Sonntag, 22. Juni 2014

Happy Birthday...

mein kleiner Prinz!

Jetzt bist du schon 12 Monate auf dieser Erde! 12 Monate voller Liebe, Freude, Kinderlachen. Aber auch 12 Monate voller Sorgen und Ängste, wie sie jede Mutter kennt.

Dein erstes Lächeln, deine ersten Greifversuche, deine erste Drehung, dein erster Löffel Brei, dein erster Zahn, dein erster Versuch dich fortzubewegen, dein erstes Wort (Mama), dein erstes mal Stehen, dein erster Schritt, dein erster Spielplatzbesuch, dein erstes Eis... All das ist in diesem einem Jahr passiert und wir sind unendlich Stolz auf dich! 

Mutterliebe lässt sich nur schwer in Worte fassen. Nur so viel: Du bist das Zentrum meines Universums, mein Ein und Alles. Ich kann es kaum glauben, dass ich noch so viele Jahre mit dir verbringen darf. Bis ans Ende meines Lebens.

Mein Großer, ich liebe dich!


Mittwoch, 18. Juni 2014

Mein Nähstübchen

Zunächst mal eine schlechte Nachricht: Das letzte Wochenupdate vom Gurkenhals vor seinem ersten Geburtstag muss leider ausfallen. Ich schaffe es einfach nicht, die Fotos hochzuladen und zu bearbeiten. Theo schubt gerade ganz böse vor sich hin, hängt nur an mir dran, schläft kaum und meckert die meiste Zeit. Kurz, ich komme zu nichts. Außerdem stecke ich voll in den Geburtstagsvorbereitungen, die Bude muss auf Hochglanz gebracht werden und die letzten Geschenke trudeln mit der Post ein. Ich hoffe Ihr verzeiht mir!

Diesen Post hier habe ich aber schon vor einer Weile vorbereitet und somit könnt Ihr heute, quasi als Entschädigung, einen Blick in mein Nähzimmer werfen. Viel Spaß dabei!
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Als wir im Januar unsere neue Wohnung zum ersten Mal besichtigten, war die Raumverteilung schnell geklärt. Schlafzimmer, Wohnzimmer, Kinderzimmer, Küche, alles bestens. Doch da war noch dieses vierte kleine schnuckelige Zimmer, eingepfercht zwischen Wohn- und Kinderzimmer, und wir diskutierten die Möglichkeiten. Klar, irgendwann einmal soll hier das zweite Kinderzimmer entstehen. Doch bis dahin? Arbeitszimmer wäre eine Variante, doch so wirklich wurde das in der alten Wohnung auch nicht genutzt. Gästezimmer? Ach die können doch eigentlich auch ins Hotel gehen. Babygeschrei direkt nebenan ist eh nicht so einladend. Und dann sprach Herr Gurkenhals die magischen Worte: Wir könnten doch ein Nähzimmer für dich einrichten. BÄM! Meine Augen begannen zu leuchten und sofort schossen tausende Ideen in meinen Kopf. Wohin mit den schönen Stoffen? Wohin mit den ganzen Nähkram? Und Farbe muss natürlich an die Wand!

Letztendlich war das Nähzimmer der letzte Raum, der fertig gestellt wurde. Und ehrlicherweise muss ich auch zugeben, dass der Raum noch anderweitig genutzt wird. Zum Beispiel steht hier noch ein Bücherregal, unsere Kaninchen hausen hier ebenfalls und der Schreibtisch könnte natürlich auch anderweitig genutzt werden. Trotzdem fühle ich mich wirklich sehr wohl darin und vergesse beim Nähen manchmal komplett die Zeit. Aber schaut selbst!


Hier seht Ihr den Nähtisch, den ich Euch schon einmal bei meinen Lieblingsplätzen gezeigt habe. Er besteht aus 2 Ikea-Regalen und einer weißen Holzplatte, die ganz früher war mal zu einer Theke gehörte. Die Nähmaschine ist eine W6 N1615. Sie tut was sie kann, es gibt sicherlich bessere Modelle, aber für den Anfang reicht (e) sie mir vollkommen aus. In dem grünen Ordner bewahre ich meine Schnittmuster auf, auf dem Ipad sind die zugehörigen Anleitungen gespeichert. Wobei ich die meisten mittlerweile auswendig kann. Das Bild auf dem Schreibtisch ist übrigens eine Karikatur, die ein Künstler von mir in New York gemalt hat.


