen Rufen auch reagieren. Ja ich weiß, man soll sich nicht immer an solchen Stichtagen aufhängen aber so langsam könnte er doch mal...? Genauso ist es hier übrigens mit dem "Nein". Meistens gibt es zwei Möglichkeiten, wenn wir ihn mit einem lauten und bestimmten "Nein" daran hindern wollen, die Bodenvase umzuschmeißen. Entweder dreht er sich um und grinst sich einen ab oder er dreht sich um und schüttelt den Kopf. Seltsam oder? Am liebsten würde ich jedes mal loslachen, so süß ist das, aber man soll ja ernst bleiben. Erst beim dritten oder vierten Nein dreht er übrigens ab und sucht sich was anderes zum Blödsinn machen.

Aber nun ist es ja nicht nur so, dass er anscheinend nicht versteht, was ich von ihm möchte. Auch ich verstehe sein Verhalten manchmal absolut nicht. Weint er jetzt, weil er Hunger hat? Oder ist er schon wieder müde? Quängelt er vor Langeweile oder hängt ihm ein Pups quer? Oftmals bleibt uns Eltern ja nur das Ausschlussprinzip, um irgendwie darauf zu stoßen, was Baby jetzt eigentlich möchte. Sitzt das Kind dann vor einem mit frischer Windel, einem leckeren Milchgetränk, jeder Menge Spielzeug, aber immernoch unzufrieden, bleiben nicht mehr viele Optionen übrig. Natürlich lernt man sich im Laufe der Zeit besser kennen und versteht bestimmte Signale, doch noch heute geht es mir nicht selten so, dass ich vor einem Rätsel stehe. Meine Mutter meinte schon in der Schwangerschaft zu mir: "Ich wusste selbst nach einem Jahr noch nicht, was du von mir willst". Und auch meine Schwägerin meinte neulich über ihre 2,5 Jahre alter Tochter: "Endlich kann sie uns mitteilen, was sie möchte und weint nicht immer sofort los."

Da es ja bekanntlich noch keine Babyübersetzungsmaschine gibt und damit Theo und ich uns in Zukunft besser verstehen, beginnen wir am Montag einen Babyzeichensprachekurs. Wer sich jetzt fragt, was das ist, der möge gerne hier klicken und sich genauer informieren. Ich fasse es mal kurz (für die etwas fauleren Leser :D) zusammen: Die Babys lernen spielerisch! sich mittels bestimmter Gebärden auszudrücken. So gibt es zum Beispiel ein Zeichen für müde oder ein Zeichen für mehr. Natürlich geht das nicht von heute auf morgen. Im Kurs werden die verschiedenen Zeichen eingeführt, Mama und Papa bauen diese dann immer wieder in den Alltag ein, bis die Babys sich dann irgendwann selbst aus der bunten Vielfalt der Gebärdensprache bedienen. So zumindest die Theorie. Ich bin gespannt, wie es dann in der Praxis aussieht und ob Theo sich überhaupt dafür interessiert, wenn Mama lustige Verrenkungen macht. 

Was haltet Ihr von dem Konzept? Habt Ihr vielleicht sogar solch einen Kurs gemacht und wollt mir davon berichten? Und seid Ihr an einem Update ich Sachen Babyzeichensprache interessiert?

Liebste Grüße

Mittwoch, 26. Februar 2014

Punkt-Punkt-Komma-Strich

Fertig ist Theo's Mondgesicht. Oder so ähnlich. Ihr wisst jedenfalls ganz genau wie der Gurkenhals 2.0 aussieht, denn ich zeige ihn auf meinem Blog. Ganz offen, ohne Pixel oder übergroßen Herzchen im Gesicht. Maria von Sonnengelb&Himmelblau hat sich neulich zu diesem Thema auf ihrem Blog geäußert und erklärt, warum sie ihre Kinder nicht zeigen möchte. Und ich dachte mir, bevor ich ihr einen schnellen Kommentar hinwerfe, blogge ich mal meine Sicht der Dinge.

Es ist nicht so, dass ich mir keine Gedanken darüber gemacht habe, ob ich Theo im Internet zeigen möchte oder nicht. Wie sagt man so schön - das Internet vergisst nie. Und das ist wirklich so. Habt Ihr schon mal aus Spaß Euren Namen gegoogelt? Ich schon und ich fand es irgendwie gruselig, was man da so alles über sich findet. Zwar keine Fotos, aber uralte Einträge in digitalen Zeitungsarchiven über die Schulaufführung in der 10. Klasse. Aber peinlich ist mir das nicht, schließlich ist es ein Teil meiner Vergangenheit und auf vieles bin ich sogar Stolz. 

Und genau so sehe ich das mit Theo auch. So lange ich ihn nicht in irgendeiner Art und Weise im Internet bloß stelle, ist es denke ich ok, ihn offen zu zeigen. Und ich würde selbstverständlich nie nie niemals (niemals nie!) peinliche Fotos von ihm online stellen! Vielmehr ist der Blog ein Online-Tagebuch mit den Bildern, die ich ihm später auch in sein Fotoalbum kleben werde (die peinlichen heben wir für den 18. Geburtstag auf). Natürlich kann ich ihn nicht fragen, ob er damit einverstanden ist. Und natürlich weiß ich nicht, ob ich ihm nicht damit später die Chancen auf den Posten als Bundeskanzler verbaue. Aber irgendwie glaube ich, dass er später doch ein kleines bisschen Stolz sein wird auf die vielen schönen Bilder, die Mama von ihm geschossen hat. Nur dass er diese eben nicht ganz klassisch im Fotoalbum findet, sondern im World Wide Web, übersichtlich sortiert und schick aufgemacht. Ich wette, er findet das ziemlich cool.


Theo mit und ohne Gesicht

Es gibt auch noch weitere Gründe, warum ich Theo offen zeige. Zum einen lese ich selbst gerne die Blogs, auf denen mich fröhliche Kindergesichter anlachen, wenn ich sie anklicke. Was nicht heißt, dass ich die anderen Blogs weniger gerne lese;) Aber es ist doch irgendwie...anders. Zum anderen ist dieser Blog auch für Freunde und Familie gedacht und die wollen natürlich sehen, wie Theo sich entwickelt, wie sein Gesicht sich fast täglich verändert und wie er verschmitzt in die Kamera lacht. 

