Montag, 31. März 2014

40 Wochen Babyglück

Hallo Ihr Lieben,

ich hoffe Ihr hattet alle so ein schönes und sonniges Wochenende wie wir! Natürlich haben wir das Wetter genutzt, nebenbei mussten wir aber auch weiter an unseren Kisten packen, schließlich geht es in gut zwei Wochen endlich in die neue Wohnung! Daher war es etwas ruhiger auf dem Blog und ich schulde Euch noch das Update zur 40. Lebenswoche.
Wow, 40 Wochen. Jetzt bist du wirklich genauso lange auf der Welt, wie du auch in meinem Bauch gewachsen bist (du kamst schließlich pünktlich wie die Uhr). 40 Wochen habe ich dich unter meinem Herzen getragen und nun bist du bereits 40 Wochen ganz tief in meinem Herz verankert! Ich liebe dich so unendlich, auch wenn du uns gerade den letzten Nerv raubst (doofer Schub) und ich möchte keine Sekunde mehr ohne dich sein!!

40 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: 
- auf den Knie sitzen und sich dann theatralisch nach vorne fallen lassen (sehr lustig)
- sich selbst im Spiegel beobachten und eine ordentlichen Konversation mit dem zweiten ich halten
- gemeinsam mit Mama oder Papa durch die ganze Wohnung krabbeln und sich dabei kaputt lachen (wahrscheinlich sehen Mama und Papa ziemlich lächerlich aus)

Das mag ich gar nicht: 
- Gesicht und Hände waschen nach dem Essen
- Langeweile, besonders wenn Mama und Papa stundenlang im Elektrofachgeschäft verbringen
- Windeln wechseln...daran erkenne ich immer den Schub, denn in dieser Zeit wird beim Windeln wechseln jedes mal gebrüllt wie am Spieß

Das ist neu: 
- Das ist zwar nicht ganz neu, fand hier aber glaube ich noch keine Erwähnung: Wir tragen jetzt Pampers Größe 4+ und Klamotten in Größe 80
- Theo möchte seine Milchflasche jetzt immer alleine halten. Wenn ich sie halte, wird er stinkig.
- Seit kurzem streckt der Gurkenhals seinen Arm nach vorne und öffnet und schließt die Hand. Ob das eine Vorstufe zum Winken ist?
- Spiegel ziehen Theo jetzt magisch an. Jeder Spiegel in der Wohnung wird bequasselt und ausgiebig angeschleckt.

Lieblingsessen:
Bananen und Nudeln


40 Wochen Eltern sein:

Schreckmoment:/

Dafür fehlt die Zeit: Mal wieder kommt das Nähen zu kurz:( Dabei habe ich soooo viele neue Stoffe und so viele Ideen im Kopf.

Der glücklichste Moment: Irgendwie mag ich diese Kategorie nicht, es gibt so viele glückliche Momente, zum Beispiel unsere gemeinsamen Abendessen, wenn der Gurkenhals zufrieden in seinem Stühlchen sitzt und Banane mampft.

Nächte/Schlaf: Katastrophal. Aber ok, wir sind im Schub.

Darauf freuen wir uns: Auf die stressfreie Zeit nach dem Umzug. Endlich wieder auf dem Balkon sitzen und abends grillen.

Das macht Mama glücklich: Hoffentlich ihr neues Handy, welches diese Woche ankommen müsste. 

Das macht Papa glücklich: Wenn der Gurkenhals mal länger als 3h am Stück schläft.

Freitag, 28. März 2014

Mal was anderes

Kurzzeitig war ich ja in Versuchung, diesen Post "My daily beauty routine" zu nennen. Aber ne, wir sind ja hier kein Beautyblog und wollen auch keiner werden. Dafür habe ich eh viel zu wenig Ahnung von der Materie. Aber ich bin ja nicht nur Mama, sondern auch Frau. Und wir Frauen sind ja bekanntlich sehr eitel. Ich kann mich zumindest definitiv in diese Kategorie einordnen. Vor der Schwangerschaft bin ich allerhöchstes mal ungeschminkt in den Supermarkt gegangen. Ich habe mir sehr viel Zeit bei der Auswahl der richtigen Klamotte gelassen (Schaaaatz, kommst du??) und auch gern mal unbequeme Schuhe (hauptsache schick ne;)) getragen. Mit Theo hat sich das alles irgendwie verändert. Die Schuhe sind flacher geworden, die Klamotten praktischer und das Make Up deutlich dezenter. Ich bin ja schon froh, wenn  ich es überhaupt tagsüber schaffe, den Schlabberlook gegen ein annehmbares Outfit (und damit meine ich Jeans und Tshirt...gähn) einzutauschen. Leider gelingt mir das nicht immer und es gibt Tage, da fühle ich mich einfach nicht mehr wohl in meiner Haut. Damit das aber nicht zur Regel wird, versuche ich, mir ab und zu auch mal etwas zu gönnen. Sei es ein schickeres T-Shirt, eine teure Haarkur oder ein schönes Make Up. Und wenn ich dann die berühmten 30 Minuten mal nur für mich habe, schließe ich mich im Bad ein und widme mich ganz meiner Schönheit.

Hier ist sie also, meine "Daily Beauty Routine":

Los geht es natürlich mit einer schönen warmen und langen Dusche. Dafür nutze ich diese zwei Produkte im Wechsel:


1 My coconut Island von Treaclemoon: Duftet toll nach Kokosnuss (wie der Name ja schon sagt) und macht eine wunderbar zarte Haut.

2 Strawberry Body Polish von The Bodyshop: Einer meiner All time favorites, wird immer wieder nachgekauft und bisher konnte ich nichts Vergleichbares finden.

Die Haare müssen natürlich auch gewaschen werden. Falls es mal schneller gehen muss, tut es auch ein Trockenshampoo. Dafür nutze ich folgendes:


3 Udo Walz Intensiv Shampoo (ohne Silikone): Macht schöne leichte Haare und ist wirklich sehr ergiebig. Gekauft habe ich es bereits letztes Jahr und es ist immer noch nicht leer.

4 Trockenshampoo von Balea (DM Hausmarke): Zur Zeit nutze ich dieses, aber eigentlich sind die sich alle ziemlich ähnlich und erfüllen ihren Zweck, nämlich frisch aussehende Haare ohne Haare waschen.

Nach dem Duschen kommt das Eincremen. Hier muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich dies ganz gerne mal vernachlässige. Mir frisst das einfach zu viel Zeit, danach kleben die Klamotten am Körper und naja. Was ich aber ganz gerne benutze ich das hier:


5 Bi-Oil: Nicht ganz günstig aber zumindest bei mir hat es seine Wirkung gezeigt. Die SS-Streifen sind so gut wie verblasst und ich bilde mir ein, dass die Haut ebenfalls straffer geworden ist. Zieht außerdem schnell ein, also gut für Mamas mit wenig Zeit.

Wenn ich dann in meine Klamotten geschlüpft bin (die meisten Sachen, die ich trage sind von Esprit, ich kaufe aber auch gerne bei H&M, Zara und Co.), geht es ans Styling der Haare. Ich muss sagen, dass ich Gott sei Dank eine recht unkomplizierte Frisur habe, denn was Haare angeht, bin ich völlig talentfrei. Ich besitze zwar Lockenstab und Glätteisen, aber benutzen kann ich sie nicht. Zumindest nicht so, dass es nachher besser aussieht, als vorher. Deswegen föhne ich nur, strubbel mir ein wenig durchs Haar, helfe etwas beim Volumen nach und "veredele" mit Haarspray:


6 Udo Walz Lift Spray Volumen Pflege: Passend zum Shampoo, duftet angenehm und hält auch, was es verspricht.

7 Bed Head by TIGI: Das Haarspray hat mir meine Mutter neulich geschenkt, sie hat es extra beim Friseur gekauft aber ich finde, dass es doch arg die Haare verklebt. Ich werde es also noch aufbrauchen und danach wieder zu meinem geliebten Elnett zurückkehren.

