Freitag, 21. März 2014

Geburtsbericht

Die Geburt des kleinen Gurkenhalses ist jetzt (fast) schon ganze neun Monate her und irgendwie erinnere ich mich nur noch recht schwammig an dieses besondere Ereignis. Die Schmerzen sind auf jeden Fall vergessen (Danke Mutter Natur!) und zurück bleiben die schönen Momente. Der erste Blick in sein winziges Knautschgesicht, das erste Mal seine kleine Hand streicheln, der Duft eines neugeborenen Babys (unbeschreiblich oder?) und wie mein Mann mich ansah, mit Tränen in den Augen, voller Stolz und Bewunderung. Und auch wenn das alles nicht mehr aktuell ist, möchte ich trotzdem hier meinen Geburtsbericht veröffentlichen, den ich kurz nach der Geburt für mich aufgeschrieben habe. Einfach, weil ich es selbst auf anderen Blogs so gerne gelesen habe. Viel Spaß!

21.06.2013:
Zwei Tage vor dem errechneten Geburtstermin (und einen Tag vor meinem selbst errechnetem Termin) glaube ich schon nicht mehr daran, dass Theo es pünktlich ins Leben schafft. Die Wochen davor geht es mir nicht wirklich gut, Theo liegt zu weit oben, will einfach nicht ins Becken rutschen und verursacht schlimme Magenschmerzen durch seine Lage. Immer wieder beschleicht mich so ein ungutes Gefühl, als wenn ihn irgendetwas daran hindern würde, sich in Startposition zu begeben. Der extra angesetzte Ultraschall im Krankenhaus bringt keine neuen Erkenntnisse, so wirklich Ernst genommen fühle ich mich vom Arzt nicht. Sein Kommentar: "Oben rausgekommen ist bisher noch keiner". Ach ne. Schlaflose Nächte begleiteten mich in den Tagen vor meinem ET, aber mein Baby gibt mir Trost indem es fleißig strampelt und Mama immer seinen Popo entgegen streckt. Ich kann es kaum abwarten, ihn endlich kennen zu lernen. Doch obwohl ich wirklich Monate zuvor keine Angst vor der Geburt hatte, schlafe ich immer mit dem Gedanken ein "Hoffentlich geht es diese Nacht nicht los". Ich habe mich einfach so sehr in den Gedanken hineingesteigert, dass irgendetwas nicht stimmt, dass die Angst mir die Vorfreude nimmt.

22.06.2013, 08:00 Uhr:
Ich wache um 08.00 Uhr auf und will mich wie üblich am morgen auf Toilette begeben. Plötzlich merke ich, dass es *irgendwo* nass wird . Ich nehme also beide Beine in die Hand und "renne" (so schnell wie man eben als Schwangere im 10. Monat noch ist) eiligst ins Bad. Mein Mann bekommt davon gar nichts mit und schlummert seelig weiter. Im Bad angekommen, ziehe ich meine Buchse runter und warte auf den berühmten Schwall an Fruchtwasser. Immerhin liegt Theo doch noch so weit oben und dichtet mit seinem Dickschädel nix ab. Aber es kommt nichts. Gerade eben war ich noch felsenfest davon überzeugt, dass meine Fruchtblase geplatzt ist, jetzt bin ich plötzlich unsicher. Werde ich jetzt am Ende tatsächlich noch inkontinent? Und wieso habe ich kein "plopp" oder ähnliches gehört, wie es mir meine Schwägerin erzählt hatte. Ich wechsel also meine Klamotte und lege mich zurück ins Bett. Erstmal beobachten, denke ich. Im gleichen Moment spüre ich die erste Wehe. Sie ist noch nicht schmerzhaft und obwohl ich in der gesamten Schwangerschaft keine einzige Wehe hatte, weiß ich sofort, dass es los geht. Mein Mann schaut mich verdutzt an und fragt, warum ich schon wach bin. Meine Antwort: "Ich glaube, du wirst heute Papa." Der Liebste bleibt erstaunlich gelassen, ich hatte irgendwie erwartet, dass er sich sofort die Decke vom Leib reißt und losfahren will. Aber er fragt mich nur, ob es schon weh tut und ich erzähle ihm die Sache mit der Fruchtblase. Wir beschließen erst einmal im Bett liegen zu bleiben und die Wehenabstände zu messen.