Hier seht ihr das Wandtattoo über dem Nähtisch noch einmal in groß. Ich muss sagen, ich liebe es, aber ich werde an dieser Stelle nicht den Shop verlinken, da ich ihn wirklich nicht weiter empfehlen kann. Insgesamt musste ich auf das Tattoo 2 Monate warten und dann kam es auch noch in der falschen Farbe! Aber jetzt ist es an der Wand und passt perfekt in den Raum.


In den kleinen Kästchen bewahre ich meine Garne und Spulen auf sowie die bunten Kam Snaps. Das Kästchen habe ich ebenfalls bei Ikea entdeckt, gibt es auch in unterschiedlichen Größen und Aufteilungen. Wirklich super praktisch!


Stoffschere, Trick Marker und Co. finden Ihren Platz in einem stinknormalen Stiftebecher. Für den restlichen Nähkram habe ich mir noch eine kleine Kiste bei Ikea mitgenommen. Darin befinden sich dann mein Maßband, Klebestift für die Schnittmuster, leere Spulen und Nahtauftrenner. 


Unter dem Tisch fliegen dann die Stoffreste direkt in den Müll. Ich finde, das sieht immer so schön bunt aus. Und das Söhnchen scheint den Eimer auch zu lieben, räumt er ihn doch mit Vorliebe immer wieder aus.


Am meisten Stolz bin ich aber auf die Stoffaufbewahrung. Ich wollte keine Schubladen, in denen die schönen bunten Stoffe versteckt sind, sondern sie sollten immer sichtbar sein und zu neuen Projekten inspirieren. Herr Gurkenhals schwang also den Pinsel und malte mir zwei Kästchen an die Wand, Regal angeschraubt, fertig.


Sortiert sind die Stoffe auch, nach Jersey, Baumwolle, Bündchen und andere Stoffe, wie Cord oder Fleece. Die Knöpfe sind passend zu denen über dem Nähtisch.

Der Vollständigkeit halber seht Ihr auch mal die Behausung meiner zwei Fellnasen, Fee und Marshmallow!


Den Stall hat der Herr des Hauses ebenfalls selbst gebaut und somit haben die beiden schön viel Platz zum Toben.

So, das war also mein kleines aber feines Nähzimmer! Liebe Nähtanten: Habt Ihr auch ein eigenes Nähzimmer oder "nur" eine kleine Nähecke in der Wohnung? Zeigt doch mal Bilder!

Freitag, 13. Juni 2014

Outfit of the day: Die Latzhose

Da Theo immer noch krank ist und den Großteil des Tages vor sich hin jammert, habe ich Euch heute ein Outfit von letzter Woche mitgebracht!

Eigentlich bin ich ja kein Fan der guten alten Latzhose. Zumindest nicht an Frauen über, naja, sagen wir 40. Oder an Schwangeren (*schüttel*) Aber an einem Baby oder Kleinkind sieht es dann doch ganz entzückend aus. Daher stand der Wunsch nach einer solchen Latzhose ganz oben auf meiner imaginären to-sew-Liste. 

Ich machte mich im Internet auf die Suche nach einem passenden Schnittmuster (es sollte auf jeden Fall eine kurze Latzhose für den Sommer werden) und als dieses gefunden war, hielt ich Ausschau nach den passenden Stoffen. Irgendwie wollte ich diesmal etwas schlichteres, dafür aber mit einer niedlichen Applikation. Und dann stolperte ich über das hier. Und es war um mich geschehen...Also schnell die Stoffe bestellt und an die Nähmaschine gesetzt. So schwierig war es gar nicht. Es sind zwar einige Teile, die zugeschnitten werden müssen, aber das Nähen ging eigentlich recht flott. Und zur Feier des Tages, Schnitt ich auch noch meinen derzeit absoluten Lieblings-Lieblings-Lieblings- Stoff an. Aber seht selbst:


(keine Angst, der Klebestift ist verschlossen :D)
Latzhose:
Schnittmuster: Latzhose Max
Außenstoff: Streifenjersey petrol braun Gitta von Elfenfrosch-Stoffe
Taschen: Mister Fuchs Bio Jersey (LIEBE!!!) by Cherry Picking
Innenstoff: Jersey blau orange geringelt von Kronesser Stoffe
Fuchs-Applikation: Bügelbild von Jarkashop
Bündchenstoff: Kathi Kunterbunt

T-Shirt: DM (Pusblu)

Ich bin echt glücklich mit der Latzhose und Theo scheint sich darin auch wohl zu fühlen.


Und da der Gurkenhals nicht nur in der Länge wächst, sondern auch seine Füße immer größer werden, gabs noch ein paar neue und passende Lederpuschen dazu:


Da konnte ich einfach nicht nein sagen...Die Schuhe könnt Ihr übrigens hier kaufen.

Was sagt Ihr zur guten alten Latzhose? Trend oder geht gar nicht?

Mittwoch, 11. Juni 2014

49 Wochen Babyglück

Oje, ist es bei Euch auch immer noch so heiß? Ich warte gerade sehnsüchtig auf den angekündigten Regen aber der Wettergott scheint mir diesen Gefallen nicht tun zu wollen. Dabei bräuchten wir dringend eine Abkühlung. Theo behagt das heiße Wetter so gar nicht. Er schwitzt extrem am Kopf, da er sehr dicke Haare hat und ist dementsprechend gelaunt. Hinzu kommt, dass er sich eine blöde Erkältung eingefangen hat und den ganzen Tag am Schniefen und Husten ist. Hitze und krank sein sind keine gute Kombination und so hängt 24h ein durchgeschwitztes Baby an mir und Mama zerfließt bald. So wirklich viel neues gibt es daher auch gar nicht zu berichten, denn ein krankes Baby liegt hauptsächlich faul rum und schläft. Aber trotzdem hier das Update zur 49. Lebenswoche (heute ist der Gurkenhals übrigens 11 Monate, 2 Wochen und 5 Tage alt):

49 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: 
- schlaff auf Mamas Arm abhängen
- der großen Cousine beim Spielen zuschauen
- dem kleinen Cousin das Spielzeug wegnehmen und gehässig lachen, wenn der deswegen weint
- Knöpfe drücken (sogar, wenn es gar keine Knöpfe sind sondern Leberflecke...)

Das mag ich gar nicht: 
- Hitze
- krank sein
- Essen (zu anstrengend, wenn man krank ist)
- auf dem Balkon planschen (wenn man gesund ist)

Das ist neu: 
- So langsam fängt Theo an Geräusche zu imitieren. Zumindest versucht er sich an einem "wau wau" und freut sich diebisch, wenn Mama die Ente nach macht. 
- Theo drückt den An-Knopf auf der Fernbedienung und schaut dann zum Fernseher. Er weiß also ganz genau, was da passiert. Wenn nichts passiert (da Fernseher nicht auf Standby) schaut er ganz verwundert und drückt noch mal.
- Theo läuft an einer Hand. Allerdings fordert er sich das immer noch nicht von alleine ein...die faule Socke.

Lieblingsessen:
Milchreis und Griesbrei gehen immer, wenn man krank ist


49 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse: Wenn das Kind krank ist, können Autofahrten richtig angenehm sein. Berlin hin und zurück einfach mal komplett verschlafen.

Schreckmoment: Wir wollen uns auf den Weg nach Berlin machen und plötzlich hat das Kind 38 Grad Fieber. Perfektes Timing.

Dafür fehlt die Zeit: gerade für alles, Klebebaby muss gepflegt werden

Nächte/Schlaf: Joar, wie immer. Trotz fiesem Husten schläft Theo durch. Nur Mama schreckt dauernd im Schlaf auf, wenn der Husten durchs Babyphone schallt. 

Darauf freuen wir uns: Wenn der Gurkenhals endlich wieder "normal" ist und wir hoffentlich ein schönes Wochenende ohne Gejammer verbringen können.