Bevor es ans Schminken geht, muss ich mir noch meine Augen "einlegen". Ich gehöre nämlich zur Gattung Blindschleiche und sehe ohne Sehhilfe einfach mal nichts. Wenn ich zu faul für meine Kontaktlinsen bin, setze ich aber auch gerne mal meine Brille auf:


8 Best View All-in-one Kontaktlinsenlösung und Bausch&Lomb Kontaktlinsen: Die Lösung gibt es bei Rossmann, ich bevorzuge hier die günstige Drogerie-Variante. Bei den Linsen handelt es sich um Monatslinsen und aktuell habe ich eine Stärke von -3,0 links und -3,25 rechts.

9 Brillengestell von Ray-Ban: Ja da gibt es nicht viel zu sagen:) Meine Brille eben, gekauft vor circa 3 Jahren und ich bin immer noch sehr zufrieden mit ihr.

So, jetzt kommen wir aber endlich zum Wichtigsten, dem Make Up. Denn gerade nach einer schlaflosen Nacht (hallo Zähne), wollen die Augenringe kaschiert werden. Und seien wir mal ehrlich, welche Mama hat schon Zeit, sich stundenlang in die Sonne zu setzen? Also muss auch hier der Teint etwas aufgehübscht werden. Welche Produkte ich derzeit verwende, seht Ihr hier:


10 Aok Pure Nutrition Intensive Tagespflege: Diese Tagescreme benutze ich hauptsächlich als Make Up Grundlage. Ich bin allerdings nicht sehr anspruchsvoll, was Gesichtscremes angeht und wechsel hier auch immer mal wieder. Gute Erfahrungen habe ich auch mit Bebe oder Balea gemacht.

11 BB Creme von Estée Lauder: Mein liebstes Stück quasi. Die BB Creme von Estée Lauder ist einfach der Wahnsinn. Es reicht ganz wenig davon aus, um einen ebenmäßigen Teint zu zaubern. Dafür hat sie natürlich ihren Preis aber den zahle ich gerne, wenn so etwas dabei herauskommt. Sie ist außerdem kinderleicht ohne Pinsel oder Schwämmchen aufzutragen und verteilt sich schön. Kaufe ich immer wieder nach.

12 Erase Paste Concealer von Benefit: Ich liebe Benefit-Produkte und als ich 2012 in den USA war, rannte ich diesen Laden förmlich ein. Gefunden habe ich dabei dann diesen Concealer und ich musste ihn mir bisher nicht nachkaufen. Ich würde sogar sagen, er hält noch bis zu unserem nächsten USA-Trip. Lässt sich klasse auftragen und deckt das ab, was er soll, nämlich die fiesen Augenringe. Für kleine Hautrötungen ist er ebenfalls super geeignet.

13 Naked Lidschatten Palette von Urban Decay: Ebenfalls in den USA gekauft und bis heute innig geliebt. Ich habe das Gefühl, die einzelnen Farben werden gar nicht weniger, dabei benutze ich diese Palette nahezu täglich. Braun ist die Komplementärfarbe zu meiner Augenfarbe und somit perfekt für mich geeignet. Die Palette gibt es, so glaube ich, auch online in Deutschland zu kaufen.

14 Defining Blush von Catrice: Rouge ist bei mir ein absolutes Muss, da ich sonst aussehe wir frisch aus dem Leichenschauhaus. Dieser Blush ist aber nur eine Übergangslösung, bis mein eigentliches Rouge mit der Post eintrudelt, nämlich dieses hier. An der Alternative gibt es aber auch nichts auszusetzen.

15 False Lash Extensions Mascara von L'Oréal: Beim Mascara bin ich auch nicht so anspruchsvoll und probiere mich hier munter durch das Drogerie-Sortiment. Da meine Wimpern einfach mal null Schwung haben, und das bisher auch keine Mascara (und auch keine Wimpernzange) ändern konnte, ist mir die Marke auch relativ egal. Der hier war ein Geburtstagsgeschenk von meiner Mum und ist ganz ok.

Jetzt wird es doch langsam vorzeigbar oder? Fehlt nur noch ein wenig Schmuck und Parfum:


16 Fossil-Uhr und Thomas Sabo-Armband: Was Schmuck angeht, war ich schon immer eher zurück haltend. Ich besitze zwar massenhaft Ketten, Ohrringe und Armbänder aber so wirklich trage ich davon nichts. Was aber fast immer geht ist eine meiner beiden Fossil Uhren (hier die silberne, ich besitze noch eine in Goldoptik) sowie mein geliebtes Thomas Sabo Armband. Wieso geliebt? Auf dem Herz ist unser Hochzeitsdatum eingraviert:)

17 Coco Mademoiselle by Chanel: Das ist natürlich nicht das einzige Parfum, welches ich besitze aber mit Sicherheit eines der am häufigsten genutzten (sieht man daran, dass es fast leer ist). Es duftet recht lieblich und süß, was ich persönlich sehr mag. Am Anfang hatte ich immer ein wenig Angst, Theo könnte mich mit Parfum ablehnen und daher habe ich die ersten Monate gar keins benutzt. Mittlerweile aber nutze ich es wieder regelmäßig und Theo scheint es egal zu sein, wonach Mama riecht.

So läuft es also bei mir ungefähr ab, wenn ich mal ein wenig Zeit im Bad verbringe. Leider kommt das viel zu selten vor. Wie ist das bei Euch? Nehmt Ihr Euch noch die Zeit für Make Up und Co? Wie sieht Eure Beauty-Routine mit Kind aus? Und hat sich Euer Stil nach der Schwangerschaft verändert?

Liebste Grüße!

PS: Wer es noch nicht mitbekommen hat, Ihr findet uns jetzt auch auf Instagram unter "familiegurkenhals" oder Ihr folgt einfach dem Link rechts auf dem Blog! Dort werdet Ihr bestimmt auch mal den ein oder anderen Beauty-Einkauf zu Gesicht bekommen!

Mittwoch, 26. März 2014

Auf den Hund gekommen

Sind wir (noch) nicht. Aber vor gut einem Jahr zog die kleine Anna bei meinen Schwiegereltern ein. Und auch wir schlossen Havaneser-Hündin sofort in unser Herz. Wer diese Rasse nicht kennt - Havaneser sind relativ kleine Hunde, die laut ihrer Beschreibung fröhlich, anhänglich und verschmust sind. Außerdem lieben sie es mit Kindern zu spielen - der perfekte Familienhund also. Genau aus diesem Grund entschieden sich Oma und Opa auch für diese Rasse, denn immerhin können sie schon stolze vier Enkel vorweisen! 

Die ersten Monate konnte Theo mit Anna natürlich nichts anfangen. Manchmal beobachtete er sie skeptisch und Anna schlabberte dem schlafenden Theo schon mal das Gesicht ab. Zu Weihnachten gab es dann erste Annährungsversuche von beiden Seiten, wobei Anna eindeutig den kürzeren zog und etwas Fell lassen musste. Wir waren also gespannt, wie sich die beiden diesmal verhalten würden, besonders ob Anna dem Gurkenhals seine Fellattacke verziehen hätte.