Das ist zumindest der aktuelle Stand der Dinge. Vielleicht bin ich auch zu naiv, weil ich denke, es wird schon niemand Schindluder mit meinen Fotos treiben. Vielleicht ändert sich meine Meinung auch in ein paar Wochen und es gibt Theo nur noch ohne Gesicht. Ob ich Theo nach seinem ersten Geburtstag weiterhin zeigen werde oder Fotos eventuell per Passwort geschützt werden, habe ich ebenfalls noch nicht entschieden. Aber egal wie Ihr Euch entscheidet - Ihr seid die Eltern, Ihr tragt die Verantwortung und Ihr müsst letztendlich mit den Konsequenzen leben und die Fragen Eures Kindes beantworten! Sonnengelb&Himmelblau ist übrigens das beste Beispiel dafür, wie viel Fotos auch ohne Gesicht aussagen können!

So. Das war mein Wort zum Mittwoch. Amen.

Dienstag, 25. Februar 2014

What's in my bag?

Julia von Punkelmunkel hat das Geheimnis gelüftet, was sie so täglich in ihrer Wickeltasche mit sich rumschleppt. Also habe ich mein Schätzchen auch mal ausgeschüttet und den Inhalt für Euch fotografiert.

Lustigerweise besitze ich genau die gleiche Wickeltasche wie Julia, nämlich die BooPoo Greenbird:


Ich muss dazu sagen, dass ich erst eine kleinere Wickeltasche von Lässig besaß, die zu Beginn auch vollkommen ausreichte. Als es dann aber mit dem Stillen nicht mehr so wirklich klappen wollte, musste ich mich nach einer größeren Alternative umsehen, in die auch Pulver, Thermoskanne und Co passten. Dabei bin ich dann über die Boo Poo Wickeltaschen gestolpert und war total verliebt. Und das ist bei uns drin:

(sorry für den seltsamen Winkel, habe mein anderes Objektiv nicht gefunden)

1 Wechselbody
2 Gläschen für den Hunger zwischendurch sowie Nuk-Trinklernflasche
3 Schnullerkette
4 Schlüssel
5 Eulen-Geldbörse
6 Iphone
7 Spucktuch
8 Knisterbuch
9 Hipp Wind- und Wettercreme und Osanit
10 Babylove Feuchttücher 
11 Gesicht und Händetücher von Babydream
12 Windeln (Pampers Baby Dry)
13 Babylove Windelbeutel 

Ihr seht, es ist einiges mehr als bei Julia und auf dem Bild fehlt sogar noch meine Trinkflasche und eventuell etwas zu Knabbern für die Mama. Und trotzdem ist in der Tasche noch jede Menge Platz. Ein wahres Raumwunder;)

Wenn ich allerdings nur mal eben Einkaufen fahre oder generell nicht länger als eine Stunde unterwegs bin, reicht mir eine Windeltasche für die Handtasche. Da habe ich dieses bezaubernde Stück hier:


Zwar nicht selbst genäht aber zumindest handgemacht! Das schicke Teil gab es als Weihnachtsgeschenk beim Wichteln und ich bin immernoch ganz hin und weg!

Und jetzt schaue ich mal, was sich so in den Wickeltaschen der anderen Bloggermamis befindet!

Montag, 24. Februar 2014

Outfit of the day - Waldspaziergang

Da ich es heute wohl leider nicht schaffe, unser Wochenende zusammen zu fassen (zu viele Termine:)), habe ich Euch zumindest als "Entschädigung" ein Outfit von Theo mitgebracht. Ich hoffe Ihr könnt genug erkennen, entstanden sind die Fotos am Samstag bei einem ausgiebigen Waldspaziergang. Und da musste Theo natürlich die passenden Accessoires tragen! Wie Ihr ja mitbekommen habt, liebe ich das Wald-Thema, und zwar nicht nur im Kinderzimmer, sondern auch auf den Klamotten. Besonders beliebt: Füchse und Eulen! Und so sah das Ganze dann aus:


Hose: Made by me - 
dieser Stoff musste einfach mit, es ist ein ganz feiner Babycord, den ich hier gekauft habe und der Schnitt ist eine Frida vom Milchmonster, nur ohne Taschen
Oberteil: von Klitzeklein, gibt es z.B. hier zu kaufen
Mütze und Halssocke: Made by Me - 
der tolle Fuchsjersey ist von Lillestoff und gekauft habe ich ihn wie die meisten meiner Stoffe bei Kathi Kunterbunt. Die Anleitung für die Halssocke findet ihr hier. Die Mütze soll eigentlich ein Beanie darstellen, ist aber durch die Fütterung mit Fleece etwas steif geworden:) Der Schnitt ist von Klimperklein und hier zu finden.

Und mit diesen letzten Impressionen von unserem Waldspaziergang verabschiede ich mich für heute von Euch:)



Liebste Grüße!

Sonntag, 23. Februar 2014

35 Wochen Babyglück

Nicht nur 35 Wochen alt, sondern auch gestern genau 8 Monate auf dieser Welt! Unglaublich, mein kleines hilfloses Baby befindet sich schnurstracks auf dem Weg zum Kleinkind und das alles geht so rasant, dass ich einfach jeden Augenblick festhalten möchte. Daher sind Fotoapparat und Videokamera auch immer dabei. Happy Monthday mein Schatz!

35 Wochen Baby sein:
Lieblingsbeschäftigung: Schränke öffnen und schauen, was drin ist. 
Quasseln - und zwar den ganze Tag! Dadadadada, Papapapapa, Mamamamamama. Was er uns wohl damit sagen will?
Mit der Hand hauen. Egal was eigentlich, Tisch hauen, Fernseher hauen, Papa hauen.

Das mag ich gar nicht: Wenn andere Babys laute Geräusche machen. Dann fängt der Herr schon mal bitterlich an zu weinen und Mama muss trösten. 
Angezogen werden. Teilweise ziehe ich ihn an, während er durch die Wohnung krabbelt! Anders bekomme ich keine Jacke an den Gurkenhals.