Das macht Mama glücklich: Am Freitag endlich mal wieder die liebste Freundin getroffen zu haben, um gemeinsam auf dem Konzert abzurocken. 

Das macht Papa glücklich: Regen und kühlere Tage

Und das Foto muss ich Euch unbedingt noch zeigen. Allerdings war der Gurkenhals da auch noch gesund. Alte Grinsebacke.



Dienstag, 10. Juni 2014

Die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit (Blogparade)

Einer meiner liebsten Blogs ist der Herzmutter Mama Blog von Janina. Ihr Schreibstil bringt mich immer wieder zum Schmunzeln, ihre Themen sind irgendwie anders und einzigartig. Doch was mir am besten gefällt ist ihre Ehrlichkeit. Bei ihr wird nichts geschönt oder unter den Tisch gekehrt. Man darf ruhig auch einmal zugeben, wenn man überfordert ist oder wenn der letzte Tag einfach zum Vergessen war. Und damit die bloggendes Mamas da draußen endlich auch zu ihren Mama-Sünden stehen, hat Janina eine Blogparade mit dem Titel "Welche Mama (oder Papa) Sünden begehst du? Überlebensstrategien verzweifelter Eltern" ins Leben gerufen. Und da das Thema einfach so herrlich zu uns passt, muss ich natürlich noch schnell mitmachen. Schon als ich die Punkte so im Kopf durchging, konnte ich die Liste ins unendliche fortführen. Ich bin eben keine perfekte Mama, aber für mein Söhnchen bestimmt die beste Mama der Welt. Also, los geht’s:

1. Ich war schon in der Schwangerschaft nicht die vorbildlichste Mama. Ich habe kaum auf meine Ernährung geachtet, keine Ergänzungsprodukte genommen, kein Eisen, kein Magnesium, nichts außer Folsäure. Außerdem habe ich Salami gegessen. Ja ich weiß, sehr egoistisch von mir, aber was soll ich sagen? Ich liebe Salami...

2. Wenn mein Mann zu Hause ist, muss er wickeln. Immer. Sobald der Mief aus der Windel steigt, schnappe ich mir das Kind und drücke es meinem Mann in die Arme. Ich finde das ziemlich gerecht, schließlich wechsel ich 40 Stunden die Woche die Windeln, so lange er auf Arbeit ist. 

3. Ich brauche Schlaf. Und zwar viel Schlaf. Deswegen muss mein Mann am Sonntag mit dem Baby aufstehen. Obwohl er ja sowieso die ganze Woche zeitig aufsteht. Aber diese eine Stunde noch alleine im Bett rumdösen (schlafen geht bei dem lauten Geplapper vom Gurkenhals eh nicht) ist mir heilig.

4. Ich stopfe mein Kind mit essen voll, wenn es schlecht gelaunt ist. Eine ganz miese Angewohnheit. Aber wird Theo im Auto oder im Buggy quengelig, heißt meine erste Lösung Hirsekringel oder Reiswaffel. Dann ist er erst einmal wieder eine zeitlang ruhig und ich kann in Ruhe weiter fahren/shoppen. Wenigstens gebe ich ihm keine Schokolade;)

5. Mein Kind bekommt kein tolles Mittagessen von mir gekocht. Das liegt ganz einfach daran, dass ich nicht kochen kann. Meine Variationen bestehen aus Milchreis, Nudeln, Fischstäbchen und Eierkuchen. Gott sei Dank alles Dinge, die Kinder gerne essen. Gesund sieht aber wohl anders aus. Ich gestehe: Ich bin froh, wenn der Gurkenhals ab September wenigstens in der Kita gutes Essen (dort wird frisch gekocht) vorgesetzt bekommt.

6. Ich nutze gern die Freundlichkeit anderer Leute im Supermarkt aus und lasse sie das Kind bespaßen. Wenn ich merke, dass der kleine Mann gerade Freundschaft mit einer älteren Dame schließt, lasse ich den Einkaufswagen dort stehen und setze meinen Einkauf gemütlich durch umliegende Gänge fort. Ich weiß ja, dass er gut beschäftigt ist.

