Mittwoch, 4. Februar 2015

Baustelle Kindergarten

In den letzten Wochen und Monaten habe ich intensiv das Kindergartendrama der kleinen Erna von Frau Badeente verfolgt, die leider gar nicht glücklich mit der Fremdbetreuung ihrer Tochter war. Umso mehr freue ich mich für sie, dass sie einen neuen Platz für ihre Maus gefunden hat und diese nun ohne schlechtes Gewissen in gute Hände geben kann. Heute möchte ich mal erzählen, wie es bei uns derzeit in Sachen Kita läuft (Achtung, lang!):

Der kleine Gurkenhals geht seit September letzten Jahres in die Kita. Da wir bis April 2014 nicht wussten, in welchen Stadtteil es uns verschlägt, erfolgte die Anmeldung für den Kindergarten relativ spät, so dass wir nur mit Ach und Krach überhaupt einen Platz zugewiesen bekamen, der nicht am anderen Ende der Stadt liegt. Wir hatten also keine Möglichkeit, zwischen verschiedenen Plätzen zu wählen. Hier gilt aber sowieso die Devise: Hauptsache überhaupt einen Platz bekommen. Wie ihr aus einem früheren Blogeintrag wisst, gab es noch die Möglichkeit, Theo zu einer Tagesmutter zu geben. Mein Bauchgefühl sprach mehr für die individuelle Betreuung in einer kleinen Gruppe, "leider" war die Tagesmutter, die mir auf Anhieb super sympathisch war, selbst schwanger und somit hätte das erste Jahr eine Vertretung die Betreuung übernommen. Der Gedanke, dass nach einem Jahr die Bezugsperson erneut wechseln würde, gefiel mir nicht. Hinzu kam, dass die Vertretung und ich nicht immer auf einer Wellenlänge lagen. Also entschied ich mich dann doch schweren Herzens für die Kita-Betreuung.

Schon beim ersten Kennenlernen der Erzieherinnen hatte ich ein mulmiges Gefühl. 3 Frauen, 2 davon über 60, eine knapp darunter. Dementsprechend "veraltet" auch die Erziehungsmethoden. Es wurden viele Vorgaben gemacht, mit denen ich mich nur schwer anfreunden konnte. Vorschläge der Eltern werden rigoros abgewiesen, man fährt streng auf seiner eingefahrenen Linie, ja keine neuen Wege ausprobieren. Nun gut, ich wollte nicht zu voreingenommen an die Sache rangehen, das wichtigste ist ja, dass sich das Kind wohl fühlt. 

Die Eingewöhnung verlief sehr schleppend. Mein kleines Mamasöhnchen konnte sich nur sehr schwer von mir lösen, die Erzieherinnen unterstützten uns bei diesem Prozess wenig bis gar nicht. Die meiste Zeit saßen sie teilnahmslos mit im Raum, agierten in meinen Augen nur sehr wenig mit den Kindern. Nach 4 Wochen war die Eingewöhnung offiziell beendet, nun "musste" ich mein Kind bereits an der Tür abliefern, obwohl ich merkte, dass er noch nicht soweit war. Eine individuelle Verlängerung der Eingewöhnungszeit war nicht möglich. Ein paar mal klappte das Abgeben ganz gut, besonders wenn schon viele Kinder im Raum waren, siegte bei Theo die Neugierde und er flitze los. Leider lassen sich diese Tage an einer Hand abzählen. Ab November gesellten sich viele Krankheitstage dazu und seitdem geht es rapide abwärts.