Das ist neu: - Theo isst ein 3/4 Glas Gemüsebrei! Strike!
- Haferbrei ist ebenfalls ganz hoch im Kurs. 
- Theo ist auf einmal furchtbar kitzelig. Kitzelt man ihn am Bauch und unter den Achseln, lacht er sich scheckig. 
- Der Gurkenhals sitzt jetzt richtig sicher. Bisher hatte er sich immernoch mit einer Hand abgestützt oder war zumindest etwas wackelig. Jetzt setzt er sich alleine auf seinen Poppes und bleibt auch ohne Probleme so sitzen.
- Theo schläft jetzt tagsüber immer mal wieder ungepuckt. Wir versuchen so langsam ihm das Pucken abzugewöhnen, was aber gar nicht so leicht ist bei einem kleinen Zappelphillipp.



35 Wochen Eltern sein:

Schreckmoment: /

Neue Erkenntnisse: Wir müssen uns nicht immer an irgendwelche Vorgaben halten. Einfach machen, nicht zu viel nachdenken!

Dafür fehlt die Zeit: Momentan fürs Nähen:( Leider. Außerdem muss ich dringend weiter an Theos Tagebuch schreiben. 

Streit über: Welche neuen Möbel brauchen wir wirklich sofort, welche können noch warten?

Der glücklichste Moment: Samstags schläft Theo bis 10:30 Uhr mit nur einer Trinkunterbrechung und Sonntag Nacht sogar 10 Stunden am Stück. Erholung pur!

Nächte/Schlaf: Tendenz nach oben

Darauf freuen wir uns: nächstes Wochenende kommt die Oma und dann haben wir, wenn alles klappt, das erste mal babyfrei!

Das macht Mama und Papa glücklich: 8 Monate mit dem Babysohn!

Freitag, 21. Februar 2014

Kein Anfängerbaby

Es ist 22:30 Uhr. Der Gurkenhals schläft. Endlich. Wie jeden Abend machte die kleine Dramaqueen uns mehr als deutlich, was sie vom Schlafen gehen so hält. Eigentlich läuft es hier immer gleich ab. Gegen 19:00 Uhr wird Theo müde, wir ziehen unser Abendritual durch und ab geht es in die Heia. Das klappt meistens sogar recht gut. Doch nach ziemlich genau einer Stunde vernehme ich ein verheißungsvolles Schluchzen aus dem Babyfon. Und das Kind ist wieder hellwach. Also zurück ins Wohnzimmer. Ruhiges spielen, kuscheln, noch ein leckeres Fläschchen und gegen 22:00 Uhr sind wir wieder mit einem todmüden Baby im Schlafzimmer. Doch das geht dem kleinen Mann gehörig gegen den Strich und es wird sich von nun an mindestens eine halbe Stunde die Seele aus dem Leib gebrüllt. Da hilft kein Singen, kein herum Tragen, kein Kuscheln...nichts! Wenn der Herr sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann lässt er sich davon auch nicht abbringen. Und in diesem Fall ist es eben der Kampf gegen die Müdigkeit. Gott sei Dank siegt diese immer, irgendwann. Doch bis dahin ist es einfach nur zermürbend.

Tja und so läuft es hier eigentlich in allen Dingen: 
Theo möchte keinen Brei essen? Gebrüll.
Theo möchte seine Milch nicht trinken? Gebrüll.
Theo möchte nicht gewickelt/angezogen werden? Gebrüll.
Theo möchte nicht im Kinderwagen sitzen? Gebrüll.
Theo möchte nicht im Auto unterwegs sein? Gebrüll.
Theo möchte nicht, dass man ihm den Schnodder von der Nase wischt? Gebrüll.
Theo möchte nicht schlafen? Gebrüll.
Mama reagiert nicht sofort, wenn Theo etwas möchte? Gebrüll.

Ich könnte diese Liste ins Unendliche fortführen. Und das Schlimmste ist, ich wusste es eigentlich von Anfang an! Beziehungsweise, nicht ich wusste es, sondern meine Hebamme. Sie prophezeite mir nach einer schwierigen Geburt und einem kleinen Dickschädel, der sich partout weigerte, seine Schädelplatten übereinander zu schieben, um durch den mütterlichen Geburtskanal zu passen, ein willensstarkes Kind. Damals schmunzelte ich noch darüber. Heute weiß ich, wie recht sie hatte. 

Aber man arrangiert sich ja so. Mittlerweile weiß ich, dass ich bei meinem Sohn sofort reagieren muss. Während andere Mütter ihre Kleinen auch mal fünf Minuten meckern lassen können, weiß ich, dass dies alles nur verschlimmern würde. Also versuche ich, seine Bedürfnisse so schnell wie möglich zu befriedigen. Andere Mütter sagen, ich verwöhne ihn. Schließlich renne ich bei jedem Pieps los. Sie sehen mich schon in zwei Jahren an der Supermarktkasse stehen, mit einem brüllenden Kleinkind an der Hand, das unbedingt ein Überraschungsei möchte. Sie könnten recht behalten. Doch ich sehe auch die anderen Dinge. Meinen Sohn, wie er mit viel Ehrgeiz und Willensstärke seine Ziele erreicht, einen tollen Job findet, um die Welt reist, seinen Wunschstudienplatz bekommt. Ich sehe meinen Sohn kämpfen und einstehen für Dinge, die ihm wichtig sind. Solche Dinge sehe ich. Und dann bin ich einfach nur Stolz. Auch wenn er kein Anfängerbaby ist, wahrlich nicht.

Mittwoch, 19. Februar 2014

Der Gurkenhals zieht um

Und zwar in sein eigenes Zimmer! Zumindest in der Theorie. In der Praxis sieht das ganze etwas schwieriger aus. Denn noch hat der Gurkenhals gar kein eigenes Reich!