22.06.2013, 09:30 Uhr:
Mittlerweile liegen wir fast 1,5h rum und die Wehen kommen sehr unregelmäßig. Mal alle 7 Minuten, mal alle 15. Ich bin mir unsicher, ob ich schon meine Hebamme anrufen soll. Mein Mann drängt mich dazu, aber ich kann mich noch nicht durchringen. Meine größte Angst ist ein Fehlalarm. Wir ziehen auf die Couch um, machen den Fernseher an. Langsam wird das ziehen im Bauch stärker und ich muss leicht veratmen. Na gut, jetzt greife ich doch freiwillig zum Telefon und rufe meine Hebamme an. Ich erzähle ihr von meiner Vermutung und den Wehenabständen. Sie rät uns dazu, erst noch einmal zu frühstücken und wir verabreden uns für 11:30 Uhr in ihrer Praxis. Ich ziehe mich an, packe den letzten Rest in die Kliniktasche und bin eigentlich davon überzeugt, die Wohnung nicht mehr ohne mein Baby zu betreten.

22.06.2013, 11:30 Uhr:
Schon auf der Fahrt in die Hebammenpraxis merke ich, dass die Wehen weniger werden. Ich verfluche den Chefarzt der Klinik, der noch am Infoabend behauptete, dass die Wehen auf dem Weg ins Krankenhaus oftmals wie von Zauberhand verschwinden. Gleichzeitig bin ich aber auch erleichtert, den Schmerz mal kurz los zu sein. Meine Hebamme begrüßt uns freudig mit den Worten "Na, vielleicht bekommen wir ja eine Punktlandung hin." Ich denke nur "Ach Gott, wirklich noch sooo lange?". Sie schließt mich ans CTG an, es sind tatsächlich Wehen zu erkennen, aber weder regelmäßig noch stark genug, um damit ein Baby auf die Welt zu bringen. Ich liege über eine Stunde an dem Teil, mein kleiner Mann pennt immer wieder ein und ich wechsel meine Position, um ihn wieder zu wecken. Seine Herztöne sind 1A. Danach werde ich untersucht, am Muttermund hat sich nicht viel getan, 2 Finger durchlässig, so wie eigentlich schon seit drei Wochen. Ob die Fruchtblase wirklich geplatzt ist, kann meine Hebamme ohne Ultraschall nicht zu 100% sagen, sie ist sich aber ziemlich sicher, den Kopf ohne Eihaut davor zu fühlen. Also doch keine Inkontinenz, Glück gehabt. Es dann passiert etwas, womit ich gar nicht gerechnet habe. Sie schickt uns wieder nach Hause. Im Gepäck lustige Globuli, die die Wehentätigkeit anregen sollen sowie seltsame Kräuter, mit denen ich mir noch einmal in Sitzbad gönnen soll. So richtig kann ich nicht glauben, dass diese Wundermittel etwas bringen sollen aber ich schlucke die Globuli gleich artig hinter. Wir verabreden uns erneut für 15:30 Uhr. Zurück im Auto werden die Wehen plötzlich wieder stärker und schmerzhafter. Und wieder einmal frage ich mich, ob das jetzt wirklich bis morgen noch so gehen soll.

22.06.2013, 13:30 Uhr:
Wir sind wieder zu Hause angekommen, ich betrete die Wohnung also erneut ohne mein Kind und es fühlt sich seltsam an. Mich tröstet es aber, dass die Geburt wohl demnächst bevorsteht und ich dann bestimmt am nächsten Tag mit meinem Sohn hier reinspaziere. Ich versuche noch etwas zu essen und so langsam wird es richtig schmerzhaft. Ich stöhne vor mich hin, versuche es mit sitzen, hocken, laufen, liegen und stehen aber nichts hilft. Wir messen noch einmal die Abstände und oh Schreck, plötzlich kommen die Wehen regelmäßig alle 4min. Wieder klingeln die Worte des Chefarztes der Klinik in meinem Ohr: "Bei Wehenabständen von 5 Minuten, sollten sie sich schleunigst auf den Weg ins Krankenhaus machen". Ich rufe also erneut meine Hebamme an, doch die hat die Ruhe weg. Nein, es bleibt bei 15:30 Uhr, ich solle doch noch einmal in die Badewanne gehen und ein wenig entspannen. Ok, ein Versuch ist es Wert, ich steige in die heimische Wanne und will eigentlich sofort wieder raus. Doch nach einer Weile werden die Wehen wirklich erträglicher. Nach 20 Minuten reicht es mir dann aber doch, mein Mann zieht mich dicke Kugel wieder heraus und hilft mir beim Anziehen. An dieser Stelle muss ich mal ein dickes Lob für meinen Herzmann aussprechen, ohne ihn hätte ich das alles niemals geschafft! 