Und was wir dann erleben durften, war einfach wunderbar. Es gibt tatsächlich nichts schöneres, wie wenn Kinder mit Tieren aufwachsen können. Theo und Anna verstanden sich auf Anhieb, es wurde gespielt, getobt, gelacht (also Theo lachte, Anna konnte ihre Freude nicht so zeigen;)), gemeinsam durch die Wohnung gekrabbelt/gelaufen, sich gegenseitig das Spielzeug geklaut und Theo fütterte Anna mit Hingabe vom Hochstuhl aus mit seinen Essensresten. Ich hatte die ganze Zeit Herzchen in den Augen, so toll war es, das mit anzusehen. Und dementsprechend entstanden auch viele viele Fotos, die ich gerne mit Euch teilen möchte. Also viel Spaß bei der Bilderflut!

Zunächst einmal möchte ich Euch Anna vorstellen:


Theo findet es in Annas Körbchen auch sehr bequem.


Mit der Holzeisenbahn haben sich beide stundenlang beschäftigt.


Eigentlich waren die beiden immer zusammen anzutreffen.


Ab und an musste Anna um ihren flauschigen Schwanz bangen.


Theo hatte wirklich gar keine Angst, klaute Anna sogar todesmutig das Papier.


Omas Schildkröte war aber auch super interessant. Und nicht so schnell weg wie Anna.


Hier habe ich leider zu spät abgedrückt, aber der Grund für Theos Freude war ein Küsschen von seiner Anna. Küsschen und Ohrschlabbern gab es zwischendrin nämlich immer wieder:)


Es wurde immer wieder gemeinsam gespielt. Ob mit einer einfachen Schnur...


...oder einem Ball.


Da war der Gurkenhals ganz aus dem Häuschen.


Und zwischendurch wollte er Anna immer wieder streicheln oder ihr etwas von seinem Essen abgeben.


Ihr seht also, die zwei sind ein Herz und eine Seele und ich kann es kaum abwarten, bis der Gurkenhals läuft und dann gemeinsam mit Anna auch draußen rumflitzen kann. 
Jetzt interessiert mich noch, ob Ihr auch Haustiere habt und wie sich Eure Kinder mit ihnen verstehen. Wir haben ja selbst zwei Kaninchen, mit denen kann Theo aber noch so gar nichts anfangen.

Montag, 24. März 2014

Jetzt haben wir den Salat - Kita oder Tagesmutter?

Zunächst einmal: Ich möchte jetzt keine Diskussion über Fremdbetreuung beginnen. Fakt ist, dass ich meinen kleinen Gurkenhals nur schweren Herzens abgebe. Er ist doch noch so klein und hilflos und überhaupt möchte ich über gewisse Erziehungsfragen, wie zum Beispiel ab wann geht mein Kind aufs Töpfchen, selbst entscheiden können. Fakt ist aber auch, dass wir mit nur einem Gehalt nicht lange um die Fichte kommen. Ich muss arbeiten gehen und mehr als ein Jahr Auszeit ist einfach nicht drin. Also muss der Sohnemann gut untergebracht sein. Und zwar so, dass ich ihn morgens ohne schlechtes Gewissen in die Betreuung gebe und nachmittags einen strahlenden Theo wieder abhole. Das ist zumindest meine Wunschvorstellung.

Als der Gurkenhals ein paar Monate alt war, liebäugelte ich zunächst mit einer Tagesmutter. Auch wenn ich niemanden kenne, der diese Betreuungsform gewählt hat, habe ich doch viel Positives gelesen und stellte mir das alles sehr persönlich und irgendwie kuschelig vor. Mein Mann hingegen tendierte eher zu einer Kita, ihm waren vor allem die längeren Betreuungszeiten und die größeren Gruppen (Das Kind muss lernen sich durchzusetzen!) wichtig. So ganz einig wurden wir uns nicht.

Vor zwei Wochen dann konnte ich mich dazu durchringen, den Kita-Antrag auszufüllen und abzuschicken. Natürlich mal wieder viel zu spät, wie immer eigentlich. Doch bis dahin hatte ich keinen richtigen Plan, wann genau ich mein Studium wieder aufnehmen möchte und ob es uns überhaupt möglich ist, mit vorerst nur einem Gehalt, die Kita zu finanzieren. Außerdem waren wir noch auf Wohnungssuche und natürlich sollte die zukünftige Kita strategisch möglichst günstig gelegen sein. Als dann feststand, dass ich ab September endlich meine Abschlussarbeit beenden möchte, gab ich den Antrag im zuständigen Amt ab. 

Tja, die (reizende) Dame dort hatte nicht viel mehr als ein müdes Lächeln für mich übrig. Ach ne, ich wusste ja, dass wir ziemlich spät dran sind aber genau die selbe Dame hatte mich vor gut einem Jahr noch ausgelacht, als ich im 8. Monat schwanger anfragte, ob ich denn nicht jetzt schon den Antrag stellen könnte. Sie konnte mir nicht viel Hoffnung machen, erzählte irgendetwas von Ende 2015. Also musste Plan B her. Ich machte mich auf die Suche nach einer Tagesmutter und fand eine sehr nette Frau, mein Baujahr, direkt neben der Arbeitsstätte meines Mannes. Perfekt eigentlich. Wir trafen uns und ich fühlte mich auf Anhieb wohl. Es gab ein Spielzimmer, ein Tobezimmer, einen Schlafraum und einen großen Hof für kleine Rabauken, wie mein Gurkenhals einer ist. Es gab Tiere, für die die Kleinen verantwortlich sind, jeden Tag wurde frisch gekocht und gemeinsam gebastelt. Ich war wirklich sehr angetan. Das Problem: Die Tagesmutti ist schwanger und ab April erst einmal für ein Jahr in Elternzeit. Und ihre Vertretung möchte alles anders machen. Keine Tiere mehr, keine Bastelnachmittage, kein frisch gekochtes Essen. Das war schon wieder weniger perfekt. Ich tröstete mich aber damit, dass es sich für den Gurkenhals lediglich um 7 Monate handeln würde, denn dann kehrt ja die alte Tagesmutter zurück. Also sagte ich den Platz zu. Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.

Heute dann der Anruf. Wir könnten den letzten Platz im Betriebskindergarten meines Mannes haben. Ab September. Ich war erstmal total überfordert, hatte ich damit doch gar nicht gerechnet. Jetzt haben wir also den Salat und müssen eine Entscheidung treffen. 

Für die Tagesmutter sprechen vor allem die kleine Gruppe aus fünf Kindern, die persönlichere Betreuung und die familiäre Umgebung. Dagegen spricht leider, dass ich bei der Vertretung etwas Bauschmerzen habe und Theo nach knapp sieben Monaten seine Bezugsperson verliert. Außerdem betreut die Tagesmutter nur Kinder bis 3 Jahre, danach steht der Wechsel in die Kita an. Für die Kita sprechen die besseren Betreuungszeiten, die frische Küche, das vielfältigere Angebot (Basteln, Sport, Töpfern, Englisch usw) sowie die Beständigkeit bis zum Schuleintritt. Gegen die Kita sprechen die häufigen Krankheitsfälle, die großen Gruppen und die unpersönlichere Betreuung. Der Standort ist der gleiche, genauso die Kosten.