Ja, ich Rabenmutter. Während andere Mütter schon in der Schwangerschaft fröhlich schwedische Möbelhäuser und Baumärkte unsicher machen, über Farbkonzepte philosophieren, Tapeten kleistern und anschließend mit dicker Murmel geschafft aber zufrieden im Stillsessel im fertigen Kinderzimmer sitzen und sich den Bauch in freudiger Erwartung streicheln, haben wir lediglich ein Bett und eine Wickelkommode gekauft. Denn für uns war klar, das erste Lebensjahr schläft Theo sowieso bei uns im Schlafzimmer. Genauer gesagt, in unserem Bett. Und was nützt ihm dann ein ach so tolles Zimmerchen, wenn die Deko eh nur als Staubfänger dient?

Nun aber beschloss die Familie Gurkenhals, in einem sehr spontanen Moment vor etwas mehr als vier Wochen, nach einer neuen Residenz für sich und den Prinzen Ausschau zu halten. Und schon bei der zweiten Besichtigung stolperten wir über UNSERE Traumwohnung. Im Exposé heißt es schlicht: 4 Zimmer, Küche, Bad. Doch für uns bedeutet diese Wohnung einiges mehr: jeden Tag warme Füße, endlich ein Bad mit Frischluft, genügend Platz für unser Gerümpel, ein Nähzimmer für die Mama (jaaaa!!!) und natürlich endlich das eigene Reich für den Gurkenhals. 

Damit dieser sich dort auch pudelwohl fühlt (und vielleicht sogar darin nächtigt), surft Mama täglich durch die virtuellen Einrichtungshäuser und lässt sich inspirieren. Bisher gefällt mir, wen wundert es, das Wald-Thema am besten. Für viele vielleicht schon arg ausgelutscht, für mich immer noch zuckersüß! Und wie sich das für eine ordentliche Bloggerin gehört, habe ich zwei Collagen voll mit schönen Dingen und Ideen gebastelt! Oje, da wird Papas Kreditkarte wohl glühen.





8 Wandtattoo Waldtiere (ist bereits hier eingezogen)


Wie sehen Eure Kinderzimmer aus? Habt Ihr ein bestimmtes Thema oder Farbschema? Ab wann haben Eure Kinder im eigenen Zimmer geschlafen?

Dienstag, 18. Februar 2014

Outfit of the day - Sternchenwolke


Heute gibt es mal einen etwas anderen Outfitpost. Eine liebe Leserin fragte mich, ob ich denn nicht noch ein paar schöne Shops für Kinderkleidung vorstellen könnte. Das lasse ich mir natürlich nicht zweimal sagen und zeige Euch daher heute einen meiner liebsten Lieblingsshops für selbstgenähte Kleidung. Die Dawanda-Freaks unter Euch werden ihn sicherlich kennen. Die Rede ist von:


Entdeckt habe ich den Shop vor knapp einem Jahr und seitdem habe ich schon viele viele Male im Sortiment gestöbert. Natürlich ist auch schon einiges bei uns eingezogen. Eine der ersten Bestellungen war dabei diese Hose:


Die Qualität ist wirklich super, oftmals handelt es sich um Bio-Baumwolle und die Farbzusammenstellungen sind einfach Zucker. Gott sei Dank ist Theo kein Mädchen, sonst hätte ich bereits den gesamten Shop leer gekauft. Die Inhaberin Patty geht übrigens auch auf Sonderwünsche ein und fertigt individuelle Kleidungsstücke für Eure Kleinen an. 

Hier seht Ihr Mal, was wir alles von Sternchenwolke besitzen:


Das sind sechs Pumphosen und ein Oberteil. Die Pinguin-Hose liebe ich besonders. Alle Kleidungsstücke haben Mitwachsbündchen, die zunächst umgekrempelt werden können! Ich habe die beige/blaue Hose bestellt, da war Theo gerade mal zwei Monate alt. Jetzt ist er fast acht Monate und wie Ihr seht, passt sie mit aufgeklappten Bündchen immer noch wie angegossen. Daher ist auch der Preis der Sachen in meine Augen gerechtfertigt. Leider hat Patty eine recht lange Lieferzeit, dafür sind die Teile mit Liebe gemacht und das warten lohnt sich:)

Schaut unbedingt mal rein, und nein, ich bekomme nichts für meine Werbung hier;) Ich bin einfach nur Fan dieses Shops und werde in Zukunft bestimmt noch öfter bestellen.

PS: Das Oberteil von Theo war ein Weihnachtsgeschenk und ist von Coolclub!

Montag, 17. Februar 2014

Unser Wochenende

Und schon sind sie wieder rum, die schönsten zwei Tage der Woche. Der Mann ist wieder auf der Jagd (das Geld verdienen) und Theo und ich schmeißen den Haushalt *hust*. Ich plädiere ja immer noch für die 2:5 Woche. 2 Tage arbeiten, 5 Tage frei. Man wird ja wohl noch träumen dürfen:) Und hier kommt meine Zusammenfassung unseres Wochenendes!

Gesehen: Da Theo momentan abends so ewig wach ist, kommen wir einfach nicht zum Fernsehen. Samstag war etwas Schlag den Raab drin, aber selbst da habe ich nur die Hälfte mitbekommen. Den Kandidaten fand ich aber ziemlich lahm.

Gehört: Radio in der Badewanne

Gelesen: viele viele neue Blogs im Rahmen des Liebster Award

Getan: Da der Papa Freitag auf Dienstreise war und erst spät nach Hause kam, haben wir zu zweit die Sonne genossen und ein bisschen fürs Wochenende eingekauft.

Iiiih die Sonne blendet!
Außerdem machten wir einen Abstecher in den Stoffladen! Ich habe hier einige schöne Schnittmuster liegen, die ausprobiert werden wollen. Abends kam dann auch der Herzmann nach Hause und brachte diesen tollen Blumenstrauß mit. Happy Valentines Day!:)


Liebe!!
Samstag fuhren wir in die Stadt, um einige wichtige Dinge zu erledigen. Wir bummelten durch das Shoppingcenter und landeten durch Zufall bei der Coming Home Party unseres Eiskunstlaufpärchens für Sotschi. Leider kam mit dem Handy kein vernünftiges Foto zustande. Wir mampften dann noch einen ungesunden Burger und fuhren wieder nach Hause. Da es regnete, verbrachten wir den Rest des Tages zu Hause, kochten gemütlich und brachten die Wohnung etwas auf Vordermann. Außerdem skypten wir mit Theos Oma.