7. Theo darf mit gefährlichen und nicht gerade kindgerechten Gegenständen spielen. Bemerke ich, dass er etwas Spitzes in der Hand hat, das gut und gerne ins Auge gehen könnte, nehme ich es ihm trotzdem nicht weg. Denn ich weiß, dass dann das Gebrüll los geht. Also lasse ich ihn unter Aufsicht damit herumhantieren und erspare mir somit ein Schreikonzert.

8. Ich genieße die 4 Stunden Fitnessstudio pro Woche SO SEHR. Theo ist in dieser Zeit in der zugehörigen Kinderbetreuung und ich habe mal zwei Stunden am Stück meine Ruhe. Manchmal habe ich nicht mal Lust auf Sport, gehe aber trotzdem hin und quatsche dann die meiste Zeit mit den anderen Muttis, die diese Zeit ebenfalls sichtlich genießen.

9. Es gibt Tage, an denen geht der Gurkenhals nicht vor um 22.00 Uhr ins Bett. So wie heute. Aber ich möchte trotzdem meine Serien schauen. Also läuft der Fernseher, obwohl Theo mit im Raum ist. Eine Todsünde, ich weiß.

10. Ich fluche vor meinem Kind. Ich benutze Wörter wie Sch***e oder F***k. Ich bin auch der typische Autoflucher. Noch versteht er es sowieso nicht aber ich sehe schon mein Kleinkind in 2 Jahren um den Tisch bei der großen Familienfeier flitzen und munter Schimpfwörter rufen, die Mama ihm beigebracht hat.

11. Wenn Theo aus seinem Mittagschlaf erwacht und munter durchs Babyphone brabbelt, lasse ich ihn gut und gerne noch eine halbe Stunde in seinem Bett. Er beschäftigt sich dann (womit auch immer??) und so habe ich noch ein paar zusätzliche freie Minuten für mich. Manchmal schläft er sogar wieder ein. Und ich habe gar kein schlechtes Gewissen dabei :)

12. Ich habe nur einen einzigen Babykurs zu Ende geführt. Irgendwie waren die alle nix für mich und ich hasse es einfach, feste Termine mit so einem kleinen Baby zu haben. Wie oft ist er genau um diese Uhrzeit müde/schlecht drauf/hungrig...sucht Euch was aus. Das hat mich einfach nur genervt und so fielen nach und nach die letzten Stunden des Kurses immer weg.

13. Das bisschen Haushalt *sing*. Haha, ne ne. Versuch mal mit einem Baby auf dem Arm die Wohnung zu saugen. Grundsätzlich räume ich daher nur auf, wenn sich Besuch ankündigt. Was zum Glück recht häufig der Fall ist. Die restlichen Tage sollte bitte niemand unangekündigt vorbei kommen.

14. Ich gebe meinem Kind fiese Spitznamen. Zum Beispiel du Nuss, du Nudel, du kleiner fieser Wicht...ja, manchmal muss das einfach sein.

15. Mein Handy ist mein bester Freund. Ich schaue nahezu minütlich aufs Display, also auch, wenn Theo dabei ist. Ich schreibe Whats App Nachrichten, lese bei Facebook oder maile mit meiner Mum. Nebenbei shoppe ich noch auf dem Ipad. Neulich habe ich einen Artikel gelesen, dass Kinder von handysüchtigen Eltern schneller verblöden. Vielleicht sollte ich mir mal Gedanken machen??

Ich denke bei diesen 15 Sünden sollten wir es erst einmal belassen. Wie gesagt, ich könnte die Liste unendlich weiter führen und auch bei Janinas Punkten musste ich verdammt oft nickend zustimmen. Und jetzt gehe ich mal nachlesen, was bei den anderen Mamas so los ist :) 
Einen schönen Abend noch!

Mittwoch, 4. Juni 2014

Tauglichkeitstest bestanden

Naja fast zumindest. 