Momentan tendiere ich doch eher zu dem Kitaplatz. Mich würde aber mal interessieren, wo Eure Mäuse denn betreut werden (wenn sie denn betreut werden) und warum Ihr Euch für diese oder jene Variante entschieden habt!

39 Wochen Babyglück (9-Monats-Geburtstag)

Unglaubliche 9 Monate wurde der Mini-Gurkenhals am Wochenende alt. Die Zeit rast einfach so vor sich hin, in drei Monaten feiern wir schon den ersten Geburtstag. Am Wochenende bei Oma und Opa haben wir Fotos vom frisch geschlüpften Theo angeschaut und ich wurde total wehmütig. Er erinnert mich so gar nicht mehr an ein Baby, im Gegenteil, er wird immer mehr zum Kleinkind, testet jetzt schon seine Grenzen aus und ist ein ganz Großer im Bockig sein. Und trotzdem wird er immer MEIN kleines Baby bleiben. Aber genug gesülzt, jetzt kommen, zwei Tage verspätet, die aktuellen Entwicklungen im Hause Gurkenhals:

39 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: 
- Aus dem Fenster schauen ist momentan total angesagt. Da gibt es aber auch tolle Dinge zu entdecken, zum Beispiel die großen Autos der Müllabfuhr. Wenn ich ihn dann wegnehmen will, klammert er sich bockig an den Fenstergriff.
- Omas Hund jagen. Zumindest war das am vergangenen Wochenende seine liebste Beschäftigung. Dazu aber mehr in einem extra Post.
- Kopf schütteln und nein nein (ne, ne) sagen.

Das mag ich gar nicht: 
- Alleine einschlafen.
- Zähne bekommen.
- Sämtliche Getränke außer Milch. Egal ob Wasser, Saft (verdünnt) oder Tee in der Flasche ist, Theo schüttelt den Kopf und lässt es wieder aus dem Mund laufen.

Das ist neu: 
- Das fremdeln wird jetzt immer ausgeprägter. Am Wochenende bei Oma und Opa war er sehr verunsichert, wollte erstmal nur auf meinem Arm sein. Aber nachdem er sich an die "neuen" Menschen gewöhnt hatte, war er wieder der alte Rabauke und Grinsekasper.
- Theo streckt die Arme aus, wenn er hochgenommen werden will. Außerdem ruft er nach mir, wenn ich aus seinem Sichtfeld verschwinde.
- Der Gurkenhals klatscht! Soooo niedlich, wenn wir es ihm vormachen, klatscht er mit und manchmal fängt er auch von ganz alleine an zu klatschen.


39 Wochen Eltern sein:

Schreckmoment: Mal wieder ein kleiner Unfall, Theo knallt beim Spielen mit dem Kopf gegen unseren Heizkörper. Zweiter großer blauer Fleck seines jungen Babylebens.

Dafür fehlt die Zeit: Momentan für den Haushalt und das Studium.

Der glücklichste Moment: Das Söhnchen beim Spielen mit Omas Hund zu beobachten. Mein kleiner Mann hat überhaupt keine Berührungsängste und freut sich wie ein Schneekönig.

Nächte/Schlaf: Am Wochenende eher schlecht, dank neuer Eindrücke. Von Sonntag zu Montag wurde aber dann wieder im heimischen Bett durchgeschlafen.

Darauf freuen wir uns: Auf die neue Wohnung. Das Chaos in der jetzigen Wohnung geht mir wirklich auf den Zeiger!!

Das macht Mama glücklich: Schöne Dinge für die neue Wohnung zu shoppen.

Das macht Papa glücklich: Samstag vormittag im Baumarkt zu verbringen und mit einem tollen neuen Akkubohrer wieder nach Hause zu kommen.

Und dann war da ja noch natürlich das "Gewinnspiel". Naja, Gewinnspiel ist natürlich übertrieben. Ich wollte einfach einen meiner tollen Leser mit einem Stückchen Stoff glücklich machen. 5 Lose landeten im Lostopf und ausgelost wurde natürlich vom Gurkenhals höchstpersönlich:


Der schöne Lostopf musste natürlich erst einmal ausgiebig begutachtet und noch einmal gut durchgemischt werden:


Doch dann wurde sich für ein Los entschieden:


Und die Gewinnerin ist:


Herzlichen Glückwunsch! Du erhälst in diesem Moment eine Mail von mir!:)

Freitag, 21. März 2014

Geburtsbericht

Die Geburt des kleinen Gurkenhalses ist jetzt (fast) schon ganze neun Monate her und irgendwie erinnere ich mich nur noch recht schwammig an dieses besondere Ereignis. Die Schmerzen sind auf jeden Fall vergessen (Danke Mutter Natur!) und zurück bleiben die schönen Momente. Der erste Blick in sein winziges Knautschgesicht, das erste Mal seine kleine Hand streicheln, der Duft eines neugeborenen Babys (unbeschreiblich oder?) und wie mein Mann mich ansah, mit Tränen in den Augen, voller Stolz und Bewunderung. Und auch wenn das alles nicht mehr aktuell ist, möchte ich trotzdem hier meinen Geburtsbericht veröffentlichen, den ich kurz nach der Geburt für mich aufgeschrieben habe. Einfach, weil ich es selbst auf anderen Blogs so gerne gelesen habe. Viel Spaß!

21.06.2013:
Zwei Tage vor dem errechneten Geburtstermin (und einen Tag vor meinem selbst errechnetem Termin) glaube ich schon nicht mehr daran, dass Theo es pünktlich ins Leben schafft. Die Wochen davor geht es mir nicht wirklich gut, Theo liegt zu weit oben, will einfach nicht ins Becken rutschen und verursacht schlimme Magenschmerzen durch seine Lage. Immer wieder beschleicht mich so ein ungutes Gefühl, als wenn ihn irgendetwas daran hindern würde, sich in Startposition zu begeben. Der extra angesetzte Ultraschall im Krankenhaus bringt keine neuen Erkenntnisse, so wirklich Ernst genommen fühle ich mich vom Arzt nicht. Sein Kommentar: "Oben rausgekommen ist bisher noch keiner". Ach ne. Schlaflose Nächte begleiteten mich in den Tagen vor meinem ET, aber mein Baby gibt mir Trost indem es fleißig strampelt und Mama immer seinen Popo entgegen streckt. Ich kann es kaum abwarten, ihn endlich kennen zu lernen. Doch obwohl ich wirklich Monate zuvor keine Angst vor der Geburt hatte, schlafe ich immer mit dem Gedanken ein "Hoffentlich geht es diese Nacht nicht los". Ich habe mich einfach so sehr in den Gedanken hineingesteigert, dass irgendetwas nicht stimmt, dass die Angst mir die Vorfreude nimmt.