Shopping ist laaaangweilig
Sonntags regnete es ebenfalls, also nutzten wir die Zeit und packten schon einmal die ersten Kisten für unseren Umzug. Dabei landete so einiger Krims Krams im Müll. Ich kann mich ja immer so schlecht von Dingen trennen, der Mann dagegen ist vollkommen schmerzfrei. Theo unterstütze uns natürlich wieder tatkräftig. Nachmittags, während Theo schlief, surfte ich ein wenig durchs Web und bereitet ein paar Posts für den Blog vor. Außerdem bin ich derzeit auf der Suche nach Ideen für Theos Kinderzimmer, dazu wird es bald einen extra Post geben. Den Abend ließen wir gemütlich auf dem Sofa ausklingen.


Die ersten Karton sind gepackt
Ihr seht also, so spannend war es nicht, da das Wetter unsere eigentlichen Pläne etwas durchkreuzte. Aber gemütlich muss auch mal sein!

Gegessen: Penne Pomodore é spinaci, Burger, Bratwurst und Flammkuchen

Getrunken: heiße Schokolade, das Übliche

Gedacht: Wie süß mein Mann ist, dass er trotz Dienstreise und Stress an den Valentinstag gedacht hat.
Mit unseren ganzen Tassen könnten wir glatt ein Café eröffnen. 

Gefreut: Über die tollen Blumen von meinem Mann. Darüber, dass Theo ziemlich viel Spaß mit seinen neuen Stapelbechern hatte. Über die positive Resonanz auf meinen Blog.


Stapel-Theo
Geärgert: Ich hatte bei Stoffwelten einen super süßen Feincord mit Waldtieren bestellt. Geliefert wurde leider ein Feincord mit Blumen und Schmetterlingen. Nicht sonderlich geeignet für einen Bub. Ich hoffe, dass mein Stoff bald nachgeliefert wird.

Gewünscht: Theo möge doch bitte einmal vor 22:00 Uhr einschlafen. 

Gekauft: Babynahrung, Windeln, Stapelbecher

War das Wetter bei Euch auch so bescheiden? Und womit wurdet Ihr von Euren Liebsten zum Valentinstag überrascht?
Wir wünschen eine schöne Woche!:)


Rumalbern

Sonntag, 16. Februar 2014

34 Wochen Babyglück

Heute auf den Tag genau! Und in 6 Tagen wird er schon 8 Monate. Hiiiilfe, die Zeit vergeht viel zu schnell! Aber jetzt zum Wesentlichen:

34 Wochen Baby sein:
Lieblingsbeschäftigung: Mama und Papa das Essen klauen. Spucke durch die Lippen pusten, besonders gerne beim Brei essen. Und sich dann kaputt lachen. Die Kaninchen beobachten. Gerne auch durch wildes Gebrüll Angst verbreiten.

Das mag ich gar nicht: Nach wie vor den Gemüsebrei, süße Breie gehen jetzt schon etwas besser. Doch selbst hier ist der Herr wählerisch. Griesbrei von Beba ja, Griesbrei von Bebivita nein! Länger als 10 Minuten im Hochstuhl sitzen. Laaaaangweilig! Den Nasensauger. Theo hat leider immernoch Schnupfen. Die ersten Tage findet er den Sauger immernoch lustig, dann leider nicht mehr.

Das ist neu: - Theo folgt mir jetzt überall hin. Lasse ich ihn kurz alleine im Wohnzimmer, dann bekommt er mit seinen kleinen Fingerchen irgendwie die (angelehnte) Tür auf und kommt in die Küche gekrabbelt. Im Laufstall weint er sofort los.
- Auch wird er immer mutiger, was das "Laufen" angeht. Läuft er beispielsweise um den Tisch herum, hangelt er sich von dort ans Sofa oder an andere Möbelstücke in der Nähe. Leider wird er dabei auch oft übermütig (siehe Schreckmoment).
- Durch Zufall habe ich entdeckt, dass der Gurkenhals sich die Nase schnäuzen kann. Sobald ihn der Schnodder in der Nase stört, atmet er wie eine Dampflok durch die Nase aus und befreit sich davon. Halte ich ihm ein Taschentuch vor die Nase, schnäuzt er hinein. Unglaublich, ich weiß - aber wirklich wahr!


34 Wochen Eltern sein:
Schreckmoment: Theo wird beim um den Tisch Laufen übermütig, stolpert über seine eigenen Füße und fällt genau auf sein Gesicht. Mein Herz!! Ich sah uns schon in der Notaufnahme sitzen. Gott sei Dank bleibt "nur" ein blauer Fleck als Erinnerung an diesen Moment!

Neue Erkenntnisse: Wir müssen noch besser auf unseren kleinen Bruchpiloten aufpassen. Denn manchmal reicht eine Sekunde Unaufmerksamkeit! 

Dafür fehlt die Zeit: Zeit zu zweit. Theo möchte seit kurzem nicht vor 22:00 Uhr ins Bett gehen. Adieu gemütliche Sofaabende!

Streit über: Das liebe Geld.

Der glücklichste Moment: Für mich definitiv die vielen Komplimente für meinen Blog! 
Nächte/Schlaf: alles beim Alten...

Darauf freuen wir uns: Immernoch auf den ersten Hochzeitstag und die hoffentlich babyfreie Zeit!

Das macht Mama und Papa glücklich: Die neue Wohnung im Kopf einzurichten und über Wandfarben zu philosophieren.

Liebster Award

Gerade mal eine Woche bin ich nun in der Blogosphäre unterwegs und schon wurde ich von der lieben Herzmutter getaggt! Und was soll ich sagen? Ich hab mich wirklich riesig gefreut! Denn beim Liebster Award geht es darum, neue Mama-Blogs zu entdecken und sich zu vernetzen. Da kann ich natürlich nicht Nein sagen:) Also vielen Dank Janina für diese Möglichkeit und los geht's!