Schon nach dem Aufstehen beginnt das große Drama. Theo weiß ganz genau was wir vorhaben und weigert sich mit Händen und Füßen gegen das morgendliche wickeln und anziehen. Es ist fast ein Ding der Unmöglichkeit, ihn in seine Jacke zu bekommen und die Schuhe anzuziehen. Auf dem Weg ins Auto wird getrödelt und gequängelt ohne Ende. Die Autofahrt über ist er Stumm wie ein Fisch. Sobald wir auf den Parkplatz der Kita einbiegen, krallt er sich förmlich an seinen Kindersitz. In der Garderobe sitzt er ganz eingeschüchtert auf seinem Platz, ich kann ihn zwar ausziehen, aber sobald ich nach den Hausschuhe greife, um ihm diese anzuziehen, steht er auf und rennt weg. Er versteckt sich in der hintersten Ecke der Garderobe und fängt an zu schluchzen. Ich versuche dann mit ihm zu reden, erkläre ihm, dass er hier ganz toll spielen kann und die anderen Kinder sich schon alle auf ihn freuen. Wenn ich ihn dann an die Hand nehme, um ihn in den Raum zu führen, versucht er an meinem Bein hochzuklettern und fängt bitterlich an zu weinen. Ich glaube, das ist eindeutig: Mein Kind WILL hier nicht sein. Meistens kommt dann eine Erzieherin, entreißt mir das Kind mit den Worten "wir machen das jetzt kurz und schmerzlos" und schickt mich weg. Schon mehrmals habe ich mich daraufhin in der Garderobe versteckt, weil ich wissen wollte, was als nächstes passiert. Der Gurkenhals schreit noch mindestens 10 Minuten lang die komplette Kita zusammen (einmal kam sogar die Leiterin gucken, aufgrund der Lautstärke). Da er sehr kräftig ist und die Erzieherinnen ihn nicht halten können, wird er auf dem Teppich abgelegt und soll sich dort ausbocken. Mir zerbricht dabei das Herz. 

Zunächst suchte ich das Gespräch mit den Erzieherinnen. Von dort aus hieß es, dass manche Kinder die Trennung am morgen eben einfach schwerer fällt. Und wir deswegen kein Hexenwerk daraus machen sollen. Ich finde es allerdings nicht normal, dass mein Kind nach 6 Monaten Kita immer noch solche Probleme hat. Zumal alle anderen Kinder einfach hineinspazieren. Man versicherte mir aber, dass er nach seiner Bockphase, die gerne mal 15 Minuten dauern kann, ganz normal mit den anderen Kindern spiele und überhaupt sei er eines der liebsten Kinder der Gruppe. Während die anderen Kinder im Waschraum und in der Garderobe nur Blödsinn im Kopf hätten, sei er sehr geduldig und würde sich aus allem raushalten. Für mich klingt das jedoch eher, als sei er eingeschüchtert. Denn mal ehrlich, Kinder sollen doch Blödsinn machen und Theo ist zu Hause der King im Mist bauen.

Nach einem Gespräch mit der Leiterin gab es dann noch einmal ein Elterngespräch, in dem man mir sogar mit Fotos beweisen wollte, wie gut es Theo im Kindergarten geht und wie viel Spaß er tagsüber habe. Bis auf die Trennung am morgen verlaufe der Tag ohne Probleme. Wie gesagt, mein Bauchgefühl sagt mir etwas anderes. Außerdem gibt es viele weitere Dinge, die mir in der Kita oder speziell in der Gruppe gewaltig gegen den Strich gehen:


  • Die Kinder bekommen nur zu den Mahlzeiten Getränke gereicht. Jedes mal hole ich ein halb verdurstetes Kind aus der Kita ab. Außerdem darf nur aus dem Becher getrunken werden, Theo bekommt das aber noch nicht wirklich hin, also er trinkt er ohnehin noch weniger. Die Nachmittagswindel ist jeden Abend beim Wechseln sowas von leer...
  • Es gibt kein Wasser zu trinken, nur (gesüßten) Tee...
  • Wie in vielen ostdeutschen Kitas üblich, wird auch bei uns Töpfchentraining betrieben. Die Kinder werden nach jeder Mahlzeit auf den Topf gesetzt und müssen dort auch sitzen bleiben. Tun sie es nicht, gibt es Anschiss (habe ich selbst schon beobachtet)...für mich ein absolutes No Go, wir haben zu Hause nicht einmal ein Töpfchen und natürlich findet Theo das also mehr als blöd...
  • Der Schnuller muss in der Garderobe abgegeben werden. Ich finde das nicht gut, denn den Schnuller abzugewöhnen ist Elternsache, nicht die Aufgabe der Kita (wie übrigens auch die Sauberkeitserziehung). Außerdem kann er gerade am morgen ein bisschen über die Trennung von Mama hinweg trösten...
  • Die Eltern dürfen die Gruppenräume nicht betreten. Die Kinder werden an der Tür zur Garderobe abgegeben wie an einer Schleuse und auch so wieder abgeholt. Ich muss quasi warten, bis mir mein Kind gebracht wird...
  • Durch das fortgeschrittene Alter der Erzieherinnen, können sie die Kinder nicht auf den Arm nehmen, um sie zu trösten. Schmeißt sich ein Kind aus Bockigkeit auf den Boden, haben die Erzieherinnen absolut keine Chance, es dort wieder wegzubekommen...
  • 2 der 3 Erzieherinnen sind absolut überfordert mit den Kindern. Dank meinem Versteck in der Garderobe musste ich mehrmals miterleben, wie Kinder angeschrien und in meinen Augen unangemessen belehrt werden (Hör auf so ein Theater zu machen, du spinnst wohl, du bleibst jetzt gefälligst hier sitzen usw)...