22.06.2013, 08:00 Uhr:
Ich wache um 08.00 Uhr auf und will mich wie üblich am morgen auf Toilette begeben. Plötzlich merke ich, dass es *irgendwo* nass wird . Ich nehme also beide Beine in die Hand und "renne" (so schnell wie man eben als Schwangere im 10. Monat noch ist) eiligst ins Bad. Mein Mann bekommt davon gar nichts mit und schlummert seelig weiter. Im Bad angekommen, ziehe ich meine Buchse runter und warte auf den berühmten Schwall an Fruchtwasser. Immerhin liegt Theo doch noch so weit oben und dichtet mit seinem Dickschädel nix ab. Aber es kommt nichts. Gerade eben war ich noch felsenfest davon überzeugt, dass meine Fruchtblase geplatzt ist, jetzt bin ich plötzlich unsicher. Werde ich jetzt am Ende tatsächlich noch inkontinent? Und wieso habe ich kein "plopp" oder ähnliches gehört, wie es mir meine Schwägerin erzählt hatte. Ich wechsel also meine Klamotte und lege mich zurück ins Bett. Erstmal beobachten, denke ich. Im gleichen Moment spüre ich die erste Wehe. Sie ist noch nicht schmerzhaft und obwohl ich in der gesamten Schwangerschaft keine einzige Wehe hatte, weiß ich sofort, dass es los geht. Mein Mann schaut mich verdutzt an und fragt, warum ich schon wach bin. Meine Antwort: "Ich glaube, du wirst heute Papa." Der Liebste bleibt erstaunlich gelassen, ich hatte irgendwie erwartet, dass er sich sofort die Decke vom Leib reißt und losfahren will. Aber er fragt mich nur, ob es schon weh tut und ich erzähle ihm die Sache mit der Fruchtblase. Wir beschließen erst einmal im Bett liegen zu bleiben und die Wehenabstände zu messen.

22.06.2013, 09:30 Uhr:
Mittlerweile liegen wir fast 1,5h rum und die Wehen kommen sehr unregelmäßig. Mal alle 7 Minuten, mal alle 15. Ich bin mir unsicher, ob ich schon meine Hebamme anrufen soll. Mein Mann drängt mich dazu, aber ich kann mich noch nicht durchringen. Meine größte Angst ist ein Fehlalarm. Wir ziehen auf die Couch um, machen den Fernseher an. Langsam wird das ziehen im Bauch stärker und ich muss leicht veratmen. Na gut, jetzt greife ich doch freiwillig zum Telefon und rufe meine Hebamme an. Ich erzähle ihr von meiner Vermutung und den Wehenabständen. Sie rät uns dazu, erst noch einmal zu frühstücken und wir verabreden uns für 11:30 Uhr in ihrer Praxis. Ich ziehe mich an, packe den letzten Rest in die Kliniktasche und bin eigentlich davon überzeugt, die Wohnung nicht mehr ohne mein Baby zu betreten.

22.06.2013, 11:30 Uhr:
Schon auf der Fahrt in die Hebammenpraxis merke ich, dass die Wehen weniger werden. Ich verfluche den Chefarzt der Klinik, der noch am Infoabend behauptete, dass die Wehen auf dem Weg ins Krankenhaus oftmals wie von Zauberhand verschwinden. Gleichzeitig bin ich aber auch erleichtert, den Schmerz mal kurz los zu sein. Meine Hebamme begrüßt uns freudig mit den Worten "Na, vielleicht bekommen wir ja eine Punktlandung hin." Ich denke nur "Ach Gott, wirklich noch sooo lange?". Sie schließt mich ans CTG an, es sind tatsächlich Wehen zu erkennen, aber weder regelmäßig noch stark genug, um damit ein Baby auf die Welt zu bringen. Ich liege über eine Stunde an dem Teil, mein kleiner Mann pennt immer wieder ein und ich wechsel meine Position, um ihn wieder zu wecken. Seine Herztöne sind 1A. Danach werde ich untersucht, am Muttermund hat sich nicht viel getan, 2 Finger durchlässig, so wie eigentlich schon seit drei Wochen. Ob die Fruchtblase wirklich geplatzt ist, kann meine Hebamme ohne Ultraschall nicht zu 100% sagen, sie ist sich aber ziemlich sicher, den Kopf ohne Eihaut davor zu fühlen. Also doch keine Inkontinenz, Glück gehabt. Es dann passiert etwas, womit ich gar nicht gerechnet habe. Sie schickt uns wieder nach Hause. Im Gepäck lustige Globuli, die die Wehentätigkeit anregen sollen sowie seltsame Kräuter, mit denen ich mir noch einmal in Sitzbad gönnen soll. So richtig kann ich nicht glauben, dass diese Wundermittel etwas bringen sollen aber ich schlucke die Globuli gleich artig hinter. Wir verabreden uns erneut für 15:30 Uhr. Zurück im Auto werden die Wehen plötzlich wieder stärker und schmerzhafter. Und wieder einmal frage ich mich, ob das jetzt wirklich bis morgen noch so gehen soll.

22.06.2013, 13:30 Uhr:
Wir sind wieder zu Hause angekommen, ich betrete die Wohnung also erneut ohne mein Kind und es fühlt sich seltsam an. Mich tröstet es aber, dass die Geburt wohl demnächst bevorsteht und ich dann bestimmt am nächsten Tag mit meinem Sohn hier reinspaziere. Ich versuche noch etwas zu essen und so langsam wird es richtig schmerzhaft. Ich stöhne vor mich hin, versuche es mit sitzen, hocken, laufen, liegen und stehen aber nichts hilft. Wir messen noch einmal die Abstände und oh Schreck, plötzlich kommen die Wehen regelmäßig alle 4min. Wieder klingeln die Worte des Chefarztes der Klinik in meinem Ohr: "Bei Wehenabständen von 5 Minuten, sollten sie sich schleunigst auf den Weg ins Krankenhaus machen". Ich rufe also erneut meine Hebamme an, doch die hat die Ruhe weg. Nein, es bleibt bei 15:30 Uhr, ich solle doch noch einmal in die Badewanne gehen und ein wenig entspannen. Ok, ein Versuch ist es Wert, ich steige in die heimische Wanne und will eigentlich sofort wieder raus. Doch nach einer Weile werden die Wehen wirklich erträglicher. Nach 20 Minuten reicht es mir dann aber doch, mein Mann zieht mich dicke Kugel wieder heraus und hilft mir beim Anziehen. An dieser Stelle muss ich mal ein dickes Lob für meinen Herzmann aussprechen, ohne ihn hätte ich das alles niemals geschafft! 

22.06.2013, 15:30 Uhr:
Nach vielem Gestöne und Gefluche kommen wir wieder in der Hebammenpraxis an. Meine Hebamme merkt sofort, dass es mir diesmal wirklich Ernst ist. Ich kann mich kaum noch auf das Atmen konzentrieren, heule leise vor mich hin und sage immer wieder zu ihr "Ich hab jetzt schon kein Bock mehr". Sie schaut noch einmal nach dem Muttermund , der ist jetzt bei knapp 3cm, also nicht wirklich viel weiter. Ich frage mich, wie lange ich das noch ertragen kann und versuche weiter fleißig zu veratmen. Mein bester Freund in diesem Moment ist ein kaltes Handtuch, draußen scheint die Sonne bei 25 Grad und ich verfluche meinen Wunsch nach einem Sommerbaby. Auf das CTG verzichten wir, der Weg zum Auto meiner Hebamme erscheint mir endlos und ich bin erleichtert, als wir endlich auf dem Weg ins Krankenhaus sind. Plötzlich verspüre ich den unglaublichen Drang zu pressen. Sofort ermahnt mich meine Hebamme, natürlich weiß ich, dass der Zeitpunkt ungünstig ist aber ich kann es einfach nicht zurückhalten. Sie fragt mich, wo es denn hindrückt, eher auf den Steiß oder vorne. Ich habe keine Ahnung, es ist einfach ein unglaublicher Druck nach unten.