Der Gurkenhals ist 76cm groß (wobei ich die Messmethoden beim Kinderarzt immer etwas argwöhnisch betrachte, schließlich passt er kaum noch in eine 80) und wiegt stolze 9600g. Irgendwie hätte ich ihn ja schwerer geschätzt, so lahm wie mein Arm beim Tragen immer wird...Ach ja der Kopfumfang, ganz wichtig, 47cm. Komisch dass Mützen in dieser Größe absolut nicht mehr passen.

Er ist super entwickelt, krabbelt toll, läuft an den Händen und hat ein starkes Herzchen. Er hat der Ärztin auch gleich mal gezeigt, was er für ein Wildfang ist und ist munter durchs Behandlungszimmer gekrabbelt, die Kabel am PC fand er besonders toll.

Und jetzt kommt das große Aber. Wir haben die Diagnose Neurodermitis bekommen. Geahnt hatten wir das ja bereits aber es jetzt so bestätigt zu bekommen, ist irgendwie doppelt blöd. Die Ärztin hat sich ein wenig gewundert, da bei uns absolut niemand in der Familie diese Erkrankung aufweist. Außerdem gibt es auch keine Unverträglichkeiten oder Allergien. Daher könnten wir Glück haben, und die Neurodermitis hat eine andere Ursache. Nämlich den Darm. Theo hatte schon als kleines Baby ganz schlimme Probleme mit der Verdauung. Gott sei Dank habe ich zu dieser Zeit noch nicht gebloggt, sonst hättet Ihr bestimmt täglich was zu diesem Thema gelesen. Es war ein Drama. Und ging weit über die berühmten 3 Monate hinaus. Letztendlich hat uns eine neue Kinderärztin das Rätsel gelöst und uns damit quasi das Leben gerettet. Mittels einer Darmanalyse ließ sich herausfinden, dass Theos Darmflora im Ungleichgewicht ist. Dies wurde medikamentös und mit verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln behandelt, Darmsanierung nennt man das. Die Ärztin meinte aber jetzt, vielleicht ist genau da die Neurodermitis entstanden und eventuell funktioniert der Darm immer noch nicht wie er soll. Das wäre die denkbar einfachste Variante und wir könnten die Neurodermitis schnell wieder loswerden.

Die schlechtere Variante wäre eine Nahrungsmittelallergie. Das kann eigentlich fast alles sein. Rausfinden können wir das nur durch das Weglassen bestimmter Lebensmittel. Und hier fängt der Salat an. Die Liste, die mir Frau Doktor mitgegeben hat, ist lang. Keine Milch, kein Käse, kein Fisch, keine Tomaten, kein Weizen und so weiter und so fort. Hallo? Was bleibt denn da unterm Strich noch? Und wie soll ich rausfinden, was es genau war, wenn ich all diese Lebensmittel auf einmal weglasse? Die Milch bereitet mir besonders Kopf zerbrechen. Denn Theo trinkt noch recht viel Milch. Mindestens 3 Flaschen am Tag. Er braucht das auch noch. Denn er isst zwar komplett vom Familientisch, aber eben nicht genug, um länger satt zu bleiben. Das ist ihm einfach noch zu anstrengend und ich denke auch normal. 

Jetzt steht hier also eine Packung Reismilch und so ganz weiß ich noch nicht, was ich davon halten soll. Ach ja, Globulis gab es auch. Und eine Creme. Eigentlich sollte Theo auch demnächst geimpft werden. Wir hatten uns bewusst dafür entschieden, erst im zweiten Lebensjahr impfen zu lassen und auch nur die 3-Fach-Impfung sowie MMR. Die Ärztin hat uns aber heute davon abgeraten, während eines Neuro-Schubes zu impfen. Daher schauen wir jetzt, wie es in sechs Wochen aussieht und dann gibt es vielleicht den ersten Piecks.

Hach ja. Immer mal wieder was Neues. Ich bin mich dann mal belesen…Wer noch Tipps hat, immer raus damit!