Generell ist der Umgang nicht sehr liebevoll. Theo scheint keine spezielle Bezugsperson zu haben, eine der 3 Erzieherinnen lehnt er komplett ab. Ich würde sogar behaupten, dass er Angst vor ihr hat. Nach dem Gespräche habe ich außerdem das Gefühl, dass wir bei den Erzieherinnen unten durch sind, schließlich waren wir bei der Leiterin und das wird nicht gern gesehen. Ich werde nicht mehr so freundlich gegrüßt und Theo wird immer leicht genervt entgegen genommen.

Tja...was würdet ihr an meiner Stelle machen? Für mich ist eigentlich klar, dass ich mein Kind dort nicht mehr abgeben will. Aber was ist die Alternative? Es gibt keine Betreuungsplätze mehr, erst recht nicht mitten im Kita-Jahr, aber selbst zum Sommer ist ein Wechsel aussichtslos. Die Einrichtungen und Tagesmütter sind alle voll und jedes Mal, wenn ich in meiner Verzweiflung bei einer Einrichtung nachfrage, ernte ich nur ein müdes Lächeln. Also entweder nimmt man, was man hat oder Theo muss wieder zu Hause bleiben. Das möchte ich aber eigentlich auch nicht, denn Theo ist ein extrem aktives Kind, er braucht rund um die Uhr Beschäftigung und langweilt sich sehr schnell. Gerade im Hinblick auf die Geburt der Schwester, kann ich dem einfach zu Hause nicht gerecht werden. Umso mehr beneide ich Frau Badeente, um ihren neuen Kita-Platz. Ich möchte so gerne noch einmal neu anfangen und nicht jeden Tag heulend im Auto sitzen, nachdem ich mein vollkommen verängstigtes Kind in der Kita abgegeben habe. Aber es erscheint aussichtslos... 

Kommentare:

  1. Oh Gott du Arme- bzw. der ame Theo! Fühl dich dick umarmt! Wenn ich das so lese, das mit dem trinken, dieses abgeben vorne, diese Lust-und Lieblosigkeit, dieses zwangsweise Ende der Eingewöhnung-- es hört sich alles wie bei uns an :( Da kommen böse Erinnerungen hoch...
    Und ja, das klingt so als ob er wirklich nicht dorthin will- genau so war Erna auch immer
    Vor allem wenn du sowieso schon ein so schlechtes Gefühl hast, da ist es gleich nochmal schwieriger...
    Gibt es bei euch keine privaten Einrichtungen? Katholisches oder evangelische Geschichten? Elterninitiativen? Spielgruppen? Eine befreundete Mutter?
    Steht ihr noch irgendwo auf der Warteliste? Betriebskindergarten?

    Ist das dann auch euer Kindergarten ab 3, oder würde Theo da eh nochmal wechseln? Aber es wären ja trotzdem noch anderthalb Jahre....

    Ich hoffe ihr findet eine für euch bestmögliche Lösung!