22.06.2013, 16:30 Uhr:
Wir beziehen den Kreissaal. Noch scheint nicht viel los zu sein im Krankenhaus, wir haben freie Auswahl und meine Hebamme entscheidet sich nach ihrer Aussage für den "schönsten" Kreissaal. Bis heute kann ich mich nicht erinnern, welche Farbe die Wände eigentlich hatten. Sie hilft mir auf das riesige Bett und zieht mich komplett aus. Wer hätte gedacht, dass mir dieses entblößt sein einmal so egal sein würde. Ich bin einfach nur froh, nicht mehr ganz so stark zu schwitzen. Sie schaut erneut nach dem Muttermund . Oh Schreck, dieser ist mit 9cm nach 20 Minuten Autofahrt fast komplett geöffnet. Ich frage sie, wie lange es jetzt noch dauert, aber sie will keine Aussage treffen. Von einer Stunde bis Mitternacht ist wohl alles drin. Theo liegt immernoch zu weit oben. Kurz darauf kommt mein Mann, der noch eben die Tasche geholt hatte und ich bin so erleichtert, ihn zu sehen. Wir probieren es mit Positionswechseln, 3 Wehen linke Seite, 3 Wehen rechte Seite, 3 Wehen auf dem Rücken. Alleine um mich herum zu wuchten brauche ich eine gefühlte Ewigkeit, Wehenpausen gibt es nicht mehr wirklich und ich schreie bei jeder Wehe wie am Spieß. So habe ich mir das nicht vorgestellt. Der Pressdrang ist unerträglich, aber pressen würde nichts bringen. Ich flehe meine Hebamme an, mir etwas gegen die Schmerzen zu verabreichen, doch sie sagt nur "Ich kann dir die Schmerzen nicht nehmen, die gehören zur Geburt dazu, aber ich kann deinen Kopf ein bisschen freimachen. Du musst loslassen". Loslassen? Und wie ich das will, ich will endlich dieses Kind rauspressen. Warum nur rutscht er nicht tiefer? Der Tropf wirkt sofort, ich fühle mich leicht benebelt, bekomme aber dennoch alles klar mit. Sobald ich anfange zu jammern, "scheißt" mich meine Hebamme zusammen und genau das brauche ich auch. Auch mein Mann gibt mir klare Ansagen und in dem Moment bin ich mir sicher: Ohne die beiden würde ich jetzt sterben.

22.06.2013, 17:30 Uhr:
Schon über eine Stunde liege ich jetzt auf dem Kreissaalbett und es tut sich NICHTS. Meine Kräfte werden immer weniger, meine Motivation sinkt. Niemals hätte ich gedacht, dass ich an den Presswehen verzweifeln werde. Hieß es nicht immer, diese sind besonders erleichternd, weil man endlich mitarbeiten kann? Ich gebe mein bestes aber es scheint alles nichts zu bewirken. Jedes mal wenn meine Hebamme den Raum verlässt, gerate ich in Panik. Wie froh bin ich in diesem Moment, mich für eine Beleghebamme entschieden zu haben. Sie gibt mir so viel Kraft und dennoch merke ich, dass ihr Blick langsam besorgt wird. Meinem Sohn geht es prächtig im Bauch, wenigstens das tröstet mich. So langsam darf ich auf dem Rücken liegend auch mitpressen, ich lege alle meine noch vorhandenen Kräfte in die Wehe doch ich merke selbst, dass es einfach nicht voran geht. Meine Hebamme holt eine Ärztin dazu, sie beratschlagen sich kurz und entscheiden, mal von oben ein wenig mitzudrücken. In der Wehe schmeißt sich Frau Doktor also auf meinen Bauch und drückt was das Zeug hält. Theo rutscht ein klein wenig tiefer, meine Hebamme kann sehen, dass er dunkle Haare hat. 

22.06.2013, 18:00 Uhr:
Es nützt alles nichts, das Kind will einfach nicht das Licht der Welt erblicken, die Wehen lassen auch langsam nach, obwohl mich die Hebamme noch einmal an den Wehentropf hängt. Davon bekomme ich aber schon gar nichts mehr mit, mein Mann erzählt es mir hinterher. Hebamme und Ärztin beratschlagen sich erneut, mit einem besorgten Blick auf mich jammerndes Bündel auf dem Bett. Sie beschließen den Chefarzt hinzuziehen. Dieser ist jedoch nur auf Bereitschaft und ich bete innerlich, dass er nicht irgendwo in der Einöde lebt. Aber ich habe Glück, er ist sowieso zufällig gerade im Haus und steht 2 Minuten später vor mir. Dieser Mann strahlt eine unglaubliche Ruhe aus, betrachtet das Schauspiel ein paar Minuten und beschließt dann, dem ganzen jetzt ein Ende zu bereiten. In der Zwischenzeit bettel ich bei meiner Hebamme um einen Kaiserschnitt, ich kann einfach nicht mehr. Sie schüttelt aber nur mit dem Kopf und versucht mir Mut zu machen. Gleich ist es geschafft.

22.06.2013, 18:15 Uhr:
Der Chefarzt beschließt: Wir holen das Kind jetzt da raus. Ich denke nur: Wie jetzt? Wie will er das bitte machen? Ich schnappe das Wort Saugglocke auf und gerate sofort in Panik. Hieß es nicht im Geburtsvorbereitungskurs, diese Geburtsmethode würde nur noch selten angewendet? Ich fange bitterlich an zu weinen, doch der Arzt bleibt weiterhin ruhig und sagt mir, dass ich keine Angst zu haben brauche. Danach macht er sich ans Werk, ich verschließe die Augen und möchte davon so wenig wie möglich mitbekommen. Tatsächlich fühlt es sich nicht anders an, als bei den Presswehen davor. Die Ärztin drückt wieder von oben auf meinen Bauch, ich presse was das Zeug hält und merke schließlich, wie der Kopf geboren wird. Es ist so erleichternd. Eine Presswehe später kommt der Körper hinterher.

22.06.2013, 18:31 Uhr:
Theo ist geboren. Meine Hebamme legt ihn mir auf die Brust, er ist so weich und schrumpelig, er duftet göttlich und schaut mich mit großen Augen an. Die Schmerzen sind sofort weg und ich bin einfach nur noch glücklich. Der Chefarzt macht aus allem keine große Sache, gratuliert uns zum Sohnemann und verschwindet sofort wieder. Wir haben jetzt viel Zeit zum Kuscheln, ich schaue meinen Mann an und sehe Tränen in seinen Augen. Der Arme ist ziemlich mitgenommen, obwohl er die ganze Zeit über so souverän gewirkt hat. Ich bin so stolz auf meine beiden Männer. Meine Hebamme versorgt den Kleinen und wir gucken uns verdutzt an, als wir seinen Kopfumfang erfahren. 38cm, ein kleiner Dickschädel. 4000 Gramm wiegt er bei einer stolzen Größe von 54cm. 

22.06.2013, 20:00 Uhr:
Dank einer ordentlichen Portion Adrenalin fühle ich mich fit wie ein Turnschuh, will meine Männer packen und nach Hause gehen. Leider habe ich mich überschätzt. Als ich versuche aufzustehen sackt mein Kreislauf gehörig in den Keller. Wir müssen bleiben, der Traum von einer ambulanten Geburt zerplatzt. Wir beziehen ein Familienzimmer und ahnen noch nicht, dass uns weitere schlimme Tage im Krankenhaus bevorstehen.

Was die Tage danach im Krankenhaus passiert ist, werde ich an anderer Stelle noch einmal zusammenfassen. Und so sah der kleine Gurkenhals kurz nach der Geburt aus:


Jetzt würde mich mal interessieren: Wie seid Ihr mit dem Erlebten umgegangen? Habt Ihr Eurer Geburtserlebnis aufgeschrieben oder mit jemanden darüber gesprochen? 