22.06.2013, 15:30 Uhr:
Nach vielem Gestöne und Gefluche kommen wir wieder in der Hebammenpraxis an. Meine Hebamme merkt sofort, dass es mir diesmal wirklich Ernst ist. Ich kann mich kaum noch auf das Atmen konzentrieren, heule leise vor mich hin und sage immer wieder zu ihr "Ich hab jetzt schon kein Bock mehr". Sie schaut noch einmal nach dem Muttermund , der ist jetzt bei knapp 3cm, also nicht wirklich viel weiter. Ich frage mich, wie lange ich das noch ertragen kann und versuche weiter fleißig zu veratmen. Mein bester Freund in diesem Moment ist ein kaltes Handtuch, draußen scheint die Sonne bei 25 Grad und ich verfluche meinen Wunsch nach einem Sommerbaby. Auf das CTG verzichten wir, der Weg zum Auto meiner Hebamme erscheint mir endlos und ich bin erleichtert, als wir endlich auf dem Weg ins Krankenhaus sind. Plötzlich verspüre ich den unglaublichen Drang zu pressen. Sofort ermahnt mich meine Hebamme, natürlich weiß ich, dass der Zeitpunkt ungünstig ist aber ich kann es einfach nicht zurückhalten. Sie fragt mich, wo es denn hindrückt, eher auf den Steiß oder vorne. Ich habe keine Ahnung, es ist einfach ein unglaublicher Druck nach unten.

22.06.2013, 16:30 Uhr:
Wir beziehen den Kreissaal. Noch scheint nicht viel los zu sein im Krankenhaus, wir haben freie Auswahl und meine Hebamme entscheidet sich nach ihrer Aussage für den "schönsten" Kreissaal. Bis heute kann ich mich nicht erinnern, welche Farbe die Wände eigentlich hatten. Sie hilft mir auf das riesige Bett und zieht mich komplett aus. Wer hätte gedacht, dass mir dieses entblößt sein einmal so egal sein würde. Ich bin einfach nur froh, nicht mehr ganz so stark zu schwitzen. Sie schaut erneut nach dem Muttermund . Oh Schreck, dieser ist mit 9cm nach 20 Minuten Autofahrt fast komplett geöffnet. Ich frage sie, wie lange es jetzt noch dauert, aber sie will keine Aussage treffen. Von einer Stunde bis Mitternacht ist wohl alles drin. Theo liegt immernoch zu weit oben. Kurz darauf kommt mein Mann, der noch eben die Tasche geholt hatte und ich bin so erleichtert, ihn zu sehen. Wir probieren es mit Positionswechseln, 3 Wehen linke Seite, 3 Wehen rechte Seite, 3 Wehen auf dem Rücken. Alleine um mich herum zu wuchten brauche ich eine gefühlte Ewigkeit, Wehenpausen gibt es nicht mehr wirklich und ich schreie bei jeder Wehe wie am Spieß. So habe ich mir das nicht vorgestellt. Der Pressdrang ist unerträglich, aber pressen würde nichts bringen. Ich flehe meine Hebamme an, mir etwas gegen die Schmerzen zu verabreichen, doch sie sagt nur "Ich kann dir die Schmerzen nicht nehmen, die gehören zur Geburt dazu, aber ich kann deinen Kopf ein bisschen freimachen. Du musst loslassen". Loslassen? Und wie ich das will, ich will endlich dieses Kind rauspressen. Warum nur rutscht er nicht tiefer? Der Tropf wirkt sofort, ich fühle mich leicht benebelt, bekomme aber dennoch alles klar mit. Sobald ich anfange zu jammern, "scheißt" mich meine Hebamme zusammen und genau das brauche ich auch. Auch mein Mann gibt mir klare Ansagen und in dem Moment bin ich mir sicher: Ohne die beiden würde ich jetzt sterben.