Outfit of the day: Raglanshirt die Zweite

Es wird endlich mal wieder Zeit für einen Outfitpost! Hier hatte ich Euch ja schon mein erstes Raglan-Shirt nach dem Ebook von Klimperklein gezeigt und bereits angedeutet, dass noch eine zweite Variante entstanden ist. Diese hat im Gegensatz zum Ankershirt kurze Ärmel, schließlich soll ja am Wochenende der Sommer mit 35 Grad und schönstem Sonnenschein richtig einschlagen. Außerdem habe ich mich diesmal an einer Bandeinfassung am Kragen versucht, was auch ganz gut gelungen ist. Hat ein bisschen den Look von dänischer Kindermode. Naja und wie könnte es anders sein...Füchse müssen natürlich drauf sein. Tut mir leid, wenn ich Euch damit nerve aber ich hab echt ne kleine riesengroße Macke. Und ich kann Euch jetzt schon versprechen, dass noch viel mehr Füchse im Stoffregal schlummern oder schon vernäht wurden... 

Übrigens wird es immer schwieriger Theo in den Outfits zu fotografieren. Entweder streckt er mir nur seinen Windelpo zu oder er will die Kamera klauen. Oder er krabbelt einfach davon. Naja mit ein bisschen Bestechung klappt es dann doch meistens.

Jetzt aber mal zu den Outfitdetails:)



Stoff: Fuchsleben von Lillestoff, gibt es z.B. hier
grüne Jeans: H&M

Wir machen uns jetzt auf zur Tauglichkeitsprüfung, aka U6! Wetten, wie viel der Gurkenhals mittlerweile wiegt, werden gerne angenommen.

Montag, 2. Juni 2014

48 Wochen Babyglück

Jaaa, ich bin mal wieder ein paar Tage zu spät dran, aber was solls:) Und so viele Wochen-Updates wird es auch gar nicht mehr geben! Der Countdown läuft, noch knapp 3 Wochen, dann feiern wir Geburtstag...Oje, ich sollte langsam mal die Backbücher wälzen.

48 Wochen Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: 
- Papa knutschen und anschließend verhauen
- Sofa, Bett und alles andere in geeigneter Höhe rauf- und runterklettern (fein rückwärts)
- auf dem Balkon spielen
- mit dem Rutschauto durch die Gegend geschoben werden (alleine kommt er noch nicht vorwärts)
- winken
- die Zahnbürste überall mit hinschleppen

Das mag ich gar nicht: 
- gefüttert werden, der Gurkenhals will NUR noch alleine essen
- Mützen, da schwitzt der Gurkenhals immer ganz doll drunter
- den Laufstall, daher werden wir ihn jetzt auch abbauen
- dass mein bester Kumpel Levi bald ganz weit weg wohnt:(

Das ist neu: 
- Ich glaube, das habe ich beim letzten Update vergessen: Theo hat jetzt 6 Zähne.
- Er kann außerdem Treppen rauf- und runterklettern.
- Nachdem Theo plötzlich nichts mehr mit dem Lauflernwagen zu tun haben wollte, läuft er jetzt wieder wie ein Weltmeister durch die Wohnung.
- Theo isst mit der Gabel. Also ich pieckse ihm ein Stück auf, er nimmt die Gabel dann und steckt sich das Essen in den Mund. Danach bekomme ich die Gabel zurück.

Lieblingsessen:
Pfannkuchen, Brot mit Frischkäse


48 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse: Theo wird jetzt bald ein Jahr und so langsam wird es an der Zeit, mal wieder nur als Pärchen einen Abend zu verbringen. Da muss wohl dringend Oma eingeflogen werden.

Schreckmoment: Theo schmeißt ausversehen mein neues Handy vom Balkon. Gott sei Dank wohnen wir nur im ersten Stock und das Handy kommt mit einer leichten Schramme auf der Rückseite davon. Puuuuh...

Dafür fehlt die Zeit: für das Studium *hust*

Nächte/Schlaf: Waaaahnsinn. Theo schläft durch, ohne Ausnahmen. Ich bin so glücklich darüber.

Darauf freuen wir uns: Papa freut sich auf ein Wochenende mit seinem Bruder in Berlin, Mama auf das Konzert am Freitag (Justin Timberlake!!!!)

Das macht Mama glücklich: Endlich konnte ich mal wieder ein Teil fertig nähen. Was es geworden ist, zeige ich Euch bald auf dem Blog!

Das macht Papa glücklich: Playstation spielen