Mittwoch, 19. März 2014

Outfit of the day - Die Yellow Sky

Jaa, Ihr lest richtig! Ich habe es getan! Vorletzten Sonntag war es soweit, ein großer Motivationsschub gepaart mit ein wenig gesundem Selbstbewusstsein trieb mich an die Nähmaschine und ich wagte mich an die berühmte Yellow Sky Jacke. Monatelang schmachtete ich die verschiedenen Varianten im Netz an und ließ mir sogar ein Exemplar von Emma und Käthe fertigen. Doch nachdem ich nun auch kompliziertere Sachen wie die Wilma Wendehose oder den FeeFee Body für Theo genäht hatte, traute ich mich endlich an dieses Schnittmuster.

Und was soll ich sagen? So schwer war es gar nicht. Gut, an der ein oder anderen Stelle musste ich zweimal oder dreimal (oder viermal) nachlesen und einige Nähte mussten auch wieder aufgetrennt werden, doch das fertige Stück gefällt mir ausgesprochen gut! Sie lässt sich sogar wirklich von beiden Seiten tragen!

Damit Ihr sehen könnt, wie die neue Jacke angezogen aussieht, habe ich Euch ein neues Outfit von Theo mitgebracht. Und diesmal sind (fast) alle Teile selbstgenäht!


(gar nicht so einfach Fotos von einem ständig zappelnde Baby zu machen)

Oberteil: Das Schlupfshirt habe ich nach diesem Schnittmuster genäht, der Stoff stammt aus dem Stoffbüro und ist super weich und einfach niedlich.

Hose: Solch eine Cordhose habe ich auf dem Blog von Viele Bienchen gesehen und musste sie einfach nachnähen. Der Schnitt ist wie immer eine Frida.

Mütze: Die Mütze habe ich Euch in einem anderen Outfit bereits gezeigt, gekauft habe ich sie hier.

Jacke: Meine erste Yellow Sky. Ich bin ein bisschen Stolz auf mich. Der Oberstoff ist ein flauschiger Nicky, der Futterstoff ist ein ganz toller Wimpel-Jersey von Cherry Picking. Dazu noch rote Kam Snaps. Auf den Fotos seht Ihr auch beide möglichen Trageweisen. 

Dreieckstuch: Das Tuch habe ich aus dem restlichen Michael Miller Stoff genäht, den Ihr von meiner Tasche kennt. Jetzt können Mama und Söhnchen im Partnerlook gehen:)



So und da anscheinend viele Nähanfänger unter meinen Lesern sind und ich diese gern ein wenig motivieren möchte, dachte ich mir, ich verschenke einfach den restlichen Michael Miller Baumwollstoff an einen von Euch! 


Das Stück ist 75X70cm groß und Ihr habt doch bestimmt eine Idee, was man schönes daraus zaubern kann. Hinterlasst einfach einen Kommentar mit Eurer Email-Adresse, ich lose dann aus, sollte es mehrere Interessenten geben!

Montag, 17. März 2014

Der Gurkenhals fährt jetzt vorwärts!

Und nein, das ist keine Provokation gegen all die Reboarder-fahrenden Blogger-Babys! Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich etwas über das Thema Folgesitz schreiben soll aber ich finde das Thema einfach zu wichtig, um es still und heimlich unter den Tisch fallen zu lassen.

Denn natürlich haben all die Mamis da draußen in der Bloggerwelt recht! Es gibt nichts sichereres für ein Kleinkind, als möglichst lange rückwärts im Auto mitzufahren. Noch während meiner Schwangerschaft habe ich mich ausgiebig mit dem Thema Reboarder befasst, besonders interessant fand ich dabei die Berichte und Links von Viele Bienchen, die mittlerweile wirklich eine Expertin in Sachen Reboarder ist. Ihre Erfahrungen und auch die Tatsache, dass Reboarder ab 2015 sowieso Pflicht werden, überzeugten mich noch mit dickem Kugelbauch davon, dass unser zukünftiges Krümelchen ebenfalls möglichst lange rückwärts fahren soll.

Und dann war unser Krümelchen auch schon auf der Welt. Und wenn es eins gar nicht mochte, dann war es Auto fahren. Ich weiß nicht, ob ich zu naiv war, aber irgendwie dachte ich immer, dass alle Babys während einer Autofahrt friedlich in ihrer Babyschale schlummern. Pustekuchen. Mein Kind schrie. Und zwar immer. Egal ob die Fahrt fünf Minuten dauerte oder zwei Stunden. Er hielt das eisern durch, schlief meistens erst kurz vor der Ankunft vor Erschöpfung ein. Jede Autofahrt wurde zur reinsten Qual. Beim Rückbildungskurs kam nicht nur Theo total verschwitzt an, auch ich war klitschnass vor Anspannung. In diesem Zeitraum wurde ich sage und schreibe dreimal geblitzt, weil die Geschwindigkeitsbegrenzung mich davon abhielt, das schreiende Baby möglichst schnell von A nach B zu transportieren. Ihr werdet Euch jetzt denken, warum ist die Frau Gurkenhals dann nicht einfach mit den Öffentlichen gefahren? Da war es auch nicht wirklich besser. Anscheinend mochte mein Theo generell keine Fortbewegungsmittel. Die Kutsche (den Kinderwagen) hasste er ebenfalls wie die Pest. Aber zurück zum Autofahren. Wir suchten natürlich nach Ursachen für das Geschrei. Wechselten die Babyschale, ließen Blockaden im Nackenbereich lösen, einer der beiden Elternteile saß, wenn möglich, mit hinten, massenweise Spielzeug zur Ablenkung und so weiter. Aber es half alles nichts.

Erst nach fünf Monaten wurde es ein klein wenig besser. Das heißt, man konnte mit Glück die Fahrt in den Supermarkt ohne Geschrei überstehen. Sollte es aber weiter weg gehen, beispielsweise zur Oma, so wurde die zweistündige Fahrt mal wieder zu einer Geduldsprobe. Jetzt ist Theo fast neun Monate alt und passte nur noch mit Müh und Not in die Babyschale. Beim Anschnallen windete sich wie ein Wurm, ich nehme an, ihm war es zu eng in dem Stück Plastik. Während der Autofahrt wimmerte er immer wieder auf und verrenkte sich bald den Hals, um irgendwie zu mir nach vorne zu schauen.

Was ich damit sagen will: Wir wissen bis heute nicht, was unser Kind am Auto fahren stört, aber nachdem wir sämtliche mögliche Ursachen beseitigt hatten und sich nichts änderte, lag der Verdacht nahe, dass ihm das rückwärts Fahren generell nicht gefällt. Bitte schlagt jetzt nicht die Hände über dem Kopf zusammen, ich kenne mittlerweile die ganze Palette an Argumenten, sei es "Er ist es doch gar nicht anders gewöhnt" oder "Ja, aber ein Reboarder ist viel höher und dann kann er aus dem Fenster schauen." Das mag alles stimmen, aber ich konnte mich einfach nicht dazu durchringen, einen 500 Euro teuren Reboarder zu kaufen, um dann festzustellen, dass der Gurkenhals uns weiterhin jede Autofahrt vermiest.