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  2. Nachdem wir einfach wahnsinnig Glück haben und eine tolle Kita haben (sind eher auf dem Land), mit sehr engagierten Erzieherinnen, denen man anmerkt, dass sie das, was sie tun, sehr gerne machen, bin ich jeden Tag froh, dass es alles so gut läuft - ich selbst bin unglücklich wegen meines Jobs, ich werde seit ich aus der Elternzeit zurück bin fast schon gemobbt, heule soviel wie seit Jahren nicht mehr - wenn es dann noch meinem Kind schlecht ginge...puh.
    Ich kann nur sagen, wie es mir ginge, deine Situation ist eine ganz andere, aber ich würde glaube ich alles tun, damit es meinem Kind gut geht, also lieber selbst mehr Stress zuhause auf mich nehmen, mich regelmäßig mit anderen Müttern und Kindern treffen, Kinderturnen, Musikkurse usw. für Kinder machen, damit das Kind andere Kinder trifft. Und mich auf andere Kita-Plätze bewerben. Vielleicht geht es anderen Müttern aus Deiner Kita ähnlich und ihr sucht gemeinsam eine Tagesmutterlösung oder verbringt gemeinsam mit den Kindern regelmäßig eine schöne Zeit? Was wäre Dir die liebste Lösung - außer natürlich einem neuen Platz? Kannst Du es Dir erlauben (finanziell, jobtechnisch usw.) mit Kind zuhause zu sein - mit dem 2. wirst Du eh erstmal zuhause bleiben oder? Hälst Du es noch lange aus, dass es Deinem Kind und damit auch Dir schlecht geht?
    Ich wünsche Dir, dass bald alles gut wird und ihr alle zufrieden(er) seid.
    Viel Glück!
    die annaMama

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  3. Ich bin ehrlich gesagt schockiert über das was Du hier berichtest. Ich kenne es natürlich aus unserer Kita auch, dass es Kinder gibt, die schneller eingewöhnt sind, und solche, die eben länger brauchen - aber 6 Monate? Da läuft defintiv etwas verkehrt. Und auch die "Maßnahmen" und wie mit den Kindern umgegangen wird erscheinen mir sehr fragwürdig. Ich kann gut verstehen, dass Du sehr verzweifelt bist. Mein Rat an Dich: nimm´ ihn schnell raus da. Du schreibst, es gibt keine andere Möglichkeit der Betreuung, keine freien Plätze in anderen Kitas oder bei Tagesmüttern. Das ist natürlich ein Problem, aber vielleicht könnten übergangsweise auch solche Einrichtungen wie "Leihomas", "Elterninitiativen" oder ähnliches helfen?
    Ich wünsche Dir, dass Du bald eine Lösung findest, und dass vor allem Theo in Zukunft - auch bei einem Betreuungswechsel - seine Angst vor der Fremdbetreuung ablegen kann. Alles Gute für Dich und vor allem für den kleinen Theo!! Liebe Grüße, Anna

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  4. Ach liebe Frau Gurkenhals,
    ich habe gestern schon deinen Beitrag gelesen und wusste nicht so Recht, was ich schreiben soll.
    Ich persönlich würde mein Kind dort keinen weiteren Tag lassen.
    Es handelt sich ja nicht nur um Kleinigkeiten, sondern um viele massive Punkte.
    So eine KiTa ist in gewissem Sinne auch ein Dienstleister, Elternwünsche und Kinderrechte (das mit dem Trinken z.B. geht gar nicht!) so mit Füßen zu treten ist ein unding. Und wenn du kein Töpfchentraining willst, dann haben die auch keines zu machen. Punkt. Ich war vor meiner Elternzeit selbst Leitung einer sozialen Einrichtung und was die Damen dort treiben ist ganz und gar nicht ok.
    Ganz davon ab sind du und dein Sohn unglücklich. Die frage ist also, überwiegen für dein aktives Kind die positiven Dinge? Dann arbeite daran, dass sie deine Elternwünsche respektieren und sich die Situation für dein Kind zumindest verbessert.
    Wenn du weiter ein schlechtes Gefühl hast, hol ihn da raus.

    Liebe Grüße!

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  5. Erstmal: ((())) !
    Wenn die Möglichkeit besteht, würde ich ihn aus der KiTa raus holen. Warum? Dich stören so eklatante Dinge, Dinge die dir wichtig sind für Theos Entwicklung.
    Ich kann dich gut verstehen, du möchtest das Beste für den Zwerg und ihn sinnvoll beschäftigt wissen. Aber ich bin ebenfalls ganz deiner Meinung, dass nach 6 Monaten die Eingewöhnung abgeschlossen sein sollte. Theo scheint einfach ungern dort zu sein, und dein bzw euer Vertrauen in die Erzieherinnen scheint kaum noch vorhanden. Ich glaube nicht, dass es richtig und gut ist, wenn auch du morgens schon weinen musst, weil du unglücklich bist mit der Betreuung.
    Fühl dich gedrückt und ich wünsche euch viel Kraft für eine Entscheidung, die egal wie, die Richtige für euch sein wird, wenn ihr danach aufatmen könnt.
    Liebe Grüße,
    Manuela