Das sind die Spielregeln:
1. Verlinkt die Person, die Euch verlinkt hat.
2. Beantwortet die 11 Fragen, die Ihr ganz unten findet.
3. Findet 11 Blogger, die unter 200 Follower haben und nominiert sie.
4. Denkt Euch 11 neue Fragen für diese Blogger aus.

Die 11 Fragen an mich:

1. Wie lange bloggt ihr schon und warum?
Ich blogge seit Februar 2014, also seit diesem Monat:) Warum? Weil ich Lust dazu hatte! Blogs lese ich schon seit circa 5 Jahren, erst waren es Modeblogs und seit meiner Schwangerschaft hauptsächlich Mama-Blogs. Und irgendwann dachte ich mir, das kannst du auch! Und schwupps, wurde Familie Gurkenhals ins Leben gerufen.

2. Bloggt ihr unter eurem richtigen Namen und wenn ja / nein warum?
Frau Gurkenhals ist natürlich nicht mein richtiger Name aber irgendwo auf der Seite werdet ihr auch immer wieder meinen richtigen Namen finden. Ich selbst lese viel lieber Blogs, hinter denen ein Gesicht und ein Name steht und außerdem habe ich nichts zu verstecken;)

3. Wie viel Zeit verbringt ihr am PC - wieviel davon für den Blog?
Am PC verbringe ich kaum Zeit, das meiste erledige ich nämlich von meinem Ipad aus. Das ist einfach gemütlicher und schneller zur Hand. Ich geb zu, ich bin ein online Junkie und eigentlich nie offline. Für den Blog investiere ich momentan recht viel Zeit, jeden Abend sicherlich so 2-3 Stunden.

4. Lest ihr gerne andere Blogs, wenn ja welche?
Natürlich lese ich gerne andere Blogs und es gibt da auch so eine Favoriten. Ein paar davon findet ihr unter meinen Lieblingsblogs auf dem Blog, die Liste ist aber schier unendlich. 

5. Wo lernt ihr andere Blogs kennen?
Ich stöbere gern in den Blogrolls anderer Blogger, aber auch bei Brigitte Mom habe ich schon das ein oder andere Schätzchen entdeckt.

6. Was haltet ihr von den bekannten Mama-Blogs?
Ich bin ein begeisterte Leserin von "Baby, Kind und Meer" und finde es toll, was Mari sich da auf die Beine gestellt hat. Generell habe ich viel Respekt vor den Mamas, die mit viel Mühe und Leidenschaft ihren Blog betreiben und zurecht so viele Leser erreichen.

7. Wer aus der realen Welt weiß von dem Blog und was sagt er / sie dazu?
Eigentlich wissen es alle meine Freunde und ein mein Mann weiß davon. Mit ihm stimme ich auch ab, welche Fotos ich hier veröffentlichen darf und bis wann das Gesicht von Theo noch zu sehen sein wird.

8. Was sind eure persönlichen Ziele für das Schreiben?
Ich sehe den Blog einfach als eine Art Tagebuch für mich und meine Familie/Freunde. Natürlich wäre es schön, wenn auch andere Mamas hier mitlesen aber das ist kein Muss.

9. Was macht ihr sonst in eurer Freizeit?
Viel Zeit mit der Familie verbringen, lesen, fotografieren und nähen.

10. Was spielt ihr am liebsten mit euren Kindern?
Theo ist ja noch sehr klein, aber er mag gerne das Guck-Guck Spiel und wenn Mama und Papa Grimassen schneiden.

11. Geht ihr arbeiten? Wenn ja, warum?
Im Moment bin ich Vollzeitmama, werde aber bald mein Studium wieder aufnehmen, um hoffentlich noch dieses Jahr den Masterabschluss zu erreichen. Danach möchte ich gerne arbeiten gehen, aber nur in Teilzeit.

Nun kommen meine 11 Fragen an Euch:

1. Wer oder was hat Euch zum Bloggen inspiriert?
2. Wie viele Kinder habt Ihr? 
3. Ist Eure Familienplanung damit abgeschlossen oder seid Ihr eventuell gerade schwanger?
4. Zeigt Ihr Eure Kinder auf dem Blog (mit Gesicht) und wenn ja / nein warum?
5. Würdet Ihr Werbung auf Eurem Blog schalten? 
6. Was haltet Ihr von Gewinnspielen auf anderen Blogs?
7. Habt Ihr eine Facebookseite für Euren Blog und wenn ja / nein warum?
8. Wie lest Ihr andere Blogs? Habt Ihr einen Reader (z.B. Feedly) oder seid Ihr Mitglied der Seite?
9. Wie fördert Ihr Eure Kinder? Besucht Ihr mit Ihnen wöchentliche Aktivitäten?
10. Welchen großen Traum wollt Ihr Euch unbedingt noch erfüllen?
11. Wenn Ihr die Zeit zurückdrehen könntet, was in Eurem Leben würdet Ihr anders machen?

Ich nominiere:

Es war gar nicht so einfach, 11 Blogs zu finden, die ich noch nicht oder noch nicht so lange kenne und die weniger als 200 Leser haben. Ich hoffe sehr, dass einige von Euch mitmachen!:)

Freitag, 14. Februar 2014

Outfit of the day - Beanie und Füchse

Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich liebe es meinen kleinen Gurkenhals schick anzuziehen. Auch wenn es nur für eine Fahrt zum Supermarkt ist, wie bei diesem Outfit. Und da ich finde, dass Jungs in den Babyabteilungen der großen Kaufhäuser oftmals zu kurz kommen, bin ich immer auf der Suche nach neuen tollen Shops, die bunte und bezahlbare Kinderkleidung anbieten. Wer also Tipps hat, immer her damit!
An Theo's heutigem Outfit mag ich besonders die Puschen, die er natürlich hauptsächlich in der Wohnung trägt, um kalten Füßen vorzubeugen. Generell sind Füchse ja die neuen Eulen, habe ich mir sagen lassen;)


Hose und Beanie: Made by me
Longsleeve mit Fröschen: Dawanda (den Shop weiß ich leider nicht mehr)
Jacke: CoolClub (gibt es zB. bei Spielemax)
Lederpuschen mit Füchsen: Poco Nido über die Windelbar

Den tollen Stoff für die Hose habe ich übrigens bei Kathi Kunterbunt gekauft. Wer aus Chemnitz kommt, sollte da unbedingt mal vorbei schauen!