Glaubt mir, mein schlechtes Gewissen ist groß, denn eine Mama will immer nur das beste für ihr Kind. Aber wenn dieses zwei Stunden lang (oder länger) durchschreit, kann das ja auch nicht optimal sein oder? Jedenfalls haben wir uns nun für einen vorwärts gerichteten Kindersitz entschieden. Ein Römer King Plus *klick* ist es geworden, einfach weil er schön groß ist und wir ein großes Kind haben. Man kann ihn gut in eine Liegeposition stellen und da er sich mit Gurt einbauen lässt, kann der Gurkenhals auch mal bei Oma mitfahren.

(Nur mal so: Wir haben im Fachgeschäft den Reboarder nicht von vornherein ausgeschlossen, da wir einmal wissen wollten, ob uns solch ein Sitz überhaupt angeboten wird. Wurde er uns aber gar nicht erst. Unwissende Eltern, die sich nicht vorher informiert haben, kommen also höchstwahrscheinlich gar nicht zu so einem Sitz.)

Und der Gurkenhals? Der ist glücklich. Wie ein Großer sitzt er in seinem neuen "Rennfahrersitz". Obwohl er noch zu klein ist, um aus dem Fenster zu schauen, ist er endlich zufrieden und hat seit dem Sitzeinbau, und ich schwöre Euch das, nicht einmal mehr geweint. Er schläft sogar ein. Einfach so, als wäre es das normalste von der Welt. Vielleicht wäre das im Reboarder auch so. Man weiß es nicht. Aber nun ist es so. 


(bitte entschuldigt die Qualität - Handyfoto)

So und jetzt dürft Ihr gerne mit mir schimpfen;)

Was mich aber noch brennend interessiert: Ab 2015 wird der Reboarder Pflicht. Aber was ist mit den Familien, die sich einen solchen Sitz gar nicht leisten können? Oder die einfach ein viel zu kleines Auto dafür haben? Wir hätten eine solche Problematik gehabt. Wir fahren zwar einen Kombi, aber da mein Mann sehr groß ist, hätte es einen speziellen Reboarder gebraucht, damit der Herr Gurkenhals überhaupt noch hätte auf dem Beifahrersitz sitzen können. Dieser Reboarder kostet dann gleich mal um die 500 Euro, für mich als Studentin fast unerschwinglich...Wie sind Eure Erfahrungen damit?

Sonntag, 16. März 2014

Mama näht...

...und zwar mal keinen Babyklamotten!

Seit ich meine Leidenschaft für die Nähmaschine entdeckt habe, sind ausschließlich Dinge für den kleinen Gurkenhals von der Nadel gehüpft. Hosen, Bodys, Oberteile, Stulpen, Beanies...Theos Kleiderschrank ist mittlerweile gut gefüllt. Gerade bei Kinderstoffen kann ich mich einfach nicht beherrschen und kaufe und kaufe und kaufe. Doch jetzt wollte ich auch endlich mal etwas für mich nähen! Jawohl, für die Muddi höchstpersönlich. Eine Tasche und ein Loop sollten es sein. Die Stoffe dafür kaufte ich wie immer bei der lieben Kathi und durfte dabei feststellen, dass es auch für Mamas mit Stil so einige tolle Stöffchen gibt. Als dann der Herr Gurkenhals die letzten Tage frei hatte, setzte ich mich also an die Maschine und nähte drauf los. Und das ist dabei herausgekommen:



Der Fuchs musste als Model herhalten, hihi.

Den Loop habe ich nach diesem Tutorial genäht, wirklich extrem einfach und mittlerweile habe ich auch noch einen zweiten für die liebe Schwiegermutter zum Geburtstag genäht.

Die Tasche ist eine Fighty's Faltentasche, die ich schon auf diversen Blogs angeschmachtet habe und jetzt besitze ich endlich eine eigene.

Ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden mit mir. Die Tasche ist mir richtig gut gelungen und ich liebe die Stoffzusammenstellung. Der Oberstoff ist übrigens ein Michael Miller Stoff und einige haben ihn vielleicht schon bei Punkelmunkel gesehen. Ich war sofort verliebt!

Es lohnt sich also, auch mal etwas für sich selbst zu nähen, schmeichelt ja irgendwie der Seele. Den Preis für meine Nähwut bezahle ich allerdings gerade mit einer Verspannung im Nacken- und Schulterbereich. Das bedeutet Nähstopp...gefällt mir gar nicht:(

Jetzt interessiert mich aber noch, ob Ihr auch ab und an etwas für Euch näht. Und wie gefallen Euch meine beiden ersten Werke?

Samstag, 15. März 2014

38 Wochen Babyglück

Guten Abend liebe Leser!

Die letzten Tage war hier tote Hose, ich weiß. Das lag vor allem daran, dass der Herzmann Urlaub hatte und wir somit ganz viel Familienzeit genießen konnten. Donnerstag haben wir meinen 26. 21. Geburtstag gefeiert, Freitag hatte dann Theos Patenonkel Geburtstag und heute haben wir das schlechte Wetter genutzt und Ikea leer gekauft *hust*. Und so verging die Zeit wie im Flug, der Gurkenhals ist schon wieder eine Woche älter und wir steuern in großen Schritten auf den neunten Monatsgeburtstag zu! 

38 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: 
- Theo quatscht uns nun den lieben langen Tag ein Ohr ab. Er scheint sich gerade sehr auf die Sprache zu konzentrieren, er plappert und plappert. Dabei entstehen dann "Wörter" wie "dada", "baba", "mama", "nene", "mamam" und so weiter. Ich liebe es einfach sein zartes Stimmchen zu hören!
- Durch die Lippen pusten ist auch gerade ziemlich cool, dabei spuckt man auch mal gerne anderen Leuten ins Gesicht oder Mama den Brei entgegen.

Das mag ich gar nicht: 
- Festgehalten werden. Besonders draußen beugt sich Theo immer wieder in Richtung Boden und will krabbeln. Auf dem Asphalt leider etwas ungünstig und dann wird lautstark protestiert. 
- Wenn Mama und Papa Abends nicht pünktlich zur Schlafenszeit zu Hause sind. Oje, die Heimfahrt gestaltete sich dann sehr "angenehm"...

Das ist neu: 
- Am Freitag hat der Gurkenhals das erste mal leicht gefremdelt. Erst saß er ganz zufrieden auf dem Schoß einer fremden "Omi", doch nach ein paar Minuten verzog sich plötzlich seine Unterlippe und er weinte bitterlich los. Bei Mama war dann aber schnell alles wieder gut.
- Theo isst jetzt eigentlich so gut wie alles mit vom Tisch. Vorausgesetzt, er kann es kauen. Heute gab es zum Beispiel Würstchen und Nudeln. Fand er sehr lecker!


38 Wochen Eltern sein:

Dafür fehlt die Zeit: Diese Woche mal für nichts, der Liebste hatte Urlaub!

Streit über: Ebenfalls nichts:) An Geburtstagen streitet man doch nicht;)

Der glücklichste Moment: Sohnemann schläft die Nacht zu Mamas Geburtstag durch und am Morgen gibt es dann direkt ein Geburtstagsküsschen <3

Nächte/Schlaf: Wechselhaft.

Darauf freuen wir uns: Auf das nächste Wochenende, es geht in die Heimat.

Das macht Mama und Papa glücklich: Mama das Wetter und die Familienzeit, Papa dass er einfach mal ein paar Tage ausspannen konnte.

Nächste Woche geht es dann an dieser Stelle weiter mit neuen Posts (u.a. ein komplett selbstgenähtes OOTD!), versprochen!