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  6. Hallo Maria,
    ich bin geschockt. Was du da berichtest. Mit am schlimmsten finde ich das den Kindern nichts zum trinken angeboten wird. Kann mir gut vorstellen dass die Damen schon so festgefahren sind, dass man da wohl wenig ausrichten kann. Allgemein. :( Ich würde vielleicht als letzte Instanz beim Jugendamt ein Gespräch suchen. Schließlich sind die ersten Jahre auch sehr prägend für die Kleinen und du weißt ja oder fühlst ja am besten ob es deinem Kind gut geht oder nicht. Ich drücke dir ganz fest die Daumen das ihr bald was anderes findet! LG Doreen

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  7. Huhu.... erst mal: das klingt schrecklich! :/
    Unsere Maus geht auch genau seit September letztes Jahr in einen Kindergarten und auch da sind die Erzieherinnen eigentlich oft 40 oder 50+... aber sie wirken auf mich gar nicht alt eingefahren, mache viele Weiterbildungen und sind eher offen gegenüber Neuem.

    Abgesehen davon halte ich 4 Wochen für eine Eingewöhnung in dem Alter für sehr sehr kurz. Es mag Ausnahmen geben, aber ich glaube für die meisten kleinen Murkel ist das viel zu wenig. Bei uns dauert die Eingewöhnung übrigens immer noch... sie geht daher erst 2 1/2 - 3 Stunden und in den nächsten Wochen wollen wir dann langsam mit den Mittagsschlaf beginnen. Erst wenn das geschafft ist, ist die Eingewöhnung komplett abgeschlossen. Ich konnte sie aber glaube ich nach 3 Monaten endlich ohne Tränen abgeben.. davor war ich wochenlang in der Kita dabei, habe geholfen und unser Kind unterstützt. Für die Erzieherinnen war das vollkommen normal und sie haben uns immer unterstützt und es nicht groß an die Glücke gehangen.. jedes Kind ist anders!!!

    Was ich damit eigentlich sagen will? Ich finde die Vorgehensweise eurer Kita sehr unglücklich.. :/ vor allem den Morgen, den du beschreibst. Das könnte ich glaube ich gar nicht übers Herz bringen.

    Das mit den Getränken - puh... heftig. Bei uns kann man als Eltern zwischen UNgesüßtem Tee und Wasser wählen und optional sogar selbst etwas mitbringen. Es geht also auch anders!

    Ich verstehe, dass du ihn um andere Kinder haben möchtest.. unser Kindlein ist genauso, langweilt sich schnell und muss quasi die ganze Zeit dauerbespielt werden. Daher sind die 3 Stunden für mich ein Segen und ich hole ein total ausgeglichenes Kind ab. Ich würde mich wohl parallel einfach um Alternativen kümmern?! Vielleicht lässt du ihn auch erst mal nur als Mittagskind da? Ich wieß, die Beschäftigung am Nachmittag ist auch hart (ich hab das ja täglich :D).. aber vielleicht ist das ja eine Alternative.

    Alles Gute!

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  8. Ich habe Gänsehaut überall, das zerreißt einem ja das Herz. Hör auf deine Bauchgefühl. Auch wir wechselten die Kita, das große Mädchen kam im ersten Kindergarten überhaupt nicht zurecht, im neuen Kindergarten strotzt sie heute vor Selbstbewusstsein, liebt ihre Gruppe und alle Erzieher heiss und innig. Alles Liebe für euch. Sina

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  9. Hallo,
    ich bin selbst Erzieherin und habe sieben Jahre eine Krippe geleitet und aufgebaut. Ich würde mein Kind niemals in eine solche Einrichtung geben!! Bin echt schockiert! Töpfchentraining, Eltern dürfen nicht in den Gruppenraum, Trinken nur zum Essen... die armen Kinder! So haben wir nie gearbeitet. Schrecklich.
    Hoffe, ihr konntet eine gute Lösung finden... ojeoje... das hat wirklich nichts damit zu tun, dass ihr "klammernde" Eltern seid... klar gibt es Tränen, auch immer wieder, aber die Bedingungen sind nicht zu akzeptieren. Finde ich.
    Gruß Anja

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