22.06.2013, 17:30 Uhr:
Schon über eine Stunde liege ich jetzt auf dem Kreissaalbett und es tut sich NICHTS. Meine Kräfte werden immer weniger, meine Motivation sinkt. Niemals hätte ich gedacht, dass ich an den Presswehen verzweifeln werde. Hieß es nicht immer, diese sind besonders erleichternd, weil man endlich mitarbeiten kann? Ich gebe mein bestes aber es scheint alles nichts zu bewirken. Jedes mal wenn meine Hebamme den Raum verlässt, gerate ich in Panik. Wie froh bin ich in diesem Moment, mich für eine Beleghebamme entschieden zu haben. Sie gibt mir so viel Kraft und dennoch merke ich, dass ihr Blick langsam besorgt wird. Meinem Sohn geht es prächtig im Bauch, wenigstens das tröstet mich. So langsam darf ich auf dem Rücken liegend auch mitpressen, ich lege alle meine noch vorhandenen Kräfte in die Wehe doch ich merke selbst, dass es einfach nicht voran geht. Meine Hebamme holt eine Ärztin dazu, sie beratschlagen sich kurz und entscheiden, mal von oben ein wenig mitzudrücken. In der Wehe schmeißt sich Frau Doktor also auf meinen Bauch und drückt was das Zeug hält. Theo rutscht ein klein wenig tiefer, meine Hebamme kann sehen, dass er dunkle Haare hat. 

22.06.2013, 18:00 Uhr:
Es nützt alles nichts, das Kind will einfach nicht das Licht der Welt erblicken, die Wehen lassen auch langsam nach, obwohl mich die Hebamme noch einmal an den Wehentropf hängt. Davon bekomme ich aber schon gar nichts mehr mit, mein Mann erzählt es mir hinterher. Hebamme und Ärztin beratschlagen sich erneut, mit einem besorgten Blick auf mich jammerndes Bündel auf dem Bett. Sie beschließen den Chefarzt hinzuziehen. Dieser ist jedoch nur auf Bereitschaft und ich bete innerlich, dass er nicht irgendwo in der Einöde lebt. Aber ich habe Glück, er ist sowieso zufällig gerade im Haus und steht 2 Minuten später vor mir. Dieser Mann strahlt eine unglaubliche Ruhe aus, betrachtet das Schauspiel ein paar Minuten und beschließt dann, dem ganzen jetzt ein Ende zu bereiten. In der Zwischenzeit bettel ich bei meiner Hebamme um einen Kaiserschnitt, ich kann einfach nicht mehr. Sie schüttelt aber nur mit dem Kopf und versucht mir Mut zu machen. Gleich ist es geschafft.

22.06.2013, 18:15 Uhr:
Der Chefarzt beschließt: Wir holen das Kind jetzt da raus. Ich denke nur: Wie jetzt? Wie will er das bitte machen? Ich schnappe das Wort Saugglocke auf und gerate sofort in Panik. Hieß es nicht im Geburtsvorbereitungskurs, diese Geburtsmethode würde nur noch selten angewendet? Ich fange bitterlich an zu weinen, doch der Arzt bleibt weiterhin ruhig und sagt mir, dass ich keine Angst zu haben brauche. Danach macht er sich ans Werk, ich verschließe die Augen und möchte davon so wenig wie möglich mitbekommen. Tatsächlich fühlt es sich nicht anders an, als bei den Presswehen davor. Die Ärztin drückt wieder von oben auf meinen Bauch, ich presse was das Zeug hält und merke schließlich, wie der Kopf geboren wird. Es ist so erleichternd. Eine Presswehe später kommt der Körper hinterher.

22.06.2013, 18:31 Uhr:
Theo ist geboren. Meine Hebamme legt ihn mir auf die Brust, er ist so weich und schrumpelig, er duftet göttlich und schaut mich mit großen Augen an. Die Schmerzen sind sofort weg und ich bin einfach nur noch glücklich. Der Chefarzt macht aus allem keine große Sache, gratuliert uns zum Sohnemann und verschwindet sofort wieder. Wir haben jetzt viel Zeit zum Kuscheln, ich schaue meinen Mann an und sehe Tränen in seinen Augen. Der Arme ist ziemlich mitgenommen, obwohl er die ganze Zeit über so souverän gewirkt hat. Ich bin so stolz auf meine beiden Männer. Meine Hebamme versorgt den Kleinen und wir gucken uns verdutzt an, als wir seinen Kopfumfang erfahren. 38cm, ein kleiner Dickschädel. 4000 Gramm wiegt er bei einer stolzen Größe von 54cm. 