Und jetzt wünschen wir Euch ein schönes Wochenende!
 

Nein, meine Suppe ess' ich nicht!

Eigentlich könnte dieser Eintrag auch die "Die Mär vom süßen Brei" heißen, doch der hier gewählte Titel trifft es ebenfalls ganz gut. Denn könnte der Gurkenhals schon sprechen, wäre das mit Sicherheit einer seiner Lieblingssätze, bevorzugt herausgebrüllt, während er mir zum drölfhundersten Mal beim Mittagessen den Löffel aus der Hand schlägt. Aber mal von vorne.

Ist das Kind so um die drei Monate alt, beginnen die quälenden Fragen der Großmütter: "Wann bekommt er denn endlich mal was richtiges zu Essen?" oder "Wie lange willst du denn noch stillen?". Wahlweise wird auch das Baby direkt angesprochen: "Bald kocht die Mama dir einen leckeren Brei!" oder "Nicht mehr lange, und du darfst auch ein Steak!". Woher kommt diese Breiwut? Warum muss das Kind so schnell wie möglich "etwas Richtiges" zu essen bekommen und ist Muttermilch etwa nichts Richtiges? Glauben Oma und Opa wirklich, ein Baby, das mit vier Monaten noch keinen Brei isst, muss qualvoll verhungern? (Wenn Ihr die Lösung wisst, dann hinterlasst mir doch bitte einen Kommentar!)

Wie auch immer, bis zum 5. Lebensmonat meines Sohns weigerte ich mich, den Bitten der älteren Generation nachzukommen. Dann begann auch bei mir die Vorfreude. Ich stellte mir vor, wie ich in der Küche stehe, den Kochlöffel schwinge und die leckersten Breie, die ein Baby je gesehen hat, für meinen Gurkenhals zubereite. Stundenlang surfte ich durchs Web, bestellte die ergonomischsten Löffel, die kleckersichersten Lätzchen (sehr praktisch bei einer Fleckenphobie, aber anderes Thema), Babybrei-Kochbücher aus der Sternekategorie, die hoch angepriesenen Avent-Becher und natürlich den Porsche unter den Hochstühlen. Und dann konnte es endlich losgehen.

erste Breiversuche - Schnütchen auf

Kürbis war von Anfang an der Favorit meines kleinen Schleckermäulchens und schnell verputzte er davon um die 100 Gramm. Als vorbildliche Mama hielt ich mich natürlich an die Empfehlungen und fügte nach einer Testwoche Kartoffeln hinzu, nach einer weiteren Woche dann auch Fleisch. So hatten wir recht unkompliziert die erste Mahlzeit ersetzt. Als nächstes ging es an den Abendbrei. Auch hier entpuppte sich mein kleiner Mann nicht als Feinschmecker sondern schlang alles hinter, was ich ihm so vorsetzte. Mama war glücklich, Baby auch. Und dann, ja dann kam Tag X. Was auch immer in seinem Kopf vorging, Theo wollte nicht mehr essen. Er machte einfach sein süßes Schnütchen nicht mehr auf und weinte ganz bitterlich, wenn ich ihm nur ein Lätzchen ummachte. 

Wir probierten alles aus, wirklich alles. Gemüsebrei, Obstbrei, Milchbrei, Milchbrei mit Obst, milchfreier Getreidebrei, Milupa, Hipp, Alnatura und sämtliche andere Sorten, Gläschen, Selbstgekochtes, große Löffel, kleine Löffel, dicke Löffel, dünne Löffel, Ärmellätzchen, normale Lätzchen, füttern im Hochstuhl, füttern auf dem Schoß, füttern im Maxi Cosi, füttern bei Oma. Es war nichts zu machen. Ich suchte mir Hilfe in einem Forum und bekam dort den Tipp, ihm feste Nahrung anzubieten. Vielleicht möchte der Herr einfach kein Baby mehr sein. Also Dampfgarer bestellt, Gemüse geschnibbelt und ab ging die Luzie. Doch auch davon war Theo nicht zu begeistern. Das Gemüse wurde lustlos in der Hand zerdrückt und landete doch mal ein Stück im Mund, wurde dies sofort angewidert herausgeschoben. Also entschieden wir uns für das denkbar naheliegendste: Wir legten eine Pause ein. 

Das war vor circa vier Wochen. Vor zwei Tagen dann dachte ich mir, was solls, probierst du es mal wieder und rührst ein paar Reisflocken mit Obst an. Und was passiert? Das Söhnchen isst! Und zwar so richtig, mit Mund auf und jamm jamm-Geräuschen! Und Mama grinst sich vor Stolz einen ab. 

mmmh lecker Milchbrei

Seitdem wird fleißig jeden Abend der Milchbrei weggelöffelt. Auch am Nachmittag steht Brei hoch im Kurs, am liebsten mit Banane oder Apfel. Gemüsebrei wird leider nach wie vor verschmäht und das wird Mama durch ein kräftiges Löffel aus der Hand schlagen deutlich gemacht. Ne Mutter, den Mist kannst du selber essen. Was dagegen auch gut geht sind Reiswaffeln, Hirsekringel und trockenes Toastbrot. 


Reiswaffel zutscheln

Aber wen wundert es, Mama ist schließlich auch ein Süßmaul und könnte sich nur von Schokolade ernähren. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Trotzdem gehört Gemüse ja irgendwie auf den Speiseplan. Habt Ihr Tipps und Tricks, wie ich ihn dazu bekomme, auch Gemüse zu essen? Wie verlief bei euch der Beikoststart?

Krümel-Theo

In was für einem Land leben wir eigentlich?

Eigentlich hatte ich für heute Abend einen ganz anderen Post vorbereitet. Eigentlich wollte ich von unserem katastrophalen Beikoststart berichten und meine Erfahrungen mit Euch teilen. Doch jetzt ist irgendwie alles anders. Eine Meldung, die mich zunächst über Facebook erreichte, hat mich dermaßen geschockt und emotional aufgewühlt, dass alle anderen Themen im Moment unwichtig erscheinen. Also nutze ich diese Gelegenheit, um meine Gedanken zu ordnen und mit Euch zu teilen.

Ihr habt die Diskussionen um die Erhöhung der Haftpflichtversicherung für freiberufliche Hebammen sicherlich mitverfolgt. Auch ich habe damals die Petition unterschrieben, um unsere Politiker wachzurütteln und die Hebammenzunft vor dem Aussterben zu bewahren. Heute dann diese Meldung. Ich bin sprachlos und frage mich nun, wie es in Zukunft mit der Geburtshilfe in Deutschland weiter gehen soll, wenn es keine freiberuflichen Hebammen mehr gibt. Ihr fragt Euch sicher, warum dieses Thema mich so sehr tangiert. Dafür muss ich ein wenig ausholen. 

Als ich im Oktober 2012 schwanger wurde, ging ich wie jede Frau brav zum Frauenarzt. Der erste Ultraschall, auf dem ich meine kleine Erbse sah, war wunderschön, keine Frage, doch mir wurde relativ schnell klar: So habe ich mir meine Schwangerschaft nicht vorgestellt. Kinder zu bekommen war für mich immer etwas sehr Natürliches. Schließlich sind wir Frauen doch genau dazu gemacht oder? Bei jedem Termin habe ich mich mehr wie ein Krankheitsfall gefühlt. Es wurden Tabletten verschrieben, bei denen ich nicht wusste, wozu ich sie nehmen soll. Es wurden pränatale Untersuchungen empfohlen, die für mich absolut nicht in Frage kamen. Jedes mal musste ich auf den Stuhl und jedes mal wurde ein Ultraschall gemacht. Mir erschloss sich der Sinn einfach nicht. Ich weiß dass es viele Frauen gibt, die es genießen, ihren Krümel in regelmäßigen Abständen zu sehen und so zu wissen, dass alles gut ist. Letztendlich muss das auch jeder für sich selbst entscheiden. Mir war das alles zu viel, ich wollte eine natürlich begleitete Schwangerschaft ohne viel Tamm Tamm. Und hier kommt meine Hebamme ins Spiel.

Ich entschied mich bewusst für eine Hebammenvorsorge und auch die Geburt sollte von MEINER Hebamme begleitet werden. Für mich war es eine absolute Horrorvorstellung mit Wehen ins Krankenhaus zu fahren und in diesem wahrscheinlich intimstem Moment meines Lebens von einer fremden Person betreut zu werden. Das erste Kennenlernen war eine Offenbarung. Ich erzählte ihr von meinen Wünschen und Enttäuschungen, die ich beim Frauenarzt erlebt hatte und ich fühlte mich verstanden. Ich fühlte mich angekommen. Im nachhinein war dies die beste Entscheidung meines Lebens.

Meine Hebamme begleitete unsere Schwangerschaft auf die natürlichste Art und Weise. Sie hörte den Herzschlag unseres Babys mit einem Holzrohr, tastete Lage und Größe des Kindes, hatte ein offenes Ohr für meine Wehwehchen und immer ein Hausmittelchen in petto. Keine Tabletten, kein ständiges Tasten nach dem Gebärmutterhals, kein CTG, keine unnötige Panik. Ich lernte von ihr Vertrauen in mich selbst und mein Baby zu haben. Einfach natürlich schwanger sein. Bis zur Geburt wurde sie meine engste Vertraute und dank ihr wurde die Geburt meines Sohnes trotz Komplikationen ein wunderbares Erlebnis. Auch in den ersten Wochen nach der Geburt war sie unsere gute Seele. Sie besuchte uns regelmäßig, machte uns Mut, wenn unser Sohn mal wieder nächtelang schrie, zeigte uns das Tragetuch und half, wo sie nur konnte. Bis heute verdanke ich ihr sehr viel.

Was ich damit sagen möchte: Ich wünsche allen schwangeren Frauen dieses wunderbare Erlebnis einer natürlichen Schwangerschaftsbegleitung, denn genau das kann eine Hebamme gewährleisten. Eine Hebamme sucht nicht nach möglichen Komplikationen, für sie sind Schwangerschaft und Geburt ganz natürliche Vorgänge. Und auch das Wochenbett darf nicht vergessen werden. Wie sehr brauchen wir frischen Mütter eine gute Seele zum Reden, die uns darin bestärkt, dass wir das Richtige tun und einfach eine gute Freundin ist! Ohne freiberufliche Hebammen wird die Schwangerschaft noch mehr zu einer streng kontrollierten und rein medizinischen Angelegenheit. Was wird aus den Geburtshäusern? Nur dort können Frauen ohne Hilfsmittel entbinden und sich ganz der Geburt hingeben. Was wird aus den Hausgeburtshebammen? Auch ich möchte mein nächstes Kind zu Hause auf die Welt bringen, mit meiner Hebamme, in meiner vertrauten Umgebung, nur ich und mein Baby.

Sollte es wirklich so kommen, dass all diese taffen und wunderbaren Frauen ihre Berufung aufgeben müssen, dann verschwindet nicht nur eine ganze Zunft sondern auch die Selbstbestimmung der Frau. Denn wir entscheiden alleine, wo, wie und mit wem wir unsere Kinder auf die Welt bringen möchte. Es gibt eine freie Arztwahl, wieso kann ich dann nicht wählen, ob meine Schwangerschaft von einem Arzt oder einer Hebamme betreut werden soll und ob ich mein Baby im Krankenhaus, im Geburtshaus oder zu Hause auf die Welt bringen möchte. Ich bin einfach nur wütend und enttäuscht und hoffe so sehr, dass die Hebammen um ihre Zukunft kämpfen. Ich werde sie auf jeden Fall dabei unterstützen. Denn sonst heißt es: Armes Deutschland.