22.06.2013, 20:00 Uhr:
Dank einer ordentlichen Portion Adrenalin fühle ich mich fit wie ein Turnschuh, will meine Männer packen und nach Hause gehen. Leider habe ich mich überschätzt. Als ich versuche aufzustehen sackt mein Kreislauf gehörig in den Keller. Wir müssen bleiben, der Traum von einer ambulanten Geburt zerplatzt. Wir beziehen ein Familienzimmer und ahnen noch nicht, dass uns weitere schlimme Tage im Krankenhaus bevorstehen.

Was die Tage danach im Krankenhaus passiert ist, werde ich an anderer Stelle noch einmal zusammenfassen. Und so sah der kleine Gurkenhals kurz nach der Geburt aus:


Jetzt würde mich mal interessieren: Wie seid Ihr mit dem Erlebten umgegangen? Habt Ihr Eurer Geburtserlebnis aufgeschrieben oder mit jemanden darüber gesprochen? 

Kommentare:

  1. Hallo Frau Gurkenhals,

    lustig, genau das Thema habe ich gerade immer wieder mit Freundinnen und Mit-Krabbel-Müttern, meine kleine ist übrigens ein Jahr und einen Tag vor Theo geboren.
    Immer und immer wieder kommen wir auf das Thema Geburt und reden wieder darüber, auch wenn es schon etwas über 1,5 Jahre her ist.
    Wer wann wie ins Krankenhaus gegangen ist, meine zwei Mal wieder heimgeschickt werden, die superschnelle Muttermundöffnung. Die Weigerung der Hebamme, mir eine pda zu geben, weils eh schon so weit ist und schnell geht. Andere erzählen von Langeweile wegen der PDA.
    Und scheinbar verliert man mit der Geburt einen großen Teil des vorher vorhandenen Schamgefühls. Plötzlich erzählt man sich die wildesten Dinge.

    Aufgeschrieben habe ich zwischendurch schon mal was, aber nur für mich.

    Spannend finde ich auch, dass mir immernoch ein paar Minuten fehlen. Ich weiß z.B. trotz Gesprächen mit meinem Mann nicht wirklich, wer unsere Kleine untersucht hat oder wann sie angezogen wurde (im Kreissaal oder auf der Station?).

    Gratuliere zum 9 Monate-Theo!
    Liebe Grüße

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    1. Hallo Anonym,

      ja die Geburt ist ein Ereignis, welches das ganze weitere Leben prägt. Selbst meine Mutter erzählt heute noch von ihren Geburten und ich wette, auch wir werden das in 25 oder 30 Jahren noch tun.

      Ich finde es interessant, dass Du dich auch an einige Details nicht erinnern kannst. So geht es mir auch. Aber mein Mann konnte meine Lücken ganz gut füllen.

      Eine PDA wollte ich eigentlich niemals und als ich während der Geburt danach gefragt habe, war ich eigentlich froh, dass meine Hebamme mir das ausgeredet hat. Sie hat es nicht verwehrt, aber mich an meine Wünsche erinnert und mich somit wieder auf den richtigen Weg geführt!

      Liebe Grüße und Danke für die Glückwünsche zum 9. Monat:)

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  2. ich hab meinen geburtsbericht relativ schnell niedergeschrieben. und nicht lese auch immer wieder gern welche. wow, 38 cm kopfumfang, krass. babysohn hatte 36 das war schon ordentlich aber ich kam. ohne Schnitt davon. Bin gespannt auf meine 2.geburt,weil es beim 1. mal schon recht schnell ging. (6 stunden)

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    1. Ja bei mir ging es auch relativ schnell, von den ersten schmerzhaften Wehen bis zur Geburt auch circa 6 Stunden. Durch die Saugglockengeburt und die Tatsache, dass Theo stecken blieb, muss ich beim nächsten Mal echt aufpassen. Meine Hebi meinte, wenn ich Pech habe, fällt mir das zweite Kind schon im Hausflur unten raus:)
      Ich hatte übrigens auch keinen Schnitt, trotz Saugglocke! Aber natürlich einen Riss, das ließ sich nicht vermeiden.

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  3. Puuuh ich den Bericht hast Du toll geschrieben <3
    ich habe auch ein Geburtsbericht auf meinem Blog geschrieben...zu Hause habe ich Ihn paar Tagenach der Geburt niedergeschrieben einfach um das alles zu verarbeiten. Die Geburt ging 26 Stundenund ich hätte gerne ein anderes Ende gehabt aber im Endeffekt ist es wichtig das es dem Kleinen gut geht<3

    Liebe Grüße

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